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Preussen Berlin empfangen die Selber Wölfe

 

Selber Wölfe-Spitzeneishockey in Oberfranken, lautet der selbstbewusste Slogan auf der Homepage des Vereins.

Seit Jahren belegt das Team regelmäßig einen Spitzenplatz in der Oberliga Süd und somit hat der Aufmacher durchaus seine Berechtigung. Unsere Jungs werden die Mannschaft von Trainer Henry Thom – in Berlin noch bestens bekannt als Trainer am Timmendorfer Strand – einem echten Formcheck unterziehen.

Besonders Kyle Piwowarczyk freut sich auf ein Wiedersehen mit seinen alten Kameraden.

Seit 2011 spielte er für den VER Selb. Den Wölfen blieb er sieben Jahre lang treu und genießt in Selb aufgrund seiner Leistungen und Fannäheden Status des Publikumslieblings.

Aufwarten können wir auch mit einem gebürtigen Selber Jungen. Mark Dunlop erblickte vor 34 Jahren in der Porzellanstadt das Licht der Welt und spielte natürlich auch für den fränkischen Traditionsklub.

Samstag, 18.25 Uhr Berlin-Tegel. Der Preussenadler setzt zur Landung an.  Aus Toronto kommend, Marc Dunlop an Bord und natürlich geht es gleich in die Eishalle.

Marvin Krüger hätte vor Jahren beinahe in Selb angeheuert. Den Marktplatz hatte er schon inspiziert bevor er von Thomas Leonhardt nach Berlin zurückbeordert wurde. War keine schlechte Maßnahme, anschließend wurde Marvin mit den Hannover Scorpions Deutscher Meister.

So Freunde, die Suppe ist angerührt und jetzt liegt es an beiden Teams, Salz und Pfeffer am Samstag hinzuzufügen. Freuen wir uns auf einen kurzweiligen und spannenden Eishockey-abend in der Eissporthalle Charlottenburg mit hoffentlich vielen tollen Aktionen auf dem Eis. Neben dem Eis werden Fans der Preussen und der Wölfe, auf jeden Fall für jede Menge Stimmung sorgen, haben sich ja schon bis zu 50 Gäste aus Selb angesagt…Herzlich Willkommen in Berlin.

 

Bevor der erste Puck eingeworfen wird heißt es wieder:

„Habt ihr Bock auf Eishockeeeeeeey?“ und Uli lass die Adler los.

Bei freier Platzwahl beträgt der Eintritt für diese Begegnung freundliche 8€. Jugendliche bis 12Jahre erhalten freien Eintritt, wenn sie in Begleitung eines Erwachsenen sind. Dauerkarten sind noch nicht gültig!

Tags darauf findet die Testspielphase ihr Ende in Braunlage. Im Wurmbergstadion will die Mannschaft von Trainer Uli Egen sich für die Hinspiel Niederlage revanchieren. Um 18.00 Uhr wird der erste Puck eingeworfen.

 

Autor: Johannes Maier

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Mirko Davi – Goalie mit Förderlizenz für Preussen Berlin

 

Der 19-jährige gebürtige Münchner wird vom DEL-Team der Grizzlys Wolfsburg mit einer Förderlizenz für den ECC Preussen Berlin ausgestattet.

Seine ersten Gehversuche auf dem Eis absolvierte der Deutsch-Italiener in den italienischen Nachwuchsligen bevor es ihn zur Saison 2015/16 zum EC Bad Tölz verschlug.

Erst im DNL-Team und zur letzten Saison in der DEL 2  Mannschaft der Tölzer Löwen hat er sein Torwartspiel stetig weiter entwickelt.

Und  die sportliche Reise nimmt weiter Fahrt auf:

Er erhielt eine Einladung zur deutschen U20-Auswahl, die vom 24. bis 29. Juli bei der „Summer Challenge“ in Zürich teilnahm.

Mirko wird am Mittwoch beim Spiel gegen die Hannover Indians bereits in der Eissporthalle Charlottenburg anwesend sein und seine künftigen Kameraden unter die Lupe nehmen.

Na, dann herzlich willkommen in der Bundeshauptstadt und möge die Fanghand stets dein Freund sein.

Autor: Johannes Maier

Bildquelle: https://www.eishockey.info/eishockey/mirko-davi/spieler/13155

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Die Preussen greifen den Osten an

 

Berlins Drittligist will mit dem neuen Trainer Uli Egen zu einer Konkurrenz für die Eisbären reifen. Der Klub träumt von großen Auftritten und Aufstiegen.
Claus Vetter

Kleine Halle, große Pläne. Mit Uli Egen als Trainer wollen die Preussen wieder nach oben. Foto: Sven Wendt/promo

Kleine Halle, große Pläne. Mit Uli Egen als Trainer wollen die Preussen wieder nach oben. Foto: Sven Wendt/promo

Es wäre ja völlig normal, wenn der Mann mit der kräftigen Statur von der Vergangenheit schwärmen würde. Von den ruhmreichen Zeiten des BSC Preussen, der einst im geteilten Berlin im Westen der Stadt eine große Nummer im Sport war. Aber das macht Holger Wettlaufer nicht. Der Unternehmer aus dem Rheinland redet vor allem über die Zukunft seines Klubs, der inzwischen ECC Preussen heißt und als Drittligist außer dem Namen nicht mehr viel gemein hat mit dem Klub, der einst in Bundesliga und Deutscher Eishockey-Liga (DEL) eine Spitzenmannschaft war. Wettlaufer lächelt. „Da könnte es dann auch mal langfristig wieder hingehen“, sagt der neue Mäzen des Klubs.

Vor wenigen Monaten erst ist Wettlaufer beim Oberligisten eingestiegen; als Geldgeber und als Vizepräsident. Und der Kölner hat etwas bewegt, glaubt er. In den Strukturen nach innen und auch, was den Sport betrifft: Als neuen Trainer hat er Uli Egen verpflichtet, in den Achtzigern Preussen-Spieler und dann zwei Jahrzehnte später Eisbären-Trainer. Der weitgereiste Allgäuer ist eine große Nummer im Berliner Sport. Und kein Trainer, der für ein ganz schmales Gehalt zu haben ist. Egen sei ein Signal, sagt Wettlaufer. „Der Trainer ist der wichtigste Mann im sportlichen Bereich. Mit Egen zeigen wir, dass wird es ernst meinen.“

Ganz nach oben. Die Preussen greifen den Osten an? Der einstige Konkurrent Eisbären Berlin ist mit seiner Arena am Ostbahnhof und sieben deutschen Meisterschaften in den jüngsten Jahren die Nummer in Berlins Eishockey. Die Preussen sind weniger Gegenwart als Vergangenheit. Ihre Halle an der Jafféstraße war sehr oft voll, wenn Georg Holzmann, Tony Tanti, Tom O’Reagan und John Chabot die Gegner schwindelig spielten. Doch die Halle an der Jafféstraße gibt es seit Jahren nicht mehr, auch der Nachfolgespielort, die Deutschlandhalle, wurde abgerissen. Die Preussen sind inzwischen an den Rand von Charlottenburg gedrängt, spielen in einem neuen kleinen schmucklosen Zweckbau an der Glockenturmstraße. „P09“ heißt die Funktionshalle. Ein schlechter Name in der Außendarstellung, sagt der neue Mäzen, fortan würde man die Halle „Eissporthalle Charlottenburg“ nennen.

Der neue Mäzen träumt von einem Spiel im Fußballstadion

Erst einmal gehe es darum, sich in der Oberliga zu etablieren, langsam hoch zu kommen und dann mittelfristig an die DEL2 zu denken. „Es ist wichtig, dass der Klub wieder fester in Charlottenburg verankert wird, dass die Menschen ihn mit ihrem Bezirk verbinden. Aber ganz Berlin ist willkommen bei uns!“ Das sperrige „ECC“ (Eishockey Club Charlottenburg) vor dem Preussen will er nicht mehr hören. „Wir nennen uns nur noch Preussen“, sagt der Mäzen. Es ginge darum, „ehrliches Eishockey“ zu zeigen. Sozusagen einen Gegenentwurf zur glattgebügelten Show, die die Eisbären in ihrer Riesenarena Woche für Woche zelebrieren. Aber es wird nicht ganz so einfach, angesichts des großen Angebots in Berlin, die Menschen davon zu überzeugen, sich einen drittklassigen Eishockeyklub anzuschauen – auch wenn die Namen der Gegner interessant klingen.

Die Halle in Charlottenburg ist auf Dauer viel zu klein, nur 1000 Zuschauer passen hinein

Essen, Duisburg, Hamburg, Hannover – in Liga drei haben sich viele Klubs aus Städten versammelt, in denen es einst auch mal DEL zu schauen gab. Dazu kommen dann noch Vertreter aus dem Osten, aus Rostock, Halle oder Erfurt. Und dann gibt es mit den Tilburg Trappers auch noch einen Klub aus den Niederlanden. Uli Egen kennt sich aus, er hat in den vergangenen Jahren einige Klubs in der Oberliga betreut. „Da gibt es viele sehr professionelle Teams. Für uns kann es erst einmal nur darum gehen, die Play-offs zu erreichen.“ Sollte möglich sein bei nur 13 Mannschaften – schon der Zehnte kommt in die Pre-Play-offs.

Aber auch Egen, der im Jahr 2002 die Eisbären verlassen hat und inzwischen 62 Jahre alt ist, weiß, dass bei der neuen Offensive der Preussen auch Geduld gefragt ist. Die habe er, obwohl sein Vertrag zunächst nur für ein Jahr läuft. „Wir brauchen noch Verstärkung für die Verteidigung. Aber wir können einen guten Weg einschlagen mit der Mannschaft.“ Nur wegen Wettlaufers Plänen sei er in Berlin. Egen gerät ins Schwärmen. „Damals bei den Preussen war ja bei uns in der Zweiten Liga die Halle an der Jafféstraße fast immer ausverkauft. Schön, wenn wir da nun in der kleinen Halle auch mal hinkommen.“

Mit Geld lässt sich im Eishockey fast alles regeln, aber solche Möglichkeiten wie die Eisbären und ihr Mäzen Anschutz haben die Preussen natürlich nicht. Aber sie hätten viele Ideen, sagt der neue Mäzen, Chef eines Sicherheitsunternehmens im Kölner Raum. Die größte Idee ist: Ein Open-Air-Spiel der Preussen im Fußballstadion, nach Vorbild der Winter Games in der DEL. Wenn die Eisbären schon nicht in das Olympiastadion wollen… Aber, mal ganz leise, sagt Wettlaufer, das Olympiastadion sei natürlich zu groß und erst einmal sei das eine Vorstellung in seinem Kopf, nicht mehr. Konkreter sei sein Vorhaben, die Preussen in Berlin in einer Traglufthalle spielen zu lassen. „Im Zelt“, wie er sagt.

Die Halle in Charlottenburg sei auf Dauer viel zu klein, nur 1000 Zuschauer passen hinein, die Eiszeiten sind ein Problem. Denn die Preussen haben sogar eine zweite Mannschaft, 200 aktive Mitglieder, einen breiten Nachwuchs, dazu eine Para-Eishockey-Mannschaft – und müssen sich die Halle noch mit anderen Klubs teilen.

Am 21. September beginnt die Saison in der Oberliga für die Preussen, mit einem Spiel bei den Hannover Indians

Wettlaufer ist trotzdem zuversichtlich: „Wir werden schon verschiedene Aktionen starten, um neue Fans zu begeistern.“ Siege seien nicht alles, sondern Sympathie. „Ein hart umkämpften 5:6 ist oft mehr wert als ein 6:1.“ Und dann holt der Kölner, der auch schon für die Kölner Haie spielte, tief Luft: „Der FC hat in Köln seit Jahrzehnten keinen Schneeball mehr gewonnen, trotzdem ist das Stadion voll.“ Die Marke sei wichtig und da seien die Preussen ganz groß.

Das mit dem Namen ist aber auch eine Verpflichtung. Viele der 200 bis 300 Zuschauer, die vergangene Saison zu den Spielen pilgerten, sind aus besseren Zeiten übriggeblieben und tragen noch Tanti- und Holzmann-Trikots.

Dirk Franke ist sich dessen bewusst. Er ist Vorstandsmitglied, Sprecher des Klubs und für die Musikbeschallung in der Halle verantwortlich. Er kommt wie Wettlaufer nicht aus Berlin – hat also mit der Preussen-Tradition weniger zu tun. „Cotton Eye Joe“, ein Gassenhauer aus den frühen Neunzigern, wird in der kommenden Saison trotzdem wieder in der Halle eingespielt. „Es gehört einfach dazu, bedingt durch unsere vielen langjährigen Anhänger“, sagt Franke. Natürlich werde er auch moderne Songs einspielen. Denn anders wird es wohl kaum gelingen, neue Zuschauer zu begeistern.

Bis dann eines Tages „Cotton Eye Joe“ nicht mehr gespielt wird und es wieder einmal ganz oben ein Derby mit den Eisbären auf Augenhöhe gibt – das letzte war im Jahr 2002 – wird es wohl noch ein paar Jahre dauern. Am 21. September beginnt die Saison in der Oberliga für die Preussen, mit einem Spiel bei den Hannover Indians. Zwei Tage später kommt Essen in die Halle am Glockenturm.

Autor
Claus Vetter
Redakteur

https://www.tagesspiegel.de/sport/eishockey-oberligist-will-nach-oben-die-preussen-greifen-den-osten-an/23034050.html

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Preussen Berlin gegen Hannover Indians

Am MITTWOCH kommt mit dem Ligakonkurrenten Hannover Indians ein echter Gradmesser an den Glockenturm.
Bisher hat das Team von Lenny Soccio gegen drei Zweitligisten getestet und sich dabei mehr als achtbar geschlagen. Frühform oder Vorbereitungsgeplänkel? Das Preussenteam will es herausfinden und wird den Rothäuten mächtig auf den Zahn fühlen.Für Preussen-Trainer  Uli Egen dürfte dieses Spiel auch ein Fingerzeig sein, woran in den verbleibenden 10 Tagen bis zum Ligastart noch gefeilt werden muss.

Zu Saisonbeginn am 21.September 2018 treffen unsere Preussen erneut auf die Hannover Indians auswärts am Pferdeturm. Es ist also alles angerichtet für einen packenden Eishockeyabend.

Wenn der erste Puck eingeworfen wird heißt es wieder: Uli lass die Adler los.

Bei freier Platzwahl beträgt der Eintritt für diese Begegnung freundliche 8€. Jugendliche bis 12 Jahre erhalten freien Eintritt, wenn sie in Begleitung eines Erwachsenen sind.Dauerkarten sind noch nicht gültig!

Wie immer lautet das Motto: Auf geht`s Preussen – Kämpfen und Siege

 

Zum Vormerken:

Samstag, 15.9.2018

19:30 Uhr • Eissporthalle Charlottenburg

Vorbereitungsspiel, Preussen Berlin vs. Selber Wölfe

 

Autor: Johannes Maier

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Intersport neuer Partner des ECC Preussen

 

Mit dem Slogan “Wir bewegen. Aus Liebe zum Sport.” Trifft es unser neuer Partner mit unseren Preussen doch genau richtig. Intersport hat denselben Antrieb, wie unsere Preussen. Die Liebe zum Sport.
Während es sich bei unseren Preussen hauptsächlich um den schnellsten Mannschaftssport der Welt handelt, ist die Facette unseres neuen Partners doch wesentlich größer. Egal, ob zu Lande, zu Wasser oder in der Luft….Intersport ist für alle und alles da. In zahllosen Shops ist Intersport für seine Kunden da. Der Auftrag von Intersport: Menschen in Bewegung bringen.
Da ist man bei unseren Preussen richtig, denn auch die Preussen wollen etwas in Bewegung bringen. Genau das macht unser Coach mit den Spielern. Um so besser, wenn man mit Intersport einen Marktführenden Partner an seiner Seite hat. Intersport versorgt Groß und Klein, Alt und Jung, nicht nur mit hochwertigen Klamotten für alle sportlichen Anlässe, Intersport hat auch die dementsprechende Ausrüstung für seine Kunden.
Die Stärken von Intersport sind kundenorientiertes Arbeiten, Leistungsorientiert, trendkompetent und begeisternd. Begeistern möchten unsere Preussen in Zukunft auch. Auf und neben dem Eis. Coach Uli Egen jedenfalls setzt seine Jungs dafür in Bewegung und das nicht wenig, wie uns die Schweißbäche bei den Trainingseinheiten deutlich zeigen.
Der ECC Preussen freut sich, mit Intersport einen “Großen des Sports” an seiner Seite begrüßen zu dürfen. Ein Partner, der sich durch Vielfältigkeit, Individualität und Zuverlässigkeit international auszeichnet, um nur einige Punkte zu nennen. Gemeinsam möchte man den eingeschlagenen Weg der Preussen nun gehen, um in der Zukunft, gemeinsam Leistungsorientiert und Erfolgreich zu sein. Dafür sagt der ECC Preussen Danke und wünscht allen Beteiligten eine tolle Saison.

Autor: Marcus Schulze
Bildquelle: https://www.intersport.de

ECC Preussen Berlin e.V.

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Berlin Blues vs. Preussen Berlin • Der ECC gewinnt sein „Heimauswärtsspiel“

 

Unweit des musikalischen Lärms des Lollapalooza-Festivals im Olympiapark trafen sich heute in der Eissporthalle am Glockenturm unsere Preussen zu einem Auswärtsspiel und als Gastgeber die Berlin Blues aus der Regionalliga. Nach dem verlorenen Spiel gegen Braunlage galt es heute die hängenden Adlerflügel wieder aufzurichten und gegen die Blues die Reihen einzuspielen und den Torjubel zu üben, was zunächst nicht ganz klappen wollte, weil sich die blauen Boys gegen einen oberklassigen Gegner beweisen wollten. So kamen sie auch gut ins Spiel und ließen sich auch vor dem ECC-Gehäuse blicken. Courage und Wille fehlten jedoch merklich, um für substanzielle Gefahr zu sorgen und folgerichtig gingen die Preussen auch durch einen Doppelschlag in Führung, verpassten es aber, die erste Drittelpause mit einem beruhigenden Polster zu verbringen. Im zweiten Drittel konnte zwar auf 0:3 gestellt werden, aber im Torabschluss blieb der ECC zu fahrig und konnte die physische und technische Überlegenheit nicht in weiteres Zählbares verwandeln, was sich auch der Blues-Keeper mit nach Hause als imaginäre Trophäe mitnehmen konnte. Man merkte schon, dass Uli Egen im Vergleich zum ersten Test das Team disziplinierter auf‘s Eis schickte und so konnten die Blues ab dem zweiten Durchgang nur noch Schadensverhütung betreiben, defensiv die Räume eng gestalten und den lieben Gott um Hilfe anflehen. Nach vorne ging nix mehr. In den letzten 20 Minuten sahen die Blues aus, als müssten sie permanent in Unterzahl spielen. Zu stark waren die offensiven Aktionen der Preussen und zu wenig Kraft hatten am Ende die Blues, so dass ein munteres Scheibenschießen in einen Zwischenstand von 0:8 mündete. Während auf der Tribüne einige schon von einem zweistelligen Ergebnis sangen, träumte Erik Reukauf schon von seinem ersten Shutout im ECC-Trikot, wurde jedoch 39 Sekunden vor Spielende dank eines Abwehrschnitzers unsanft geweckt und die Anzeigetafel verriet: 1:8. Eine gute Leistung der Preussen und einen launigen Abend später fällt das Resümee des Spiels positiv aus. Die Jungs in schwarz-weiß-rot nutzen die Partie zum Einspielen, Laufwege üben, Angriffe der Blues frühzeitig zu unterbinden und den Fans etwas zum Jubeln zu geben. Besonders der Auftritt von Marvin Tepper gefiel, der besonders stark in der Puckführung und im Eislaufen war. Jedoch waren nicht alle seine Mitspieler in der Lage, seine knallharten Pässe sicher anzunehmen, ohne dass der Puck meterweit wegspringt. Die neue erste Reihe mit Jakub Rumpel, dem im Abschluss das Glück fehlte, Marvin Tepper und Neuzugang Kyle Piwowarczyk, der seinen ersten Treffer als Preusse markierte, machte Lust auf mehr. Gegen die kommenden Testspielgegner Hannover und Selb werden die Trauben aber höher hängen und dann wird auch die Defensive wieder richtig gefordert werden und Schusseleien im Spielaufbau müssen dringlichst vermieden werden.

Wir bedanken uns bei unserem Gastautor Martin Tetzlaff für den Bericht.

Auch die Blues lassen den Kopf nicht hängen und nehmen viel positives aus der gestrigen Begegnung mit.

Berlin Blues:

Wir verlieren nach starkem Kampf am Ende mit 8:1 gegen den ECC Preussen Berlin e.V.
Stand es nach zwei Dritteln nur 0:3 verließen uns im letzten Drittel die Kräfte. Unseren Ehrentreffer erzielte Patrick Kienscherf in der letzten Spielminute.
Wir danken den Preussen für den heutigen Abend und gratulieren unseren Jungs zu einer tollen Teamleistung.

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Kulinarik und Tradition

 

Wer zünftige bayrische Kulinarik, gemischt mit Berliner Gemütlichkeit liebt, der ist im „Tegernseer Tönnchen“ genau richtig. Seit 1947 ist das Restaurant bei Gästen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. So beliebt, dass das Tönnchen kurzzeitig um das „Tegernseer Faß´l“ erweitert wurde.

Anfänglich, in der Geschichte der Kultlokalität, traf man sich in der Mommsenstraße 34, jedoch musste man auf Grund einer Erbengemeinschaft, diese Räumlichkeiten verlassen und fand eine neue Heimat in der Berliner Straße 118, Berlin-Wilmersdorf. Dort genießt man nun nicht nur die reichlichen Speisen, vom Schnitzel bis zur Haxen, sondern auch den Berliner Charm des Tönnchen Teams.

Und So kam was kommen musste, kulinarische Tradition trifft auf Eishockeytradition, denn seit der Saison 2017/2017 ist das „Tegernseer Tönnchen“, Partner des ECC Preussen Berlin. Um so mehr freut es uns, dass das „Tegernseer Tönnchen“ sein Engagement für die Saison 2018/2019 verlängert hat und nun auch von den Fans der Preussen für Fanabende genutzt wird.

An dieser Stelle bedanken wir uns für die weitere Unterstützung und freuen uns, das Tönnchen Team bei den Spielen der Preussen begrüßen zu dürfen.

 

Bildquelle: https://www.tegernseer-tönnchen.info/

ECC Preussen Berlin e.V.

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Berlin Blues vs. Preussen Berlin

 

Unsere Preussen treffen im PO9 in einem weiteren Testspiel auf die „Berlin Blues“.  Erst mal Danke an die Blues für die Bereitschaft sich diesem Duell zu stellen.  Im Vorfeld zur neuen Saison gab es um die Blues einige Gerüchte. Von einem Ausstieg aus der Regionalliga war die Rede. Alle Ondits sind jetzt Schnee von gestern und die Blues basteln an einem wettbewerbsfähigen Kader.

Trainer Benjamin Grunwald hat den Verein Richtung FASS Berlin verlassen und die Spieler Patrick Hoffmann und Jan Schmidt mitgenommen.

Sechs Neuzugänge, alle vom ESC Berlin, haben die Blauen bisher verpflichtet. Weiter an Bord bleiben u.a. Andre Berger und Marcel Hermle. Mal sehen wer Samstag noch so bei unserem Gegner aufläuft.

Preussentrainer Uli Egen erwartet von seinem Team eine Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen Braunlage. Freuen wir uns auf einen kurzweiligen Eishockeyabend in der Glocke mit hoffentlich vielen Toren.

Wenn der erste Puck eingeworfen wird heißt es wieder:

Uli lass die Adler los.

Auch wenn die Begegnung Blues gegen Preussen lautet, macht Preussen im Kassenhäuschen mobil da sie sämtliche Kosten des Spiels tragen.

Bei freier Platzwahl beträgt der Eintritt für diese Begegnung geschmeidige 8€. Jugendliche bis 12Jahre erhalten freien Eintritt, wenn sie in Begleitung eines Erwachsenen sind.

Dauerkarten sind noch nicht gültig.

 

Zum Vormerken:

 

Mittwoch, 12.9.2018

Eissporthalle Charlottenburg um 19:30 Uhr

Vorbereitungsspiel ECC Preussen vs. Hannover Indians

 

Samstag, 15.9.2018

Eissporthalle Charlottenburg um 19:30 Uhr

Vorbereitungsspiel ECC Preussen vs. Selber Wölfe

 

Foto: Marcus Hoffmann / Rolf Lux

Autor: Johannes Maier

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Preussen Berlin • Noch reichlich Luft nach oben

 

ECC Preussen Berlin e.V. – EC Harzer Falken 4:5 n.P. (1:0, 2:3, 1:1, 0:1)

Testspiele soll man nicht überbewerten. Dennoch eröffnen sie den Trainern wichtige Erkenntnisse über den aktuellen Leistungsstand ihrer Teams.

Preussen fand als erstes Team Zugriff zum Spiel und gestaltete das 1. Drittel überlegen. Folgerichtig auch die 1:0 Führung nach dem ersten Abschnitt. Im Mitteldrittel schlichen sich immer mehr Fehler im Aufbau ein. Verlorene Scheibenverluste nahmen die Gäste dankend an und waren jetzt auch auf dem Eis ebenbürtig. Im Finish wirkten die Falken frischer und bei den Gastgebern wollte gar nichts mehr passen. Mit Remis ging es in die Penaltylotterie wo die Falken das glücklichere Ende für sich hatten.

Preussentrainer Uli Egen sprach von einem typischen ersten Spiel nach der Sommerpause. Seine Spieler seien Müde nach den intensiven Trainingseinheiten, aber das sei auch so von ihm gewollt. Bemängelt hat er insbesondere das fehlende Tempo und die eklatanten Fehler in der Vorwärtsbewegung. Hier wird er in den nächsten Trainingseinheiten den Hebel ansetzen.

Auch der Übungsleiter der Gäste hatte einiges zu bemängeln.

Headcoach Arno Lörsch hatte nach dem Spiel auch gleich den einen oder anderen Schwachpunkt ausgemacht. Denn nicht nur das erste Berliner Tor, sondern auch das 3:3 und das 4:3 fielen durch verdeckte und abgefälschte Schüsse von der blauen Linie. „Da muss das Wechselspiel der Außenstürmer am gegnerischen Verteidiger und die Arbeit im Slot noch verbessert werden.“ resümierte Lörsch im Anschluss. „Wir haben heute einige Spieler gesehen, die sich aufgedrängt haben und einige, die noch ne Schippe drauf legen müssen.“

Für die Berliner trafen 2x Braun, Krüger und Stocker.

Im Harz durfte sich die Fans über Tore von Gulda, Trattner, Pipp und Neuzugang Buonincontri freuen. Den entscheidenden Penalty verwandelte Kostryrev.

Nicht wenige Zuschauer sahen den letzten Penalty der Preussen hinter der Linie. Doch sowohl der Haupt- als vor allem auch der Linienrichter teilten diese Meinung nicht.

Noch haben beide Teams drei Wochen Zeit um sich in wettbewerbsfähige Verfassung zu bringen. Preussen kann gleich nächsten Samstag beim nächsten Test gegen den Regionalligisten Berlin Blues zeigen, das der Fahrplan stimmt.

Foto: Rolf Lux

Autor: Johannes Maier

ECC Preussen Berlin e.V.

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Ein waschechter Berliner bleibt am Glockenturm

 

Der 31-jährige Linksaußen, der die Erfahrung von insgesamt 134 DEL-Einsätzen (19 Scorer-Punkte) für die Eisbären Berlin, Krefeld und Iserlohn sowie mehr als 300 Zweitligapartien für Bremerhaven, Ravensburg, Weißwasser, Bietigheim, Dresden und Crimmitschau aufweist, wird auch in der Saison 2018/19 für reichlich Betrieb auf dem Eis sorgen.

Zur Rückrunde 2016/17 kam er zu den Preussen und er lieferte gleich mal satte 20 Scorer-Punkte in 14 Begegnungen ab. 2017/18 hat er in der Hinrunde „geurlaubt“.  Dann aber kam er und das gewaltig. In 19 Spielen traf er 11-mal ins Schwarze und setzte 19-mal seine Mitspieler in Szene. Diesmal ist er von Anfang an dabei und will die Liga rocken.

„Eishockey zu Hause ist doch am schönsten und meine Familie und Freunde werden mich zusätzlich anspornen immer mein Bestes zu geben“.

 

Die Rede ist von Marvin Tepper, ein brodelnder Vulkan auf und neben dem Eis. Eben speziell und das macht ihn auch so wertvoll für die „special teams“. Ob Powerplay oder Penaltykilling, unsere #80 wird es schon richten.

 

Nachgefragt bei Uli Egen,„Marvin polarisiert…Zum einen ist er ein sehr guter Stürmer, der es versteht sehr präsent auf dem Eis zu sein. Er hat aber auch ein ungezügeltes Temperament, was durchaus zu der ein oder anderen Auszeit, für 2 Minuten oder gar Spieldauer, sorgen kann. Trotz dieser Zügellosigkeit, ist er ein Garant für Tore und somit ein wichtiger Baustein in unserem Kader.“

 

Marvin, wir wünschen Dir eine erfolgreiche Saison und auf das dein Dampfkessel auf dem Eis immer brodelt.

 

Autor: Johannes Maier

Bildquelle: https://www.eishockey.info/eishockey/marvin-tepper/spieler/4894c

 

ECC Preussen Berlin e.V.