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Von der U19 Jugend zu den U20 Junioren

Auch an der zukünftigen U20 Mannschaft wird im Hintergrund aktiv und fleißig gearbeitet.

Trotz dem sportlichen Abstieg aus der DNL2 und der noch nicht klaren Zugehörigkeit der zukünftigen Ligen in der neuen Saison, konnte der Großteil des Kaders gehalten werden. Die Abgänge beruhen größten Teils nur auf Veränderungen im schulischen Bereich oder Studium bzw. der allgemeinen zukünftigen beruflichen Orientierung.

In diesem Sinne möchten wir unserem langjährigen Goalie Luca viel Glück wünschen, der voraussichtlich ein Auslandsjahr in Amerika machen wird. Ebenfalls alles Gute wünschen wir Alexandre, der nach England zum Studieren geht.

Die einen gehen und die anderen kommen, drei Spieler aus Berlin haben schon Interesse bekundet zum ECC zu wechseln und sind zum Teil bereits beim Training dabei.

Zurzeit ist die U20 auf der Goalie Position nur mit „JJ“besetzt, der nun in seine 4.Saison für den ECC geht. Für dieses Engagement und diese Treue sagen wir an dieser Stelle, Danke „JJ“!

In der neuen Saison benötigen wir dennoch zusätzlich 1-2 Goalie. Dies gilt auch für Interessierte Feldspieler.

Ihr seid Goalie oder Feldspieler und habt Interesse in einem aufstrebenden Verein aktiv zu werden? Dann könnt Ihr euch gerne direkt bei unserem Mannschaftsleiter Team melden. Thomas Lemke: totolemke@web.de 

In den nächsten Wochen wird die Zugehörigkeit zu den Ligen und auch der Trainer bekannt gegeben und sobald wir Infos haben geben wir Euch diese bekannt.

Sommertrainingszeiten: im P9 jeweils Di und Do von 18:30-20:00 Uhr, Mi 19:00 – 20:30Uhr. Interessierte Gäste sind Herzlich willkommen.

ECC Preussen Berlin e.V. / Organisationsteam U20

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Olafr Schmidt wechselt in die Lausitz

Die Spatzen pfiffen es bereits vom Dach und nun auch hier offiziell.

Einer der ganz großen Lieblinge der Preussen macht den nächsten Schritt und geht in die DEL2 zu den Lausitzer Füchsen. Der 1995 in Canada geborene Olafr bestritt 66 Spiele für unser Oberligateam und versetzte die Preussenfans reihenweise in Verzückung und den Gegner stellenweise in Entsetzen und Verzweiflung.

Unvergessen unter anderem seine Paraden in Essen, als der Moskitoschwarm reihenweise über das Preussentor herfiel und Olafr kalt, wie ein Eisblock vom Polar, die Moskitos in harmlose Mückchen verwandelte und die Null am Ende stand. Schnell machte sich Olafr bei den Fans einen Namen…die Krake….der Hexer und gar vom Eisgespenst war da die Rede. Das solche Taten nicht unbemerkt bleiben im Sport, dürfte jedem klar sein und so kommt es nicht von ungefähr, dass Olafr nun den nächsten Schritt macht.

Ein Angebot aus der DEL2 kann man schwer ausschlagen und wenn man solch eine Chance bekommt, dann sollte man diese auch nutzen. Olafr macht genau das und wechselt zur kommenden Saison zu den Lausitzer Füchsen und wird die DEL2 mit seinen Paraden sicher reihenweise in Extase versetzen und seine Gegner garantiert zur Verzweiflung.

Der ECC Preussen bedankt sich bei einem tadellosen und sympatischen Sportsmann für 2 wundervolle Spielzeiten, in denen er uns öfters den Allerwertesten rettete. Wir wünschen Olafr in der Lausitz alles, alles Gute und viel Erfolg.

Autor: Marcus Schulze

ECC Preussen Berlin e.V.

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In der Bundesliga sind noch Plätze frei!

Du bist Jahrgang 2002 oder 2003 und suchst für die kommende Saison noch eine hochklassige Spielmöglichkeit?

Der ECC Preussen hat noch Plätze im Kader der U17 Jugendbundesliga zu vergeben.

Wir sind nicht perfekt, aber wir bieten Chancen dort, wo andere Türen schon zu gegangen sind. 

Habt ihr Bock auf Eishockey?

Dann meldet Euch für weitere Infos bei unserer Jugendwartin Frau Ninja Scheere unter jugendwart.eccpreussen@gmx.de

ECC Preussen Berlin e.V.

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Nummer Drei des Preussen Dreigestirn • Martin Tetzlaff

Zwei der neuen Drei haben wir schon etwas näher beleuchtet, heute nun der letzte Mann im Bunde der Fanbeauftragten des ECC.

Martin, Du wurdest ja nun zu einem von drei Fanbeauftragten des ECC ernannt, seit wann bist Du dem ECC verbunden und wie kamst Du zu den Preussen? „Ich bin im Januar 1987 das erste Mal zu den Preussen gegangen als der BSC mit Uli Egen gegen den SC Solingen 10:0 gewann. Dann war ich noch bis zu Preussen Devils-Zeiten dabei. Als der Name „Preussen“ gestrichen und durch das sperrige „Capitals“ ersetzt wurde, raubte man meinem Verein die Identität. Der Rest ist leider bekannt… In den letzten Jahren hatte ich den ECC immer wieder im Blick, aber erst als ich inzwischen ein paar Male in New York bei den Islanders war, kam die Leidenschaft zum Eishockey zurück. Letztes Jahr war ich dann das erste Mal seit über 20 Jahren wieder bei den Preussen und plötzlich war die Liebe zurück und glücklicherweise nahm mich die wundervolle Preussen-Familie wieder bei sich auf.“


Wie kamst Du zu der Funktion des Fanbeauftragten?
„Während der vergangenen Saison durfte ich viele großartige Menschen kennenlernen: bei einer Auswärtsfahrt in Hamburg, bei den Heimspielen, beim Saisonabschluss im Autohaus Meklenborg. Dazu habe ich immer wieder kleinere Aufgaben übernommen, was mir großen Spaß machte und im Laufe der Zeit habe ich immer mehr das Innenleben des ECC ein Stück weit kennen gelernt und viele Gespräche mit Fans, Verantwortlichen und vielen Leuten, die für ihre Kids und den Verein ihre Freizeit mit Herzblut geben, geführt. Dabei gab ich zu vielen Themen meinen Senf dazu und hier und dort gibt es unterschiedliche Perspektiven bei Fans und Verantwortlichen, bei denen ich mal die eine Seite, das nächste Mal die andere Position mehr verstand. Das blieb offenbar dem Vorstand nicht verborgen.“


In dieser Funktion vertrittst Du den Verein gegenüber den Fans, wo liegt der Schwerpunkt Deiner Arbeit?
„Ich verstehe meine Aufgabe darin, zusammen mit meinen zwei Kollegen, Bindeglied zwischen Fans und Vorstand zu sein. Innerhalb einer solch großen Familie kann man nicht immer einer Meinung sein und zu gewissen Themen wird Moderation sicherlich nötig sein. Da ich ja selbst in erster Linie Fan bin, sehe ich mich nicht als Sprachrohr des Vereins, sondern als offenes Ohr für die Wünsche und Bedürfnisse der Preussen auf der Tribüne, gleichzeitig aber als Kontaktperson für den Verein, um den Dialog zu moderieren, der während einer langen Saison und in der Sommerpause geführt werden muss. Ein Verein lebt und bewegt sich konstant und ich freue mich schon auf viele befruchtende Gespräche, die unseren ECC nach vorne bringen.“


Was wünschst Du dir für die Arbeit mit den Fans?
„Natürlich hoffe ich zunächst, dass mich die Fans in dieser Funktion annehmen werden. Ich bin ja erst seit sehr kurzer Zeit im ECC dabei und bestimmt für viele noch relativ unbekannt. Im Laufe des letzten Jahres habe ich auf und neben der Tribüne und teilweise sogar außerhalb des ECC viele wundervolle Fans der Preussen-Familie als offene, zugewandte und liebevolle Menschen erlebt. Mein Wunsch ist, dass mit derselben Offenheit und positiven Energie, die diese Leute bislang in unseren familiären Verein investiert haben, das Gespräch mit meinen Kollegen Thomas Zeisberg, Hanjo Diedrich und mir gesucht wird und keine Berührungsängste existieren oder aufkommen. Ich freue mich schon sehr auf konstruktive und entspannte Stammtische, spannende und interessante Begegnungen und dass wir alle einen Verein gestalten, der sich von anderen absetzt und in dem sich jeder wiederfinden kann.“

 

Wir danken nun unserer Nr. Drei, Martin Tetzlaff, dass auch er sich bereit erklärt hat, uns als Fanbeauftragter in dieser so wichtigen Aufgabe der Fanbetreuung zu unterstützen und wünschen ihm dabei viel Spaß und Erfolg.

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Nummer Zwei des Preussen Dreigestirn • Hanjo Diedrich

Gestern haben wir Thomas Zeisberg in seiner neuen Funktion als Fanbeauftragter begrüßt. Heute beschäftigen wir uns mit Hanjo Diedrich, der zweite Fanbeauftragte des ECC.


Hanjo, Du wurdest ja nun zu einem von drei Fanbeauftragten des ECC ernannt, seit wann bist Du dem ECC verbunden und wie kamst Du zu den Preussen?
„Wann ich das erste Mal bei Preussen war kann ich gar nicht genau sagen aber es war noch zu der Zeit als noch in der Jaffeestr. gespielt wurde. Nach den ganzen Umbenennungen etc. habe ich die Preussen etwas aus den Augen verloren und war nur sehr selten in der Deutschlandhalle. Regelmäßig wieder dabei bin ich seit den letzten beiden Saisons.“

Wie kamst Du zu der Funktion des Fanbeauftragten? „Das mit dem Fanbeauftragten kam dann bei der letzten Auswärtsfahrt in den Harz. Da hat mich Matze Mehring gefragt ob ich mir das vorstellen könne.“

In dieser Funktion vertrittst Du den Verein gegenüber den Fans, wo liegt der Schwerpunkt Deiner Arbeit? „Ich habe mit dem Amt an sich noch keine Erfahrung aber ich denke und hoffe das man die Kommunikation zwischen Verein und den Fans etwas verbessern könnte.“

Was wünschst Du dir für die Arbeit mit den Fans? „Ich erwarte mir von der Arbeit vor allem viel Spaß mit den großartigen Fans der Preussen.“
Wir danken auch Hanjo Diedrich, dass er sich bereit erklärt hat, uns als zweiter Fanbeauftragter in dieser so wichtigen Aufgabe der Fanbetreuung zu unterstützen und wünschen ihm dabei viel Spaß und Erfolg.

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Erstes Teamtreffen der Preussen U20-Junioren für die neue Saison

Jaja, Eishockeyspieler werden im Sommer gemacht. Diese Weisheit bekommen schon die jüngsten Cracks eingetrichtert. Und das hört niemals auf und gilt also auch für unsere Junioren.
Die haben sich als Einstimmung noch vor der ersten Trainingseinheit getroffen und mit Mannschaftsleitung und Teambetreuern angegrillt. Das schöne Wetter wurde genutzt und so hatten alle die Möglichkeit sich auszutauschen und auf die kommende Saison einzuschwören. Ein schöner Abend mit Cola, Bier oder Radler sowie einer ordentlichen Grillwurst, der Freude auf die neue Saison macht. Die Mannschaft hat sich als Mannschaft und als sehr netter „Haufen“ gezeigt, die den guten Teamgeist mit in die Eissaison nehmen wird.

So, jetzt erinnern wir uns aber an den ersten Satz da oben und freuen uns, die Sommertrainingszeiten bekanntzugeben: Morgen geht’s schon los – von 18:30 bis 20 Uhr im P9.

Und ab kommender Woche, immer Dienstags, Mittwochs und Donnerstags im P9. Die Trainer sind Rene Lörsch, Andreas Engelberg und Dennis Bansche. (Di und Do 18:30-20 Uhr, Mi 19-20 Uhr)

Und Montags besteht die Möglichkeit zusätzlich noch Inline Skaterhockey zu spielen – ebenfalls im P9, logischerweise auf der Außenfläche, 18:30 bis 20 Uhr.

So liebe Leute, die noch nicht bei den Preussen sind aber bis hierher gelesen haben: Interessierte Spieler sind herzlich eingeladen vorbeizuschauen, die tolle Truppe kennenzulernen und natürlich selbst mitzumachen. Also, bis dann – vielleicht sehen wir uns ja.

Fotos: ECC U20

Bericht: Carsten Zimmermann
ECC Preussen Berlin e.V.

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Mit drei neuen Fanbeauftragten in die Zukunft

Nachdem wir in den vergangenen uns mit der Personalie Uli Egen beschäftigt haben und uns noch keine weiteren Kadernews vorliegen, haben wir nun Zeit uns mit weiteren Veränderungen beim ECC zu beschäftigen. Wie Carsten Herlitz schon mehrfach äußerte, liegen ihm in der Preussen Familie die Fans sehr am Herzen. Zeigte diese ja schon in den vergangenen Tagen mit wieviel Engagement und Ideen sie die neue Saison bestreiten wollen. Damit man sich auch diesem Interesse ausgiebig widmen kann hat man sich dazu entschlossen ein neues Team von Fanbeauftragten zu etablieren.

Kommen wir nun aber zum neuen Dreigestirn der Preussen, in Sachen Fanbetreuung. Die neuen Fanbeauftragten sind Thomas Zeisberg, Hanjo Diedrich und Martin Tetzlaff. Um zu verstehen, was sie dazu bewog diese Funktion zu begleiten und welche Aufgaben und Herausforderungen sie sehen, haben wir kurzerhand mit allen dreien ein Interview geführt.

Beginnen wir mit Thomas Zeisberg…

Thomas, Du wurdest ja nun zu einem von drei Fanbeauftragten des ECC ernannt, seit wann bist Du dem ECC verbunden und wie kamst Du zu den Preussen?

Ich bin seit der Saison 2011/2012 wieder bei den Preussen, durch ein Bekannten bin ich wieder beim ECC gelandet. Ich war aber schon früher mit meinem Papa regelmäßig in der Jaffeestraße mit Dauerkarte. Leider habe ich nach der Insolvenz den Kontakt verloren.

Wie kamst Du zu der Funktion des Fanbeauftragten?

Auf eine Aufwärtsfahrt auf dem Rastplatz hat mich Matze (Mathis Mehring) gefragt ob ich mir vorstellen kann als Fanbeauftragter beim ECC zu agieren. Nach etwas Überlegungszeit habe ich ja gesagt, in der Hoffnung das die Fan´s des ECC das akzeptieren.

In dieser Funktion vertrittst Du den Verein gegenüber den Fans, wo liegt der Schwerpunkt Deiner Arbeit?

Vorstellen könnte ich mir das Bindeglied zu sein zwischen Fans, Sponsoren und dem Vorstand. wichtig wäre auch Fantreffen, wo auch der eine oder andere Spieler, Sponsoren und auch der Vorstand teilnehmen.

Was wünschst Du dir für die Arbeit mit den Fans?

Was mir persönlich sehr am Herzen liegt, dass wir neue und “alte” Fans (wieder) gewinnen können. Ebenso ist die Wahl eines Fanbeirates sehr wichtig, damit wir die Bedenken, Ideen und die Interessen von seitens der Fans bündeln und gezielt angehen können. Es ist mir auch ein großer Wunsch, wenn Hannes, Schally und Marcy uns dabei unterstützen würden.

Wir danken Thomas Zeisberg, dass er sich bereit erklärt hat, uns als Fanbeauftragter in dieser so wichtigen Aufgabe der Fanbetreuung zu unterstützen und wünschen ihm dabei viel Spaß und Erfolg.

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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„Hoffe, an alte Zeiten anknüpfen zu können“

Ulrich Egen offiziell als neuer Cheftrainer des ECC Preussen Berlin vorgestellt

Sichtlich gut gelaunt unterschreibt Ulrich Egen (links) in Anwesenheit von ECC-Vizepräsident Carsten Herlitz, seinen Arbeitsvertrag als neuer Cheftrainer der Berliner Preussen

Sichtlich gut gelaunt unterschreibt Ulrich Egen (links) in Anwesenheit von ECC-Vizepräsident Carsten Herlitz, seinen Arbeitsvertrag als neuer Cheftrainer der Berliner Preussen

Am vergangenen Montag war es so weit, der ECC Preussen Berlin präsentierte bei einem Sponsoren-

treffen mit Ulrich ‚Uli‘ Egen offiziell seinen neuen Cheftrainer für die kommende Saison. Der 61-jährige Egen, der in der letzten Spielzeit hinter der Bande des Herner EV stand, ist in der Hauptstadt kein Unbekannter. Mitte der 80er-Jahre lief der ehemalige Angreifer für den BSC Preussen in der 2. Bundesliga auf und schaffte mit dem Team als Kapitän 1987 den Aufstieg in die Bundesliga. Nach

seiner Vorstellung und Vertragsunterzeichnung stand er EishockeyNEWS für ein kurzes Interview zur

Verfügung.

Herr Egen, auf der Saisonabschlussfeier wurde bekannt gegeben, dass Sie als neuer Trainer für die kommende Spielzeit verpflichtet wurden, was für wahre Jubelstürme sorgte. Wie kam der

Kontakt zum ECC zustande?

Ulrich Egen: „Das Arrangement wurde über meinen Agenten vermittelt. In einem persönlichen Gespräch mit Carsten Herlitz (ECC-Vizepräsident; Anm. d. Red.) wurde das Interesse für die Preussen intensiv geweckt. Beim Aufeinandertreffen mit dem Herner EV in Berlin habe ich mich sehr wohlund willkommen gefühlt.“

Mit ihrem Namen verbinden gerade die älteren Fans des Vereins Erinnerungen an bessere Zeiten. Was sind Ihre Ziele, was wollen Sie mit der Mannschaft erreichen?

Egen: „Mein Ziel ist mindestens der zehnte Platz und somit, bei dem angestrebten Modus, die Play-offs. Wichtig für dieses Ziel ist eine Mannschaft mit spielerischer Tiefe, also Qualität statt Quantität. Ich stehe schon mit einigen Spielern in Kontakt, wobei mir der Austausch mit dem Sportwart des ECC, Thomas Leonhardt, sehr wichtig ist.“

Den Preussen dürfte, wie schon in der Vergangenheit, auch in der kommenden Spielzeit einer der geringsten Etats der Liga zur Verfügung stehen, Fehlgriffe verbieten sich da fast von selbst. Sind

Sie aktiv in die Zusammenstellung des Kaders eingebunden?

Egen: „Wie schon gesagt, stehe ich mit einigen Spielern in Kontakt und werde meine Empfehlungen mitteilen, beziehungsweise trage ich schon die Entscheidung in Absprache mit dem Präsidium, welche Spieler kommen und wer nicht. Diese Entscheidungen treffen wir bewusst und intelligent.“

Für die neue Saison wurde eine Doppelrunde mit zunächst 52 Spielen in der Hauptrunde beschlossen. Für Profimannschaften kein Problem, aber wie kann ein Ausbildungsverein wie der ECC

da mithalten, ohne seine Spieler zu verheizen?

Egen: „Da noch kein offizieller Beschluss durch den DEB bekannt gegeben wurde und somit noch nicht aller Tage Abend ist, lassen wir uns erst mal überraschen. Aber egal, welcher Modus es wird, wir müssen immer schauen, wie wir eine Balance zwischen Eishockey, Freizeit, Beruf und vor allem dem Spaß am Eishockey schaffen.“

Ab wann werden Sie dauerhaft in Berlin sein und werden Sie aktiv in die Gestaltung des Sommertrainings ein-greifen?

Egen: „Ich denke, dass ich mit Beginn der Eiszeit auch in Berlin anzutreffen bin. Das Sommertraining wird sich von Spieler zu Spieler unterschiedlich gestalten, diese werden durch Trainingspläne meinerseits unterstützt.“

Haben Sie noch eine Botschaft an die Fans der Preussen?

Egen: „Ich freue mich, dass ich wieder hier bin und hoffe, an alte Zeiten anknüpfen zu können.“
Interview: Johannes Maier

Quelle: EishockeyNEWS | Ausgabe 20 | 15.5.2018 | Seite 59

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Uli Egen präsentierte sich den Sponsoren des ECC

Der Schatten, welcher sich über den ECC erhob, waren die Türme am Haupteingang des Olympiastadions, denn dort sollte es am 7.Mai ein ganz besonderer Abend werden.

In den VIP Räumen von Hertha BSC, Sportpartner unserer Preussen, stellte man den anwesenden Freunden, Partnern und Sponsoren das Konzept für die neue Saison vor. Carsten Herlitz eröffnete den Abend und präsentierte die Zahlen und Fakten für die neue Spielzeit, sowie die zukünftige Ausrichtung des Vereins. Insbesondere durch viele kleinere Veränderungen, die es nach und nach abzuarbeiten gilt, soll der ECC Preussen Berlin der Eishockeyclub im Westen Berlins sein, der durch sportliche Erfolge und einer familiären Atmosphäre begeistert. Denn das sind die Preussen für ihn, eine große Familie, in der man sich wohl fühlt und sich ehrlich und transparent begegnet, wie auch an diesem Abend.

Nach diesen einführenden und emotionalen Worten, war nun der Mann an der Reihe, auf den alle gespannt waren. Uli Egen, am Sonntag in Berlin gelandet, übernahm nun das Mikrofon. Er vermittelte ganz deutlich was seine Ziele mit den „Charlottenburger Jungs“ sind. „Er ist nicht nach Berlin gekommen um auf Platz 12, 13 die Saison zu beenden…“ Uli Egen strebt ganz klar mindestens den 10. Platz und somit die Play Offs an.

Dies will der ehemalige BSC Preussen Kapitän und langjährige Trainer, mit Qualität statt Quantität erreichen. Im Klartext bedeutet dies, ein kleinerer Kader mit spielerischer Tiefe. Wie dieses Konzept personell aussehen wird, das werden wir in den nächsten Wochen nach und nach erfahren. Dabei ist klar geworden, dass Trainer und Verein sich hierbei nicht treiben lassen, sondern intelligent arbeiten. Aber, die Verhandlungen über die Goalie Positionen und im Sturm stehen kurz vor dem Abschluss und können sich sehen lassen.

Nachdem Uli einen ersten Ausblick vermittelte, unterzeichnete er unter den wachsamen Augen von Frau Carolin Palatini, Firma Steffen Residential, und Herrn Alexander Baier, GIG Facility Management, den Vertrag.

 

Fotos: ECC Preussen

Presseteam ECC Preussen Berlin e.V.

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Im Interview mit Carsten Herlitz, Vizepräsident des ECC Preussen Berlin e.V.

 

Carsten, du bist seit einem guten halben Jahr nun Vizepräsident des ECC, wie kam es dazu und wie sind deine ersten Erfahrungen in dieser Funktion?

Der Kontakt ist über Björn Leonhard gekommen. Danach gab es ein intensives Gespräch mit unserem Präsidenten, Rainer Bormann. Dabei wurde sehr schnell klar, dass wir einen guten Draht zueinander haben und ein gemeinsames Verständnis über die Zukunft des Vereins. Nachdem die Aufgabenverteilung klar war, ging es los.

 

Die ersten Monate waren sehr intensiv. Zunächst habe ich mich mit den Strukturen des Vereins vertraut gemacht, die handelnden Personen kennen gelernt und mich in die Aufgabe eingearbeitet. Der Verein besteht dabei nicht nur aus der Oberligamannschaft, sondern natürlich auch aus allen anderen Abteilungen. Von der Laufschule, den “Sledgern”, den vielen Jugendmannschaften sowie der Landesliga. Natürlich steht die Oberligamannschaft im Fokus der öffentlichen Wahrnehmung. Hier gab es nicht immer gute Zeiten. Ich erinnere an die Beurlaubung von David Haas. Aber die Jungs haben es danach, Dank Björn und seinem Team, sehr gut gemacht. Der Vorstand arbeitet super zusammen. Wir diskutieren in der Sache hart und dann gehts gemeinsam an die Arbeit. Das ist die Basis um den Verein voran zu bringen.

 

Carsten, wir haben dich in der letzten Saison als sehr kommunikativ und Fan nah erlebt, warum ist dir dies so wichtig?

Meine kommunikative Art ist keine Strategie, sondern ein Teil von mir. Ich habe auch meine stillen Momente, in denen ich lese, klassische Musik höre und zur Ruhe komme.

Aber Kommunikation mit den Fans, den Sponsoren, den vielen Helfern rund um den Verein ist – so glaube ich – eine wesentliche Voraussetzung für einen lebendigen Verein, in dem man sich wohl fühlt und zu dem man gerne hingeht. Und das ist wichtig!

Denn viele von uns verbringen hier ihre Freizeit. Und da will man vor allem Spaß haben. Darüber hinaus habe ich von Anfang an viel positives Feedback erhalten. Das freut mich und macht das natürlich leichter.

 

Carsten, du bist ja nun sehr intensiv in der Planung der neuen Saison involviert, was ist dein Resümee aus der vergangenen Saison, gibt es daraus Erkenntnisse für die jetzigen Planungen, was ist das Konzept des ECC?

Mein Ziel ist es, dass wir den ECC als den Eishockeyclub im Westen unserer Stadt etablieren. Wir müssen bekannter werden und mehr Zuschauer in die Halle bekommen.

Dafür brauchen wir ein gesundes finanzielles Fundament, auf dem wir den sportlichen Erfolg aufbauen können. Da Präsidium und Vorstand ehrenamtlich arbeiten, können wir dieses Ziel nur erreichen, indem wir Prioritäten setzen und diese gezielt abarbeiten. Für die Oberligamannschaft bedeutet das, dass wir Sponsoren finden müssen, denen wir natürlich auch etwas bieten wollen. Parallel dazu geht es aktuell in die Planung des Kaders. Das müssen wir aufgrund unserer finanziellen Möglichkeiten sehr sorgfältig und ohne Hektik machen. Wenn das alles steht, geht es in einem weiteren Schritt ans Marketingkonzept – und hier sind mir auch die Fans wichtig, die ja bereits viele Ideen zusammengetragen haben. Gerade auch die Überlegungen der Fans sind wichtig und ein großartiges Signal. Unsere Fans sitzen oder stehen nicht nur auf der Tribüne, sondern packen an. Darauf werden wir zurückkommen.

 

Der ECC ist eine Familie, ein Verein mit viel Potential. Lasst uns gemeinsam diesen Verein weiter nach vorne bringen – als Fan, Sponsor, Spieler, Trainer, Helfer, Puckkind und: Als Eltern der vielen Kinder, die bei uns spielen.

 

Carsten, eine letzte Frage; Mit Uli Egen ist dem ECC ein Coup gelungen. Nicht wenige kennen ihn aus der Zeit des BSC Preussen Berlin, als Trainer aber auch hinter der Bande der Eisbären Berlin. Wie kam es zu dieser Verpflichtung, was hat euch bewogen die kommende Oberligasaison mit Uli Egen zu bestreiten?

Bei Uli Egen hatten wir von Anfang an das Gefühl, dass er wieder zurückkommen wollte. Er ist Teil der “Familie” geblieben. Und die Reaktion der Fans beim Saisonabschluss hat uns darin bestärkt.

Ob ein Trainer Erfolg hat, weiß man nie vorher. Das hängt von sehr vielen Faktoren ab. Aber ich habe in den vielen Telefonaten und Gesprächen mit ihm die Überzeugung gewonnen, dass er für diesen Verein brennt und hier etwas bewegen will. Er hat sich intensiv mit dem ECC beschäftigt. Daneben hat Uli Erfahrung, von denen auch die jüngeren Spieler viel lernen können. Er war Nationalspieler, hat unter anderem als Trainer viel Erfahrung gesammelt. Er ist ein Typ, der uns auch in der öffentlichen Wahrnehmung helfen wird. Er hatte noch andere Möglichkeiten, aber wir sind sehr froh, dass er sich für unsere Preussen entschieden hat.

 

Wir danken Carsten Herlitz für die Zeit, die er sich genommen hat und wünschen allen Akteuren neben und auf dem Eis viel Erfolg für die kommende Saison in der Oberliga-Nord.

 

Presseteam ECC Preussen Berlin e.V.