post

Preussen begrüßen neuen Partner an ihrer Seite

 

Das die Kommunikation in einem Team wesentlich für Erfolg ist, dass beweisen unsere Preussen seit Beginn der Saison. Auch wenn diese bisher nicht optimal lief, so haben sie sich jedes Mal aufs Neue motiviert, Woche für Woche anzutreten und jetzt haben sie sich für ihren Kampf belohnt.

Im Spiel kann man sehr gut sehen, wie intensiv Erik Reukauf mit seiner Abwehr kommuniziert und somit das Spiel mit lenkt. Daher, Kommunikation in einem Team ist unabdingbar.

Die beste Kommunikation im GIGA-Netz, das könnt ihr mit Vodafone genießen. Und was passt besser als Partner für ein hoch kommunikatives Team?

Daher freuen wir uns, die LS Medien GmbH als Betreiber der Vodafone-Shops

SpandauArcaden, Klosterstr. 3, 13581 Berlin und Wedding, Müllerstr. 31, 13353 Berlin

als einen weiteren Partner an der Seite unserer Preussen Berlin begrüßen zu dürfen.

 

ECC Preussen Berlin e.V.

post

Preussen gehen auf Crocodiles- und Fuchsjagd

 

Harzer Falken, Black Dragons und Herner EV, diese Teams konnten gegen unsere Preussen in den letzten Begegnungen nicht bestehen und somit sind die anvisierten 9 Punkte zurecht auf dem Konto unserer Jungs verbucht.

Jetzt heißt es ganz klar die Falken in der Tabelle hinter sich zu lassen, doch dafür müssen die nächsten Siege eingefahren werden.

Also geht die Aufholjagd weiter, die nächsten Gegner sind die Crocodiles Hamburg vor heimischer Kulisse und die Füchse Duisburg in den KENSTON Arena.

ECC Preussen Berlin e.V.

post

Alle Guten Dinge sind DREI

 

Das ist das Motto was die Preussen eindeutig für sich verbuchen können. Wenn Uli Egen drei Reihen zur Verfügung stehen, dann klappt es auch mit dem dritten Sieg in Folge. Somit können die Preussen ein 6 Punkte Wochenende verbuchen, nachdem sie zuvor gegen Harzer Falken mit der Aufholjagd begonnen haben. Im letzten Spiel des Wochenendes, auswärts in Herne, haben die Jungs, trotz fulminanten Starts des Herner EV, sich auf ehrliches, schnörkelloses Eishockey konzentriert und ihre Chancen besser genutzt, als die Mannen von Danny Albrecht.

So konnten die Preussen das erste Drittel mit 2:5 für sich verbuchen und den 3 Punkte Vorsprung durch das ganze Spiel ziehen. Das zweite Drittel war im Ergebnis ausgeglichen und so legte der Herner EV nun alles in das letzte Drittel, spielte mit viel Druck auf das Preussen Tor, in dem jedoch Erik Reukauf eine hervorragende Leistung zeigte und nichts mehr durchlies.

Die Harzer Falken, die heute gegen die Moskitos Essen antraten, verloren ihr Heimspiel mit 2:5, somit fehlen den Preussen Berlin 3 weitere Punkte um an den Falken in der Tabelle vorbei zu ziehen.

Und daher, 3 Reihen, ziehen 3 Punkte Vorsprung durch ihr Spiel und holen 3 weitere Punkte. Das sind 3 Siege in Folge und es fehlen nur noch 3 Punkte um an den Harzer Falken vorbei zu ziehen…Alle Gute Dinge sind DREI!

Glückwunsch an das Team, nun heißt es sich auf die Crocodiles Hamburg vorzubereiten. Die Crocodiles empfangen wir am Freitag den 15.2.2019, um 19.30 Uhr, an der Glocke.

 

ECC Preussen Berlin e.V.

post

Nächster Heimsieg – die Preussen gewinnen gegen Erfurt 3:2

 

ECC Preussen Berlin kämpft die Black Dragons nieder

Es gibt einfach Abende, da passt einfach alles und ein solcher war wohl das Heimspiel in der Hauptstadt am Freitag. Der ECC Preussen Berlin empfing in der Oberliga Nord die Black Dragons Erfurt, die Fans kamen wegen einer Sonderaktion und dem letzten Heimsieg über die Harzer Falken in großer Anzahl, auch die Erfurter Anhänger trugen durch ihre DDR-Mottofahrt dazu bei. Nach 60 packenden Eishockeyminuten stand der 3:2 (2:0, 1:0, 0:2)-Heimsieg für die Berliner fest. 

So gab es also vor Spielbeginn lange Schlangen am Einlass, an der Glockenturmstraße tuckerten die Trabbis entlang und sowohl der schwarz-weiß-rote Anhang als auch die Fans aus Thüringen pilgerten in die Charlottenburger Eishalle im ehemaligen Westteil der Stadt. Die Ausgangslage vor dem Spiel war auch klar: Der ECC Preussen Berlin war Tabellenletzter und wollte den Abstand auf die vorletzten Harzer Falken verringern und die Gäste befinden sich auf Platz elf mit genügend Punktedifferenz nach unten, aber auch nach oben. Über 400 Zuschauer fieberten in der fast halbgefüllten Eishalle dem Spiel aus dem unteren Tabellendrittel der Oberliga Nord entgegen und sie sahen ein doch zum Ende hin spannendes Spiel, welches aber die ersten beiden Drittel den Hausherren gehörte.

Trainer Uli Egen konnte wieder auf einige Rückkehrer bauen und so war auch die Präsenz des 1,96-Meter-Hünen Eddy Rinke-Leitans sofort auf dem Eis spürbar, die Berliner zeigten eine positive Körpersprache und auf den Rängen waren noch die in FDJ-Hemden oder DDR-Uniformen angereisten Erfurter Fans in der Oberhand, was sich aber einhergehend mit dem 1:0-Führungstreffer in Überzahl  durch den preussischen Torgaranten Kyle „Piwo“ Piwowarczyk in der zehnten Minute leicht änderte. Spätestens aber – wieder in Überzahl – nach dem 2:0 von Lukas Stettmer auf Vorlagen von Dennis Dörner sowie Can Matthäs drei Minuten vor Drittelende waren beide Lager ausgeglichen. In einer eigentlich harmlosen Situation handelte sich der Berliner Justin Ludwig eine Strafe wegen Kniecheck gegen den vom Eis humpelnden Tom Fiedler ein und hatte Glück, dass die Strafe nicht wegen einer möglichen Verletzungsfolge höher ausfiel. Die Überzahl konnten die Gäste aber auch nicht nutzen und so änderte sich auch die Struktur der Partie im Mitteldrittel nicht. Die Gastgeber wirkten eine Prise frischer, waren hellwach und folgerichtig war das 3:0 von Jakub Rumpel in der 34. Minute unter jetzt dann doch großem Jubel der Berliner Anhängerschaft. Endlich konnte der Preussen-Coach auch mal wieder mit drei Blöcken durchwechseln und so etwas ist natürlich im Spiel spürbar.

Selbstbewusst ging es auch in die letzten 20 Minuten und hier bleiben eigentlich nur die letzten paar Minuten erwähnenswert, denn die Black Dragons Erfurt bekamen plötzlich doch noch einmal Oberwasser, weil die Preussen sich auf die Defensive konzentrierten. Brandgefährlich, wie der 1:3-Anschlusstreffer von Marcel Weise in der 56. Minute ohne Not unter Beweis stellte. Jeder weiß, was sich in so einem Moment auf beiderlei Seiten in den Köpfen abspielt. Die Gastgeber wollten den Sieg nicht mehr verspielen und die Erfurter sahen vielleicht sogar noch den Ausgleich am Horizont! In einer hektischen Schlussphase mit Empty Net gelang den Gästen tatsächlich noch das 2:3 – für alles andere war es aber zu spät und der ECC Preussen Berlin rettete den zweiten Heimsieg in Folge noch über die Zeit. Der Erfurter Trainer Frederick Carroll befand den Berliner Sieg anschließend als völlig verdient, Uli Egen gab ihm naturgemäß Recht und schickte noch ein Extralob an Torhüter Erik Reukauf hinterher.
(Rolf Lux)

Quelle: https://www.hockeyweb.de/oberliga/nord/naechster-heimsieg-die-preussen-gewinnen-gegen-erfurt-32-96324?fbclid=IwAR1ml8l7SP0GlDOZJxhmpifKQw9mAFQvCllXmyNtJruxAFqeCZnMkqRNPck

post

Ticket Sonderpreise und ein Autogramm von Felix Braun

 

Am Freitag, den 8.Februar 2019, habt Ihr nicht nur die Möglichkeit das Spiel gegen die TecArt Black Dragons zum Halben Preis zu erleben, holt Euch auch ein Autogramm von unserem Kapitän, Felix Braun.

Felix wird am Freitag jedes erworbene Tagesticket eigenhändig signieren und wer weiss, vielleicht springt auch das ein oder andere Foto dabei heraus.

Also, kommt am Freitag, den 8.Februar, zahlreich in die Eissporthalle Charlottenburg und unterstützt Eure Preussen bei der Jagd nach weiteren Punkten.

ECC Preussen Berlin e.V.

post

Ein kleiner Dank für Eure Unterstützung

 

Der Knoten ist nun geplatzt und wir können mit Kampf und Leidenschaft die nächsten Punkte holen. Es gibt so viele denen wir als Mannschaft und der Verein an dieser Stelle danken muss. Den Sponsoren und Partnern, unserer medizinischen Abteilung, von den Physiotherapeuten bis zu den Sanitätern, unseren Betreuern, den vielen ehrenamtlichen Helfern, den Teams der Oberliga, die uns immer wieder respektvoll begegneten, vor allem aber Euch Fans.

Nicht wenige sind enttäuscht von dieser Saison, von uns, Mannschaft und Verein, den Preussen. Zu gern hätten wir die Erwartungen erfüllt und schafften es nicht. Und dennoch kamt Ihr, unsere Fans, und habt uns unterstützt. Woche für Woche habt Ihr uns den Rücken gestärkt und uns auch zu Recht von den Rängen getriezt, oder Euch im Netz Luft verschafft.

All das ist uns als Mannschaft und Verein nicht verborgen geblieben und darum sagen wir an dieser Stelle auch deutlich Danke. Danke für eure klaren Worte, danke für Eure Unterstützung. Wir möchten Euch nun ein kleines Stück Eures Einsatzes zurückgeben.

 

Daher sind alle Tagestickets, am 8.2.2019, zum Spiel gegen die TecArt Black Dragons, um die Hälfte, also um 50%, reduziert, auch für unsere Gästefans.

 

Kommt zahlreich und beflügelt uns mit Eurem Support, denn der Knoten ist geplatzt!!

 

Danke, Eure Oberligamannschaft und Verein • ECC Preussen Berlin e.V.

post

Dir Aufholjagd geht weiter

 

9 Punkte wurden ausgerufen, die man noch vor Ende der Saison auf dem Konto der Preussen verbuchen will. Die ersten drei dieser Rechnung sind durch den Heimsieg am 3.2.2019, gegen die Harzer Falken, schon im Sack.

Nun heißt es da ansetzen wo wir aufgehört haben und somit hat die Aufholjagd begonnen.

ECC Preussen Berlin e.V.

post

ECC Preussen gewinnt Kellerduell gegen Vorletzten

 

Berliner holen gegen Harzer Falken erste Punkte seit zwei Monaten

Es war dann doch der gelungene Befreiungsschlag, den sich das gesamte Umfeld beim Charlottenburger Club auch erhofft hatte. In einem hart umkämpften Spiel, das alle Zutaten einer guten Eishockeypartie servieren konnte, gewann der ECC Preussen Berlin gegen die Harzer Falken mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0). 

Die Ausgangslage war klar, die Berliner wollten unbedingt Anschluss halten und um das zu schaffen, musste man als Tabellenletzter mit insgesamt erst sieben Punkten gegen den Vorletzten aus dem Harz mit 15 Zählern einen Heimdreier holen. Das Spiel hielt dann auch, was man sich und den Fans versprach: Kampf, Leidenschaft und Siegeswille. Die Checks wurden mal wieder angesetzt und teils krachend erst an der Bande beendet, in der Defensive stemmten sich die Preussen gegen ein Gegentor und auch der wieder ins Tor zurückgekehrte Erik Reukauf konnte sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen, bestätigte aber zum Leidwesen der Gäste das in ihn gesetzte Vertrauen. Im ersten Drittel gab es noch eine gewisse Verunsicherung, welche das Spiel leicht ins Berliner Drittel verlagerte, danach aber setzten sich mehr und mehr die Gastgeber durch.

Im zweiten Drittel hatten die Preussen-Fans schon ein paar Mal den Torschrei auf den Lippen, aber der Harzer Falke Hönkhaus pickte sich die Pucks, noch bevor sie die Torlinie überquerten. In der 30. Minute war es dann aber soweit, ziemlich genau zur Hälfte des Spiels lupfte Preussen-Goalie Reukauf die schwarze Hartgummischeibe zu Piwowarczyk und der passte sie zu Ludwig Wild, der in der Folge erfolgreich zur 1:0-Führung einnetzen konnte. Und die Hausherren ließen danach nicht locker, drangen immer wieder in die Zone der Gäste. Wenn man aktiv den Torerfolg sucht, entstehen auch mal Situationen zum eigenen Vorteil und so gab es in der 34. Spielminute nach einem Foul auf dem Weg zum Tor einen Penalty für den ECC Preussen, den wiederum Kyle Piwowarczyk zügig und humorlos versenkte. Die Harzer Falken gaben sich aber keineswegs auf, tauchten zahlreich vor dem Berliner Tor auf und stellten die Abwehr immer wieder vor neue Aufgaben. Die Bemühungen wurden belohnt und drei Minuten vor dem Pausentee war es Tim Dreschmann, der auf Vorlagen von Kubail sowie Morley für Jubel beim gut gefüllten Gästeblock aus Braunlage sorgte und den Abstand auf 1:2 verkürzte. Nach diesem spannenden und ereignisreichen Drittel hatten sich alle eine Pause verdient.

Auch im Schlussdrittel wurde es nicht langweilig, schließlich wollten die Eishockey-Preussen unbedingt den Sieg nach Hause tragen und die Mannen von Trainer Arno Lörsch strebten mindestens nach dem Ausgleich. Die körperliche Härte nahm etwas zu in einer ansonsten aber bei dieser Konstellation fairen Partie und so begann Uli Egens Team zwar in Überzahl, konnte es aber nicht nutzen. Erst in der 46. Minute brach der Bann und abermals schoss Piwowarczyk die Preussen durch das 3:1 ins Glück – danach verteidigten die Hauptstädter erfolgreich diese Führung und brachten sie bis zum erlösenden Ende ins Ziel. Zuvor aber gönnten sich noch Quirin Stocker auf Berliner Seite und Falken-Kapitän Erik Pipp einen kurzen wie knackigen Faustkampf, der beiderseitig mit 2+2+10 Minuten geahndet wurde. Trainer Uli Egen war auf der anschließenden Pressekonferenz dann mal ganz froh, nicht wie sonst dem Gegner zum Sieg gratulieren zu müssen und fand lobende Worte zu den Rückkehrern Kyle Piwowarczyk und Quirin Stocker. Auch die Leistung von Erik Reukauf wurde gewürdigt und Gästetrainer Arno Lörsch hatte zuvor kritisiert, dass nur die ersten zwanzig Minuten gekämpft wurde, danach jegliche Basics fehlten und kein Abschluss gesucht wurde. Der kann bei den Harzer Falken wieder erfolgreich gefunden werden, wenn es schon am Mittwoch zu Hause gegen die Hannover Indians geht, am Wochenende die Duisburger Füchse und im Heimspiel die Moskitos Essen warten. Der ECC Preussen Berlin erwartet am nächsten Freitag die Black Dragons Erfurt zu Hause und muss am Sonntag nach Herne.
(Rolf Lux)

Quelle: https://www.hockeyweb.de/oberliga/nord/ecc-preussen-gewinnt-kellerduell-gegen-vorletzten-96227

post

Preussens Präsident, Sven Krey, zieht Resümee über seine bisherige Amtszeit und richtet den Blick in die Zukunft

 

Seit dem 19.Dezember 2018 haben die Preussen Berlin einen neuen Präsidenten. Sven Krey, ein Mann der richtig anpacken kann, sieht sich eher als Denker und Lenker im Hintergrund. Das einige Bewegung im Hintergrundstattfindet, das kann man an der ein oder anderen Stelle sehen, für manche aber nicht unbedingt positiv. So ist es nicht verwunderlich, dass man nach der Spielabsage gegen Tilburg und der Freigabe von Josh Rabbani an die Rostock Piranhas, mehr denn jäh wissen möchte, wie steht der Verein da?  was ist das wirkliche Ziel der Oberliga? bzw. gibt es überhaupt noch eine Oberligasaison an der Glocke?

All diese Fragen sind berechtigt, aber manchmal muss man klare Prioritäten setzen, alle Informationen zusammentragen, um sich dann sicher öffentlich zu äußern.

 

Um den Wissensdurst zu stillen haben wir Sven Krey direkt angesprochen und wir freuen uns, dass er sich Zeit nahm, sich unseren Fragen zu stellen.

 

Sven, du bist nun seit über einem Monat Präsident des ECC Preussen Berlin. Wer in den Hintergrund schaute, sah, dass Du ziemlich viel gewirbelt hast und erste Veränderungen sich einstellen. Was für ein Resümee bezüglich der Oberliga kannst Du bisher ziehen?

Sven KreyJa, ich habe mir die Zeit genommen genau in die „Strukturen“ des Vereins zu schauen und verschiedene Dinge zu analysieren. Dabei unterstützt mich insbesondere Holger Wettlaufer in seiner Funktion als Vizepräsident und ja einige Veränderungen haben wir schon angestoßen. Was die Oberliga betrifft müssen wir deutlich sagen, dass wir die Entwicklung dieser Liga, in den letzten beiden Jahren, unterschätzt haben. Gerade in dieser Saison müssen wir festhalten, dass wir nicht mehr von einer Semi-professionellen Liga sprechen können, sondern diese sich nunmehr zu einer Profiliga entwickelt hat und auch weiter entwickeln wird. Dadurch sind wir durchaus an unsere Grenze gekommen, denn man kann mit unserem kleinen Kader und dann noch mit der Verletztenmisere kaum effektiv mithalten. Die Fehler sind gemacht, man kann daraus nur für die Zukunft lernen.

 

Du sagst mit dem kleinen Kader und den vielen Verletzten kann man nicht effektiv mithalten, Wie sieht denn nun das realistische Ziel für die Oberliga aus, ist die Saison gelaufen?

Sven KreyWir stehen im ständigen Kontakt mit Uli und wir hinterfragen uns jede Woche aufs Neue was das eigentliche Ziel jetzt noch sein kann und gemeinsam mit Uli und der Mannschaft haben wir den Willen noch 9 Punkte aus dieser Saison mitzunehmen.

 

Um Punkte zu holen, muss man aber spielen. Wieso wurde das Spiel gegen Tilburg vom 1.Februar nun auf den 20.Februar verschoben?

Sven KreyUm Punkte zu holen, müssen wir auch eine Mannschaft haben. Verfolgt man das Internet, dann sieht man viele kritische Stimmen diesbezüglich, aber auch einige Wenige, die es realistisch sehen. Der ein oder andere kann es nicht mehr hören, aber wir haben über längere Zeit mit bis zu 10 verletzten Spielern, darunter einige Leistungsträger, zu kämpfen. Dies kann kein anderer Verein in dieser Saison vorweisen. Um überhaupt spielfähig zu sein, um kein Spiel absagen zu müssen, haben wir auf Nachwuchsspieler der U17 und U20 zurückgegriffen. Was aber nicht hieß, dass diese dann ihren Ligabetrieb einstellten, im Gegenteil, sie hatten eine Mehrfachbelastung. Wir haben uns dazu entschieden das Spiel in Tilburg zu verschieben, weil wir als Verein und stellenweise Arbeitgeber eine Verantwortung für unsere Spieler haben. Um die noch verbliebenen Spieler der Oberliga, die stellenweise auch schon angeschlagen sind, und vor allem unsere Jungs der U17 und U20 zu schützen, sind wir diesen Schritt gegangen. Was aber nicht heißt, dass wir das Spiel nicht wollen, es wird ja nun am 20.Februar nachgeholt und wir freuen uns schon auf diese Begegnung, vielleicht nehmen wir mehr als einen Punkt mit.

 

Wenn wir schon von angeschlagenen Spielern sprechen, gibt es etwas Neues aus dem Lazarett?

Sven KreyEinige Spieler trainieren teilweise schon wieder mit. Der Stand am heutigen Tag ist, dass Lukas Stettmer, Eddy Rinke-Leitans und Quirin Stocker wieder mit auf dem Eis stehen werden. Auch wenn diese noch nicht voll einsatzfähig sind, zeigten sie sich beeindruckt von unserer Mentalität „Spieler nicht zu verbrennen“ und wollen die Mannschaft und den Verein mit Einsatzbereitschaft und Kampf unterstützen.

 

Das alles zeigt ja, dass die Preussen eigentlich jeden Spieler gebrauchen können, warum hat man Josh Rabbani ziehen lassen?

Sven KreyDas ist ziemlich simpel. Die Transferfrist endet heute am 31.01.2019 und Josh hat nun mal die Möglichkeit bei einer seiner vergangenen Spielstationen, den Rostock Piranhas, Play Off zu spielen. Warum soll man das einem Spieler verwehren und riskieren, dass er dann nicht mehr mit vollem Einsatz für uns aufläuft, was ich zwar nicht erwartet hätte, aber ein Spieler ist auch nur ein Mensch. Und wenn ich mich nicht täusche, ist Josh nicht der Erst den man in der laufenden Saison ziehen ließ, damit er sich weiter entwickeln kann.

 

Sven wenn man nun aber auf die bisherigen Turbulenzen schaut, ist es durchaus verständlich, dass man sich die Frage stellt; Steht der Verein auf einem sicheren Fundament?

Sven KreyEindeutig – Ja! Eine Insolvenz stand und steht zu keiner Zeit zur Diskussion. Wie wir schon am Anfang des Interviews feststellten, gab es Struktur- und Finanzanalysen. Diese Analysen führten dazu, dass ich durch schon eingeleitete Strukturveränderungen und Sparmaßnahmen sicherstellen kann, dass der Verein in eine stabile Zukunft geführt wird. Ein wichtiges Fundament stellt dabei die Unterstützung der Sponsoren dar, die diese schon jetzt zusicherten. Ebenso konnten wir neue Partner akquirieren. Wichtig sind aber auch die Fans und ich kann verstehen, dass sie sich nicht ausreichend informiert fühlen, wir haben ja bisher mit Informationen gespart. Auch dies soll und wird sich zukünftig zum positiven verändern.

 

Sven, „eine stabile Zukunft“, das hört sich sehr schön an, aber was plant Ihr für die Zukunft? In welche Liga richtet Ihr den Profibereich, den Nachwuchs aus?

Sven KreyZum Nachwuchs. Der Nachwuchs soll von klein auf die Möglichkeit haben sich in die verschiedensten Ligen zu entwickeln. Unser Ziel ist es mit der Jugend in der DNL aufzulaufen. Was den Profibereich betrifft, da planen wir eindeutig mit dem Spielbetrieb in der Oberliga. Und so haben wir auch schon erste Gespräche mit Spielern begonnen. Unser Ansinnen, auch im Profibereich, junge Spieler und Talente zu fördern bleibt bei der Kaderplanung wesentlicher Bestandteil, jedoch soll es diesmal ausgewogener gestaltet werden. Was uns schon jetzt freut, wir konnten Brian Bölke schon jetzt mit einem 3 Jahres Vertrag und Lukas Ogorzelec mit einem 2 Jahres Vertrag für die Preussen gewinnen. Mit Kyle Piwowarczyk und Dennis Dörner stehen wir schon in Verhandlung. Zudem planen wir eine Kooperation mit einem Partner aus Brandenburg, näheres können wir dazu jedoch erst nach dem Saisonende präsentieren.

 

Sven, ich danke Dir für Deine Zeit. Zum Abschluss jedoch, möchtest Du noch irgendwelche Worte an die Leser richten?

Sven KreyIch bin ja eigentlich kein Mann vieler Worte, eher der Taten. Aber was mir wichtig ist, wir können uns ständig an der Vergangenheit festhalten und uns daran aufreiben, oder wir leben eine bewusste Fehlerkultur und arbeiten daran diese nicht mehr zu machen. Ich bin für letzteres, jedoch dafür braucht man Unterstützung. Unterstützung in den Strukturen, durch engagierte Mitarbeiter, Unterstützung durch den Nachwuchs, Unterstützung durch Partner und Sponsoren und vor Allem Unterstützung von Denen, für die wir eigentlich angetreten sind, attraktives Eishockey zu präsentieren, den Fans. Es wird in der Kürze der Zeit nicht alles wie gewünscht funktionieren, es wird auch mal die ein oder andere Information fehlen, aber wir arbeiten daran. Lasst uns gemeinsam diese Saison vernünftig zu Ende bringen, die Jungs der Oberliga beflügeln und dann die Zukunft des Vereins, der Oberliga, vernünftig gestalten. Das habt Ihr sicherlich schon von anderen vor mir gehört, ich meine es aber so und bitte gebt mir und meinen Mitstreitern die Zeit, dies zu beweisen.

 

Das war im Interview, Sven Krey, Präsident des ECC Preussen Berlin e.V.

ECC Preussen Berlin e.V.