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TuS Wiehl Penguins sind Deutscher Para-Eishockey Meister

 

Begleitet durch die Organisation „Hockey is Diversity e.V.“, welche den offiziellen Spielpuck und die Fair-Play Trophy stellten war es nun soweit, am 16. Und 17.März 2019 fand die Deutsche Para-Eishockey Bundesliga, mit den Finalspielen in der Eissporthalle Charlottenburg statt. Neben den AngryBirds des ECC – eine Spielgemeinschaft aus Berlin, Dresden und Dachau – nahmen in dieser Liga die TuS Wiehl Penguins, die Weserstars Bremen und Ice Lions Hannover teil.

Wie es sich für Finalspiele gehört, war die Aufregung bei den Teams spürbar. Nicht nur wegen den anstehenden Spielen, nein, auch wegen der geladenen Prominenz.
Eröffnet wurden die Spieltage durch Herrn Gregor Kemper (Vorstand ECC Preussen, Spartenverantwortlicher Paar-Eishockey), welcher zugleich das Wort an Frau Schmitt-Schmelz, Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur und Hausherrin der Eissporthalle Charlottenburg weiter reichte. Zudem begrüßte man Frau Katarina Witt, als Vertreterin ihrer gleichnamigen Stiftung, welche das Para-Eishockey in Berlin intensiv unterstützt. Herr Professor Breuer, Chef der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, deren Logo das Trikot der AngryBirds ziert, erläuterte warum sich die DGUV für das Para-Eishockey engagiert. Herr Sven Krey, Präsident des ECC Preussen Berlin e.V., konnte mit wenigen Worten deutlich ausdrücken, warum die Preussen dem Para-Eishockey eine Heimat in Berlin geben, „…jeder sollte diesen wunderbaren Sport ausüben können, ob mit oder ohne Einschränkung und am besten gemeinsam…“

Und so ging es nach der feierlichen Eröffnung und dem Ehrenbully durch Frau Katarina Witt, mit der ersten Begegnung des ersten Finalspieltags, AngryBirds vs. Ice Lions Hannover los. Beide Teams brachten auf ihren Schlitten viel Druck ins Spiel, jedoch zeigten die Ice Lions sich bissiger, was sich dann auch im Ergebnis wiederspiegelte. Schon zur ersten Drittelpause zeichnete sich der Trend dieser Begegnung ab.

Einen Trend, den man sehr gerne verfolgt, ist auch die Bewerbung der Stadt Berlin um die Weltmeisterschaften im Para-Eishockey. Frau Schmitt-Schmelz sicherte in einem weiteren Interview zu, dass der Bezirk Charlottenburg bereit wäre, die Eissporthalle vollkommen barrierefrei umzubauen, diese, sollte es zum Zuschlag kommen, für eine Woche zu blocken und die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Ein Statement welches Herr Pickardt, Vorsitzender der Deutschen Behindertensportjugend gerne hört, vertritt er doch den potentiellen Ausrichter der WM. Herr Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes, wettete noch 2016, ob es gelänge eine Para-Eishockeymannschaft in Berlin zu etablieren, nun sagt er ein klares “Ja” zur WM und würde sich freuen, wenn diese in Charlottenburg stattfände, ebenso wie Herr Özcan Mutlu, Präsident des Berliner Behindertensportverbandes, der die Para-Eishockey WM als ein ebenso großes und wichtiges Sportereignis für den Behindertensport in Deutschland ansieht, wie die Leichtathletik-EM für Behinderten 2018 in Berlin. Ein weiteres Highlight war jedoch das Statement des Para-Eishockey Nationaltrainers Andreas Pokorny. Als ehemaliger Profi bei den Kölner Haien, spielte er noch im Wellblechpalast und nun trainiert er mit der Nationalmannschaft unter anderem in der Eissporthalle Charlottenburg und da scheint er sich wohl zu fühlen. Auf alle Fälle versicherte er, dass das Nationalteam heiß ist auf die Spiele 2019.

Nach diesen Aussichten Richtung November, ging die Begegnung AngyBirds vs. Ice Lions Hannover weiter und was soll man sagen, genauso wie im ersten Drittel. Die Birds versuchten zwar alles um den Anschluss zu schaffen, jedoch fehlte oftmals die Spielübersicht und klare Fahrtwege um den Lions Paroli zu bieten. Somit endete das Spiel nach 3×15 Minuten verdient mit einem 0:7 Sieg für die Lions.

Im zweiten Spiel am ersten Spieltag, trafen die Westerstars Bremen auf den amtierenden Meister, die TuS Wiehl Penguins. Das Spiel war geprägt von hoher Geschwindigkeit auf beiden Seiten, jedoch schaffte es Wiehl geschickter die Pucks in den Toren zu versenken. Auch wenn Bremens Goalie einige Glanzparaden hinlegte, konnte dies den 1:9 Erfolg für Wiehl nicht verhindern. Somit ging ein erster, aufregender und sehr ansehnlicher Spieltag zu Ende.

Am Sonntag, den 17.März, hieß es dann zeitig aufstehen, denn das Face Off der ersten Begegnung erfolgte schon um 08.30 Uhr. Zu Beginn trafen die Ice Lions Hannover auf die Weserstars Bremen. Hat man die Spiele vom Vortag noch vor Augen, dann kann man sich vorstellen, wie heiß es wieder auf dem Eis war. Diesmal jedoch zeichneten sich die Ergebnisse nicht so eindeutig wie am Vortag ab. Mit viel Energie lieferten sich beide Teams eine wahres „Gefecht“ welches die Ice Lions mit einem Endstand von 5:3 für sich entschieden. Auch die zweite Begegnung sollte das Eis zum Schmelzen bringen, trafen doch die AngryBirds auf die Tus Wiehl Penguins und diesmal waren die Birds deutlich bissiger unterwegs. Es will ja auch etwas heißen, den Meister der Vorsaison schlagen zu können. Was dann auch eindrucksvoll gelang. Mit 7:6 schlugen die Birds den amtierenden Meister die TuS Wiehl Penguins, dennoch reichte das Gesamtergebnis der Liga aus, den Meistertitel wieder mit nach NRW zu nehmen.

Somit trat am Ende das ein, was sich schon vor Ende der Saison abzeichnete. Die TuS Wiehl Penguins wurden mit 30 Punkten erneut Deutscher Meister in der Para-Eishockey Bundesliga, GRATULATION!

Als Vizemeister mit 24 Punkten, konnten sich die Ice Lions Hannover feiern lassen und die AngryBird belegten bei 12 Punkten den stolzen dritten Platz. Hochachtung heißt es aber auch für das Team der Weserstars Bremen, welche die sehr begehrte „Hockey is Diversity e.V.“ Fair-Play Trophy erhielten und das vollkommen zu Recht, mit 6 Punkten landeten sie jedoch auf Tabellenlatz 4.

Wir können uns vor allen Teams und Helfern rund um die Teams und den Ligabetrieb nur verneigen. In keiner anderen Form des Eishockeys kann man das gemeinsame Spiel trotz unterschiedlicher, persönlicher Voraussetzungen besser erleben als beim Para-Eishockey. Um so wehmütig stimmt es uns, dass das Interesse an den Spielen so gering scheint.

Aber vielleicht hebt die Para-Eishockey WM 2019 diese Form des Spiels deutlich in den Vordergrund, gerade wenn diese WM in Berlin sattfinden würde und vielleicht erhält die DPEL damit mehr Teams und diese mehr Zuschauer, verdient hätten sie es.

Foto: Rolf Lux

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Preussen Berlin verlängert Vertrag mit Trainer Uli Egen

Hinter den Charlottenburgern liegt eine schwierige Saison

Am Samstag, 16. März, vermeldete der Oberligist ECC Preussen Berlin die Verlängerung mit Uli Egen, der damit auch in der nächsten Saison als Trainer also am Glockenturm arbeiten und somit „auch schon früh Einfluss auf die Zusammenstellung des Teams sowie die Kaderplanung haben wird. Für den ECC Preussen ist somit gewährleistet, dass die wichtige Trainerfrage geklärt ist und alles Weitere rund um die Mannschaft in die Wege geleitet werden kann.“ 
(Rolf Lux)

Quelle: https://www.hockeyweb.de/oberliga/nord/ecc-preussen-berlin-verlaengert-vertrag-mit-trainer-uli-egen-96808?fbclid=IwAR15meLhbKy7PRNltRMQerA3OCJ4rqQEWknVGJs00ib9zXKuT2lTtzi3ia0

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Dank an die Fans…

Mit einem Paukenschlag war die Saison 2018/19 am Sonntag zu Ende. Eine Idee, die fast im Alleingang von Preussen-Fans organisiert und finanziert worden ist. Herzlichen Dank, lieber Axel!

Wer als Tabellenletzter am letzten Spieltag vor so einer grandiosen Kulisse spielen darf, der kann stolz behaupten, wahre Fans zu haben. Allen treuen Preussen gilt mein Respekt und mein Dank für die standhafte Unterstützung in dieser Saison!

Holger Wettlaufer
1.Vizepräsident

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Preussen Berlin beenden Oberliga-Saison als Letzter

Josh Rabbani siegte mit den Rostock Piranhas bei seinem Ex-Club mit 5:0

Sportlich hatte man auch theoretisch keine Chance mehr auf den Klassenerhalt im letzten Spiel vor den eigenen Fans und folgerichtig hat der ECC Preussen Berlin sein letztes Heimspiel der Oberliga-Saison 2018/19 am Sonntag gegen die Rostock Piranhas mit 0:5 (0:2, 0:1, 0:2) verloren. 

Die Berliner luden zum letzten Spiel der Oberliga-Hauptrunde 2018/19 noch einmal ein unter dem Motto „Karneval bei Preussen“ und hatten auch sonst ordentlich Programm zu bieten vor dem Spiel. Die eigene Preussen U20 wurde für ihre Deutsche Meisterschaft geehrt, ein 80-jähriger Fan aus Rostock bekam einen Präsentkorb und vor der Partie gab eine Schalmeienkapelle aus Rossow tolle Lieder zum Besten. Zum Abschluss war die Eishalle am Glockenturm noch einmal gut gefüllt, 348 Zuschauer zusätzlich und viele andere zelebrierten mit Verkleidungen sowie guter Laune die Karnevalsparty.

Auf dem Eis bestimmte dann aber das Team von Ex-Preusse Josh Rabbani mit seinen bissigen Piranhas die Musik und das erste Mal Grund zum Feiern hatten die Rostocker Fans, als Michal Bezouska in der zwölften Minute zum 1:0 für die Gäste traf. Die Partie verschob sich schon recht früh in die Zone der Gastgeber und dem Überzahltreffer folgte in der 17. Spielminute der zweite Treffer für die Hansestädter von Koopmann. Da sich an der personellen Situation aus der letzten Zeit auf Berliner Seite wenig geändert hat, wurde das Thema Gegenwehr für Uli Egen und sein Team ein schweres. So spielten zur Freude aller Fans in der Drittelpause wieder die Schalmeien und es wurde geschunkelt zwischen den schwarz-weiß-roten Ballons.

Im zweiten Drittel duellierten sich gesanglich ein paar Mal die beiden Fanlager aus Berlin und Rostock, so dass am letzten Spieltag der Hauptrunde noch einmal so richtig Eishockeystimmung aufkam. Allerdings gab es auch im Mittelabschnitt nichts zu jubeln für die Preussen-Fans, im Gegenteil – sie mussten sich sogar schon relativ früh in der 24. Minute über den 0:3-Gegentreffer ärgern bei dezimierter Anzahl an Spielern auf beiden Seiten. Zweimal musste Werner Hartmann von den Rostock Piranhas auf die Strafbank, aber die entstandene Überzahl vermochten die Hausherren aufgrund mangelnder Durchschlagskraft und geordnetem Offensivspiel nicht zu nutzen. Nach den wieder wunderschönen Schalmeienklängen der Kapelle aus Rossow begann das letzte Drittel und um es kurz zu machen – Thomas Voronov in der 43. Minute und wieder Michal Bezouska in der 49. Spielminute machten den Sack zu und sorgten für einen unspektakulären Endstand von 5:0 für die Raubfische aus dem Norden. Spieler des Tages bei den Piranhas wurde trotzdem Josh Rabbani.

Mit dem Ende des Spiels ist auch die Saison für den ECC Preussen Berlin zu Ende, als Letzter der Oberliga Nord bleibt abzuwarten, was die Zukunft für alle Protagonisten in der Hauptstadt zu bieten hat und welche Gesichter man wiedersieht. Ein neues wurde einen Tag vor dem letzten Heimspiel schon vorgestellt: Es handelt sich um Simon Braun, der als Nachwuchstrainer bei den Eisbären Juniors Berlin mit einer Trainer-B-Lizenz arbeitete und nun ab sofort sportlicher Leiter bei dem Charlottenburger Club ist. Welche Weichen in welche Richtungen gestellt werden, wird man also im Laufe eines langen Sommers in Berlin erfahren, bei den Gästen aus Rostock ist die Planung etwas kurzfristiger. Durch den 5:0-Auswärtssieg hat man die Saison 2018/19 als Tabellensiebenter beendet und hat nun die Black Dragons Erfurt in den Pre-Play-offs vor der Brust.

(Rolf Lux)

 

Quelle: https://www.hockeyweb.de/oberliga/nord/ecc-preussen-berlin-beendet-oberliga-saison-als-letzter-96648?fbclid=IwAR1UyMxkAu7g8hv4xUg_FkhL8dsdNjDH0rrsO6HJ_yoIT-dSvNXa41I6GFo

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Preussen Berlin gehen mit Simon Braun den nächsten Schritt in die Zukunft

 

In den letzten Tagen las man einiges über die Zukunftspläne des Charlottenburger Eishockey Clubs. Gemeinsam mit Förderern, Sponsoren und mit Unterstützung des Senats, will man eine gesicherte Vereinsarbeit aufbauen.

Sven Krey,die bisherigen Aktivitäten sind erste wichtige Schritte für eine gesicherte Zukunft der Preussen in Berlin. Dies alleine reicht jedoch nicht aus, es ist ebenso wichtig in den Schlüsselfunktionen, Eishockey versierte Akteure zu installieren.

Ein solcher Akteur ist ab sofort Simon Braun sein. Simon wird bei den Preussen Berlin die Funktion des sportlichen Leiters übernehmen.

Sven Krey,mit Simon Braun konnten wir einen sehr erfahren und bekannten Berliner Eishockeyexperten für die Preussen gewinnen. Als Nachwuchsspieler sammelte er Erfahrungen in Mannheim, Köln und Bietigheim. Zurzeit ist er mit einer Trainer B-Lizenz, in der 5.Saison Nachwuchstrainer bei den Eisbären Juniors Berlin. Somit können wir an einer entscheidenden Schlüsselfunktion ein hohes Maß an Expertise etablieren.

Da sind wir gespannt, welche personellen und strukturellen Veränderungen sich in Zukunft noch einstellen werden. Auf alle Fälle heißen wir Simon herzlich willkommen in der Preussen-Familie und wünschen ihm alles erdenklich Gute für seinen neuen Wirkungskreis und weiterhin viel Spaß beim Eishockey.

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Preussen erleben deutliche Niederlage in Leipzig

 

Das letzte Meisterschaftsheimspiel der Saison endete mit einem 8 – 2-Sieg unserer EXA IceFighters Leipzig. Die Gäste aus Berlin traten zwei Tage nach der 1 – 13 Klatsche gegen uns nur mit 11 Feldspielern an. Trotzdem konnten sie das Spiel ein wenig besser gestalten, als noch am Mittwoch.

Das lag vor allem an 2 Faktoren im ersten Abschnitt. Der eine war sicherlich die nicht ganz so zielstrebige Spielweise der Eiskämpfer. Zum anderen muss man auch gestehen, dass Ex – IceFighters – Torhüter Erik Reukauf einen guten Tag hatte. „Schüsse und Chancen hatten wir genug. Das hätte schon im ersten Drittel deutlicher sein können“, sagte Coach Sven Gerike nach dem Spiel. Es dauerte allerdings bis zur 17. Minute, bis die Mannschaften das Tor trafen. Allerdings fingen die Gäste an. Die hatten bis dahin sehr wenig Chancen und dann stand es doch plötzlich 0 – 1 gegen unsere EXA IceFighters. Gut eine Minute später glich Ryan Warttig zum 1 – 1 aus. Und in der 19. Minute beruhigte Niklas Hildebrand die über 1600 Zuschauer mit dem 2 – 1 Pausenstand.

Das zweite Drittel wurde torreicher. Den Anfang machte Damian Schneider mit dem 3 – 1 in der 23. Minute. Dann durfte Antti Paavilainen in der 26. Minute jubeln. Knapp 30 Sekunden später stellte Daniel Volynec gegen seinen alten Verein auf 5 – 1. Niklas Hildebrand machte dann in der 31. Minute das 6 – 1. Die Berliner verloren sich jetzt in ein paar unnötigen und unschönen Aktionen. Eine Boxeinlage von Ryan Warttig und viele weitere Unterbrechungen nahmen den Schwung aus dem Spiel. Berlin nutzte das zum 2 – 6 in der 36. Minute. Zwei Minuten später schlug die Scheibe aber wieder im Tor der Gäste ein. Der Jubel auf der IceFightersbank war groß, denn es war Alex Seifert, der seinen ersten Treffer im IceFighters-Trikot erzielen konnte. Mit dem  7- 2 ging es wieder in die Kabinen.

Im letzten Drittel passierte nicht mehr viel. Alex Seifert legte nochmal nach. In der 56. Minute schoss er das 8 – 2. Das war es dann auch mit Toren für diesen Abend. „Wir haben das ruhig zu Ende spielen wollen. Das ist gelungen. Mehr gibt’s da nicht zu sagen. Wir freuen uns über den Sieg und den 7. Tabellenplatz. Jetzt geht es nach Hannover zu den Indians und dann starten endlich die Preplayoffs“, sagte Coach Sven Gerike auf der Pressekonferenz und fügte auf Nachfrage der Presse hinzu: „Hannes Albrecht haben wir mit Leistenproblemen herausnehmen müssen. Wahrscheinlich wird er Sonntag nicht spielen, aber bis nächsten Freitag ist er sicher wieder fit.“

 

Quelle: https://www.icefighters.de/deutlicher-heimsieg/?fbclid=IwAR1CSQWotSIES8DqyvoTs_uSZjcp7P_IncHt_QZo1DCTTfdVUVRM18Iw42M

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Preussen Berlin unglücklich im Kampf gegen letzten Platz

 

13 Gegentore, 16 Punkte und Platz 13

Abermals musste der ECC Preussen Berlin eine derbe Niederlage einstecken, am Mittwoch hatte man die EXA Icefighters Leipzig zu Gast und die im ersten Drittel noch einigermaßen ausgeglichene Partie kippte danach endgültig zugunsten der Gäste. Das Team von Trainer Uli Egen verlor das Spiel und die Einstellung zu selbigem vor über 223 Zuschauern haushoch mit 1:13 (1:3, 0:5, 0:5). 

Man mag schon gar nicht mehr von so etwas wie Augenhöhe sprechen bei diesen Ergebnissen, wenn sich also der Tabellenletzte auf Platz 13 anschickt, gegen den Neunten noch nötige Zähler gegen den letzten Rang einsammeln zu wollen. Was im ersten Drittel noch nach einer einigermaßen offenen Partie aussieht, entwickelt sich ein weiteres Mal zum Desaster für die Hauptstädter. Schnell gingen die Gäste aus Leipzig mit 2:0 durch Hubert Berger und Patrick Fischer in Führung, aber nur 76 Sekunden später schaffte Jakub Rumpel in der achten Minute den 1:2-Anschluss. Hoffnung keimte auf, erst recht als Patrick Raaf-Effertz von den Icefighters mit unfairen Mitteln auf dem Eis kämpfte und eine Strafe abgebrummt bekam. Ausgerechnet in Überzahl wurde ein Fehlpass in der Angriffszone zur Vorlage und ließ den 1:3-Gegentreffer für Leipzig zu. So ging man mit diesem Erlebnis kurz vor Drittelende und dem bei einem Foul von Esbjörn Hofverberg in der zwölften Minute verletzten Christopher Schimming in die Kabine, für Schimming ging es allerdings weiter ins Krankenhaus und so verlängert sich die ohnehin üppige Liste der verletzten Spieler bei den Berlinern.

Die restlichen 40 Minuten folgten der Logik aus den letzten Spielen – die mit Nachwuchskräften aufgefüllte und unvollständige Mannschaft macht es ihrem Übungsleiter Uli Egen schwer, auf die Erfolgsspur zu gelangen oder auch überhaupt so etwas wie eine Chance in diesem Spiel zu haben. Im zweiten Drittel dauerte es noch zwei Tore, bis Erik Reukauf seinen Arbeitstag beendete und dem Backup Morten Braun das Eis überlässt. Aber auch der sieht die Gegner durch die löchrige Abwehr laufen und ist machtlos gegen die anrennenden Sachsen, folgerichtig steht es nach dem mittleren Abschnitt schon 8:1 für die Icefighters und eine Entlastung durch die Offensive findet nicht statt. Das wiederholt sich auch im Schlussdrittel von der Anzahl der Tore und so steht es am Ende 13:1 für die EXA Icefighters Leipzig. Der ECC Preussen bleibt letztendlich verdient bei 16 Punkten. So wird es schwer, sich noch vom letzten Platz zu lösen.

Der Icefighters-Coach Sven Gericke lobte dann auch die Professionalität, mit der sein Team die Partie auch nach dem 3:1-Treffer in Unterzahl zu Ende gespielt hat und dass es nicht nachgelassen hat im Kampf um das Heimrecht in den Play-offs. Damit haben die Preussen nichts zu tun und der Trainer der Gastgeber hat wohl auch nach dem 1:15 am Sonntag bei den Hannover Scorpions sowie dem jüngsten 1:13 zu Hause gegen Leipzig jede Menge Ansatzpunkte in der Videoanalyse mit seinem Team, die bei dieser Anzahl der kassierten Tore ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen wird. Die Überlegenheit der Gäste musste Egen in allen Belangen eingestehen, bei 28 Gegentreffern in zwei Spielen und nun schon 309 insgesamt müssen sich wohl alle Beteiligten über ihre Rolle innerhalb des Teams Gedanken machen. Man darf gespannt sein, ob sich schon am Freitag im direkten Rückspiel der Preussen in Leipzig etwas ändert und wie sich das auf das letzte Heimspiel in Charlottenburg am 3. März gegen Rostock auswirkt. Dort möchte man eigentlich „Karneval bei Preussen“ feiern mit acht Euro Eintritt und das sollte nicht ins Wasser fallen – mindestens nicht so, wie diese unter keinem guten Stern stehende Oberliga-Saison begann mit dem Schaden am Hallendach. Also vielleicht finden sich ja am Sonntag viele Fans in der Glockenturmstraße ein, um dem ECC Preussen ein letztes Mal in der Saison 2018/19 die Daumen zu drücken und für einen versöhnlichen Abschluss zu sorgen.
(Rolf Lux)

Quelle:https://www.hockeyweb.de/oberliga/nord/ecc-preussen-berlin-ungluecklich-im-kampf-gegen-letzten-platz-96597?fbclid=IwAR0I-5Te9iam7cRvZ0iyswR8_5qxZPUEL20YHEcOXSWBDVMGXZjglqOakig

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Am 04.März 2019 ist die Oberliga-Saison für die Preussen Berlin beendet

 

Bis dahin sind noch 3 Spiele zu absolvieren.

Am Mittwoch dem 27.02. gastieren die Icefighters Leipzig ab 19:30 Uhr am Glockenturm.
Freitag geht es zum letzten Auswärtsspiel in die Messestadt wo wiederum die Icefighters der Gegner sein werden.
Das Saisonfinale wird dann am Sonntag in heimischen Gefilden ausgetragen.
Am 03.03. tritt Josh Rabbani mit seinen Raubfischen um 16.00 Uhr bei den Preussen an.

Geht noch was für die Preussen?
Leipzig hat nichts zu verschenken. Das Team um Florian Eichelkraut will mit Heimrecht in die Pre-Playoffs starten und dafür fehlt noch der ein oder andere Punkt. Das Gleiche gilt für Rostock und man darf getrost davon ausgehen, dass beide Teams eher auf Erfurt als auf Duisburg treffen wollen, wobei der Punktevorteil auf Seiten der Ostseestädter liegt.
Die Harzer Falken treffen noch zweimal auf Erfurt. Das Team aus Thüringen ist jenseits von gut und böse und wartet gespannt auf den Auswärtsgegner in den Pre-Playoffs.
Hier kann man aus Preussensicht nur darauf hoffen, das die Black Dragons die Spannung hochhalten wollen und voll konzentriert die letzten Hauptrundenspiele angehen.
Preussen hingegen braucht eine volle Kapelle um noch was reißen zu können. Mit einem Orchester ohne Pauken und Trompeten kann auch Dirigent Uli Egen keinen Augenschmaus zaubern. Wird Mittwoch gepunktet ist Sonntag noch mal Rambazamba im Narrenzelt am Glockenturm.
(JM)

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Oberliga – Hannover Scorpions demontieren die Preussen Berlin

 

(Oberliga/Hannover)  (Louis Biernacka) Ja, da fällt es einem als Reporter schwer die passenden Worte zu finden, oder einen spannenden Spielbericht zu liefern. Das die Preussen Berlin in dieser Partie nicht wirklich mit Punkten rechnen konnten war im Vorfeld klar, doch ein 15:1 spricht dann doch eine deutliche Sprache. Die knapp 900 Zuschauer sahen dabei eine Demontage der Berliner, denen man den Respekt aussprechen muss, dass sie sich gestellt haben.

Von der ersten Sekunde an, waren die Scorpions feldüberlegen und ließen das Hartgummi einige Male auf Morten Braun fliegen. Die Preussen waren bemüht dem Druck standzuhalten und beschützten das Tor mit leibeskräften. Doch in der sechsten Spielminute war es dann geschehen und die Torflut eröffnet. Patrick Schmid wurde frei im Slot vom Spieler des Spiels Björn Bombis bedient und verwandelte eiskalt. Bereits 83 Sekunden später tanzte sich Chad Niddery durch die Abwehrreihe der Preussen und erzielte das 2:0. Das Spiel danach weiterhin auf ein Tor, doch ohne wirklich zählbaren Erfolg, da die Scorpions zu verschnörkelt agierten. Quasi mit dem Pausenpfiff traf noch Matt Wilkins das Netz von Braun zum 3:0.

Die Partie war nach 20 Minuten eigentlich entschieden, doch irgendwie mussten die Gäste noch 40 weitere überstehen. So richtig dahin ging es mit den Hauptstädtern dann im Mittelabschnitt, wo die Scorpions das Spielergebnis auf 10:0 schraubten. Torschützen für die Scorpions waren Schmid, Niddery, Arnold, Lehmann(2), Fischer und Bombis. Getreu dem Motto “Jeder darf mal”.

Zum Schlussdrittel wurde Morten Braun erlöst, welcher auch keinen guten Tag erwischte und einige Male unglücklich agierte. Für ihn in der Partie war Erik Reukauf. Die Hausherren nahmen keineswegs den Fuß vom Gas und schossen sich weiter in Play-Off Form. In der 44. Minute fing Robin Ringe den Puck im Mitteldrittel ab und  traf nach langer Verletzungspause zum 11:0. Björn Bombis hatte noch Bock auf weitere Tore und erzielte zwei weitere im letzten Drittel. Garten und Niddery waren es, die es zwischenzeitlich auf 15:0 drehten. Doch die Gäste gaben sich nicht ganz auf und konnten einen Konter in der 59. Minute anbringen, welchen Tyler Brower an Scorpions-Goalie Salvarani zum Endstand von 15:1 vorbeischob. Als Randnotizen sind Matt Wilkins mit sechs, sowie Patrick Schmid und Dennis Schütt mit jeweils fünf Scorerpunkten zu erwähnen.

Die Preussen taumeln so langsam in die ersehnte Sommerpause, um sich neu zu sortieren. Mittwoch werden sie von den Icefighters aus Leipzig besucht. Die Scorpions müssen zum schwierigen Spiel nach Herne.

 

Quelle:https://www.eishockey-online.com/index.php/oberliga-news/22031-oberliga-hannover-scorpions-demontieren-die-preussen-berlin?fbclid=IwAR2ZAb7uOxJqXR6OY5SeyQlYgc50yijPwI3XEOvm0K6-AmNeUIl25M4kBvU

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Preussen-Torwart wechselt sich bei Niederlage selber aus

 

Saale Bulls Halle gewinnen beim ECC Preussen Berlin mit 8:0

Keine Chance hatte der Hauptstadtclub in seinem Heimspiel am Freitag in der Oberliga Nord: Der ECC Preussen Berlin verlor die Partie gegen die Saale Bulls Halle klar und deutlich mit 0:8 (0:3, 0:2, 0:3). Die Gäste festigten somit den vierten Platz in der Oberliga Nord und die Berliner bleiben Letzter. 

Es gab schon vor dem Spiel nicht wirklich viele Faktoren, die für die Gastgeber sprachen und so war die Entwicklung vor 229 Zuschauern in der Eissporthalle am Glockenturm vorgezeichnet. Das Team des ECC Preussen Berlin war wieder angefüttert mit U20- und Förderlizenzspielern, die Saale Bulls sind mitten im Kampf um die bestmögliche Play-off-Platzierung. Da war es auch klar, dass sich das Fehlen des kompletten ersten Blocks bemerkbar macht bei den Hausherren – denn diese sind für die Tore zuständig mit unter anderem Marvin Krüger, Hannes Ulitschka und Quirin Stocker. Alle fehlten also verletzungsbedingt und so kam es, wie es kommen musste: Die Saale Bulls Halle spielten ein ums andere Mal ihre Klasse aus und gingen in der achten Spielminute durch Spöttel in Führung, diese wurde durch Tore von Johannes Ehemann und Schaludek auf 3:0 im ersten Drittel ausgebaut.

Im Mittelabschnitt stabilisierten sich die Preussen etwas, mussten aber dennoch gleich zu Beginn in der 21. Minute das 0:4 (Nathan Burns) schlucken und in der 34. Minute das 0:5 durch Tim May in Unterzahl, weil Can Matthäs auf der Berliner Strafbank schmorte. Manchmal gelang es auch den Mannen von Uli Egen in die gegnerische Zone zu gelangen, aber zu oft verfing man sich in der Hallenser Abwehr und musste schon wieder an die eigene Defensive denken. So ging es auch im Schlussdrittel weiter und wieder Tim May und zweimal Tyler Mosienko erhöhten auf 8:0 aus Sicht der Gäste. Nach dem letzten Treffer verließ plötzlich der Berliner Torwart Erik Reukauf wutentbrannt ob der löchrigen Abwehr sein Tor und machte sich sichtbar Luft auf der Mannschaftsbank. Zum Glück hatte Morten Braun genügend Abstand gehalten und konnte nach einer Auszeit der Preussen das Gehäuse der Gastgeber bis zum Ende hüten. Nach diesem Highlight blieb es also bei diesem Spielstand.

Gästecoach Ryan Foster war auch in seiner zweiten Woche als Trainer bei den Saale Bulls zufrieden und bemängelte nur Einzelheiten im ersten Drittel. Uli Egen verwies einmal mehr auf die wieder angeschwollenen Verletzungsprobleme, die weiten Auswärtsspiele zuletzt in Tilburg und zuvor in Duisburg. Da fehle durch zusätzlichen Arbeitsalltag bei vielen die Frische und so konnte er auch den eigentlichen Leistungsträgern keinerlei Vorwürfe machen. Das Ziel, die Saison nicht als Letzter zu beenden, bleibe aber bestehen. Dazu hat man mindestens in den folgenden Heimspielen am Mittwoch gegen Leipzig und am Sonntag, 3. März, beim Karnevalsspiel zum Preis von 8 Euro maximal gegen die Rostock Piranhas Gelegenheit. Am Sonntag geht es aber erstmal auswärts zu den Hannover Scorpions und die Halle Saale Bulls haben spielfrei.
(Rolf Lux)

Quelle: https://www.hockeyweb.de/oberliga/nord/preussen-torwart-wechselt-sich-bei-niederlage-selber-aus-96547?fbclid=IwAR0iIu3Vpxqsat5rcaE-976twCZ0dbS1jNFbIpZNMZEXxOiOY74wKCTeiUA