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Preussen On Tour nach Leipzig

 

mit einer besonderen Maßnahme, versuchte man sich zum vergangenen Auswärtsspiel, gegen die EXA IceFighters Leipzig, auf diese Begegnung zu fokussieren.

Die Anreise fand nicht wie üblich in einem Reisebus statt, nein, man wollte durch Nutzung unserer 3 Preussen Busse, ein besonderes Feeling schaffen.

Auch wenn unsere Jungs das Spiel in Leipzig verloren, so haben sie Moral und Kampfgeist bewiesen. Und wer weiss, vielleicht hat die besondere Anreise ein wenig dazu beigetragen.

ECC Preussen Berlin e.V.

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Preussen zeigten trotz dezimierten Kaders, Moral und Kampfgeist

 

EXA IceFighters Leipzig vs. Preussen Berlin 7:2 (1:0,4:0,2:2)

Wieder standen den Charlottenburgern nur 12+2 Spieler zur Verfügung. Mit dabei die Nachwuchsspieler Vincent Rebel und Tim Junge.

Mit Eddy Rinke-Leitans, Marvin Krüger und Jakub Rumpel fehlte eine Topreihe. Arbeitsbiene Christopher Schimming musste mit Schulterproblemen passen.

Hannes Ulitschka und Ludwig Wild sind auch nicht rechtzeitig fit geworden. Niklas Pilz und Steven Neuparth machten das Lazarett komplett.

Die Ausfälle sind den Leipzigern nicht verborgen geblieben und sie versuchten mit druckvollen Aktionen bei Zeiten für klare Verhältnisse auf dem Eis zu sorgen. Zunächst konnten die tapfer kämpfenden Preussen dagegenhalten und selbst einige Nadelstiche setzen. 15 Minuten hielt das Bollwerk, dann gingen die Messestädter in Führung und nach dem ersten Drittel stand es 1:0.

 

Im Mittelabschnitt genügten den Gastgebern vier Minuten um auf 4:0 davon zu ziehen. Preussen konnte sich kaum noch aus der Umklammerung befreien oder eigene Angriffe fahren. Das 5:0 war nach 33 Minuten die logische Konsequenz. Preussen war weiterhin um Schadensbegrenzung bemüht und konnte bis zum Drittelende weitere Einschläge verhindern.

 

Es spricht für die Moral der Truppe, dass sie auch im letzten Drittel tapfer kämpfte. Als Lohn der Bemühungen gelang Jan Schmidt in der 45 Minute das 5:1.

Zehn Minuten vor Schluss fällt das 6:1 für die Leipziger. Eine Minute später fällt in Überzahl der zweite Treffer für die Preussen, Lukas Ogorzelec netzte ein. Den Drittelgewinn machten die Leipziger mit dem siebten Treffer an diesem Abend zunichte, trotzdem aller Ehren wert, wie sich das Team von Uli Egen bis zum Ende reingehangen hat.

Somit sitzt man nach wie vor im Tabellenkeller fest. Da die Harzer Falken gegen die Black Dragons Erfurt einen Punkt ergattert haben, beträgt der Abstand auf den Vorletzten der Tabelle jetzt 5 Punkte.

Bleibt zu hoffen, dass die verletzten Spieler schnell ins Team zurückkehren, damit die Aufholjagd starten kann.

 

Sonntag um 16.00 Uhr sind die Rostock Piranhas zu Gast am Glockenturm.

 

Auch bei anderen Vereinen in der Oberliga Nord läuft nicht alles nach Wunsch. Die Crocodiles Hamburg haben bekannt gegeben, dass sie ein Planinsolvenzverfahren beantragt haben. Der Spielbetrieb wird vorerst aufrechterhalten.

 

Autor: Johannes Maier

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Preussen Berlin „bitten zu Tisch“

 

Freitag Kohlrabieintopf im Zirkus, Sonntag Fischplatte in der Glocke.

 

Preussen geben niemals auf und getreu diesem Motto werden auch die nächsten beiden Begegnungen am Freitag in Leipzig und Sonntag im Eisstadion am Glockenturm angegangen.

 

14.12.2018 | 20:00 Uhr

EXA Icefighters Leipzig vs. ECC Preussen Berlin

Kohlrabizirkus Eisarena

 

Gemessen an den eigenen Ansprüchen vor der Saison haben sich beide Mannschaften bisher noch nicht mit Ruhm bekleckert. Preussen ziert bekanntlich das Tabellenende und hat das Saisonziel korrigieren müssen. Den sportlichen Abstieg verhindern hat man sich nunmehr auf die schwarz-weiß-rote Fahne geschrieben. Andernorts müssten Spieler und Trainer aufgrund dieser Misere durchs Fegefeuer gehen. Nicht so in Charlottenburg. Das Präsidium hat Trainer Uli Egen nicht nur das Vertrauen ausgesprochen, sondern ihm als klares Zeichen der Wertschätzung seiner Arbeit einen Vertrag über das Saisonende hinaus angeboten.

Auch die Fans leisten moralische Aufbauarbeit. Eine Fangruppe hat das Team zum Weihnachtsschmaus eingeladen.

Leipzig belegt momentan Platz 10. Mit dieser Platzierung würden sie am Ende der Hinrunde in die Pre- Playoffs rutschen. Beide Teams wollen am Freitag punkten um ihre Ausgangslage zu verbessern. Bei Preussen wird viel davon abhängen, welche der verletzten Spieler sich wieder einsatzbereit melden. „Menschen, Preussen, Sensationen“ würde der arg geschundenen Preussenseele gut zu Gesicht stehen.

 

16.12.2018 | 16:00 Uhr

ECC Preussen Berlin vs. Rostock Piranhas

Eissporthalle Charlottenburg „PO9“ – Die Glocke

 

Die Piranhas schwimmen im Haifischbecken Oberliga Nord bisher gut mit und dürfen getrost schon mal mit einer Flosse Richtung Pre-Playoffs, wenn nicht sogar Playoffs schielen.

Schielen dürfen sie auch am Sonntag, wenn sie vor dem Gehäuse von Erik Reukauf auftauchen. Für Preussen hingegen gilt es das Visier zu richten und mit Kampf und Leidenschaft die Raubfische als gelaichte Heringe zurück an die Ostsee zu schicken.

 

Liebe Preussen lasst euch das Fischerfest nicht entgehen. Pilgert Sonntag zahlreich zur Eissporthalle am Glockenturm und zeigt, dass ihr nach wie vor hinter der Mannschaft steht. Nur gemeinsam können und werden wir den Karren aus dem Dreck ziehen!

 

Wenn der erste Puck eingeworfen wird heißt es wieder:

Uli lass die Adler los

 

Autor: Johannes Maier

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Preussen traten mit Rumpfkader in Hannover an

 

Hannover Scorpions vs. Preussen Berlin 10:2 (2:0, 5:1, 3:1)

 

13+2 Spieler standen Headcoach Uli Egen in der Wedemark zur Verfügung. Nach Eddy Rinke-Leitans mussten in Hannover verletzungsbedingt die weiteren Scorer Marvin Krüger und Jakub Rumpel passen. In der Abwehr schmerzte der Ausfall von Hannes Ulitschka. Auch Vincent Rebel, Lukas Stettmer, Nils Meißner und Steven Neuparth konnten die Reise nach Niedersachsen nicht antreten.

Neu im Team dafür der 17 jährige Tim Junge aus dem Nachwuchs der Eisbären Berlin.

Keine guten Vorzeichen für die Charlottenburger gegen den Tabellendritten. Die Scorpione haben die letzten beiden Partien gegen Hamburg und Rostock verloren und waren natürlich auf Wiedergutmachung bedacht.

Von Beginn an spielten beide Mannschaften mit offenem Visier. Zunächst konnten die Preussen noch gut gegenhalten, aber mit zunehmender Spieldauer wurde der Druck der Scorpione zu stark und in der 12, Spielminute gingen sie durch den Torschützen vom Dienst, Patrick Schmidt, in Führung. Kurz vor Drittelende wischte Marian Dejdar nach und mit einem verdienten 2:0 ging es in die erste Pause.

Zu Beginn des Mitteldrittels erhöhten Björn Bombis und erneut Patrick Schmidt in Überzahl auf 4:0.

Preussen kämpfte tapfer weiter und kam auch zu der ein oder anderen Torchance. Leider fand der Puck nicht ins gegnerische Gehäuse. In der 35. Minute erhöhten die Hausherren erneut in Überzahl auf 5:0 durch Sebastian Lehmann. Jetzt kam es richtig heftig. Noch vor Drittelende ein weiterer Doppelschlag durch Christoph Koziol und Chad Niddery. Ein für die Gäste deprimierendes 7:0 stand auf der Anzeigetafel. In der 40. Minute Ergebniskosmetik durch Justin Ludwig und somit kein Shutout für Christoph Mathis.

Im Schlussabschnitt ging es gleich munter weiter. Noch keine Minute gespielt und Dennis Arnold erhöht auf 8:1. Es war nicht so, dass Preussen keine Torchancen hatte. Nur fand der Puck nicht ins Tor. Der Torhunger der Gastgeber war noch nicht gestillt und nach 45 gespielten Minuten erhöhte

Patrick Schmidt mit seinem dritten Treffer auf 9:1. Zweistellig machte es Björn Bombis zwei Minuten später. Etwas freundlicher gestaltete Kyle Piwowarczyk in der 53. Minute das Ergebnis.

Auch wenn der Sieg für die Hausherren etwas zu hoch ausfiel und Preussen sich tapfer wehrte, mehr war mit dem stark reduzierten Kader in Mellendorf nicht drin.

 

Autor: Johannes Maier

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Drei Gegentore innerhalb von nur 69 Sekunden

Drei Gegentore innerhalb von nur 69 Sekunden – Preussen Berlin unterliegt Saale Bulls Halle

Berlin. (WL) Preussen Berlin verlor trotz zweier ausgeglichener Drittel ihr Heimspiel gegen den Tabellensechsten Saale Bulls Halle mit einem stark aufspielenden Nathan Robinson vor 160 Zuschauern 3:6.

Die Entscheidung fiel im zweiten Drittel, denn da wurde die Niederlage der Berliner durch drei schnelle Gegentore innerhalb von nur einer Minute besiegelt. Weil aber zeitgleich auch die Harzer Falken ihr Heimspiel gegen die Crocodiles Hamburg verloren vergrößerte sich der Abstand auf Platz 12 nicht, sondern blieb bei vier Punkten bestehen.

Vorbericht
Nach der knappen Heimniederlage gegen die TecArt Dragons aus Erfurt und dem überraschenden Punktgewinn am Sonntag bei Angstgegner Herner EV wartete in der Eissporthalle Charlottenburg am Freitag Abend mit den Saale Bulls aus Halle schon die nächste schwere Aufgabe auf die Berliner Preussen.

Der Tabellenletzte hat an diesen Gegner keine besonders guten Erinnerungen, denn von den bisher 22 ausgetragenen Partien konnten sie erst zweimal das Eis als Sieger verlassen und das „Hinspiel“ gewannen die Gäste sogar zweistellig. Außerdem kamen die Gäste mit einer Empfehlung eines 7:1 Auswärtserfolges gegen die TecArt Dragons.
Also eigentlich kein gutes Omen für die Charlottenburger vor der heutigen Partie. Doch wer in Herne dank einer guten Teamleistung und einem gut aufgelegten Jakub Rumpel (3 Tore) einen Punkt holt und erst in der Overtime verliert, dem ist auch eine Überraschung gegen Halle zuzutrauen. Die Fans waren also gespannt welches Gesicht der Preussen sie heute zu sehen bekommen. Doch leider hat es aus Berliner Sicht nicht geklappt.

Aktuelle Situation

Es bleibt dabei- erst zwei Siege aus 21 Spielen, immer noch Inhaber der roten Laterne der Oberliga Nord und der Rückstand auf das korrigierte Saisonziel Platz 12, mit dem Ziel den sportlichen Abstieg zu verhindern, beträgt auf die Harzer Falken auch nach dem überraschenden Punktgewinn in Herne immer noch vier Punkte. Doch die sind in den verbleibenden Spielen durch eine Leistungssteigerung und Chancenverbesserung noch aufzuholen. Somit ist das neu ausgegebene Ziel weiter in realistischer Reichweite.

Am Sonntag geht es zum Tabellenzweiten nach Hannover zu den Scorpions gegen die die Berliner in bisher neun Partien immerhin schon dreimal gewinnen konnten. Und warum soll dort nicht auch eine Überraschung wie in Tilburg und Herne möglich sein.

Quelle: https://www.eishockey-magazin.de/drei-gegentore-innerhalb-von-nur-69-sekunden-preussen-berlin-unterliegt-saale-bulls-halle/archives/120452?fbclid=IwAR2aGHTPpHE9RJtQdUpIwkR3g5ROCLJovU4yVuFjpF5Ayo2T6_kZ9q2MDeI#.XA4ATy1oTOR

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Stellungnahme zum 30.November 2018

 

Das Präsidium des ECC Preussen Berlin e.V. hat die Vorkommnisse im VIP-Raum beim letzten Heimspiel mit großer Bestürzung zur Kenntnis genommen.

Der ECC Preussen Berlin e.V. steht für Fairness und Fair-play im Eishockey, wie auch für ein faires zwischenmenschliches Miteinander neben dem Eis. Um so mehr bedauern wir, dass während der letzten Pressekonferenz in unseren Räumen, ein Gast bei seiner Fragestellung an die beiden Trainer, in ungebührlicher Art und Weise unterbrochen und angegangen wurde.

Wir distanzieren uns von dieser Tat, entschuldigen uns bei unserem Gast und werden mit einem Hausverbot auf das ungebührliche Verhalten reagieren.

Holger Wettlaufer

– 1.Vizepräsident –

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Preussen Berlin stehen am Wochenende vor schweren Aufgaben

 

Punktspiele gegen Playoff-Anwärter

 

07.12.2018 | 19:30 Uhr

Preussen Berlin vs. Halle Saale Bulls

Eissporthalle Charlottenburg

 

Kurze Anreise, Punkte einsacken und Sonntag ausschlafen. So könnte den Hallensern das kommende Wochenende gefallen. Das Sonntags Nickerchen sei ihnen gegönnt da sie spielfrei sind, aber über die Punktevergabe am Freitag scheint ein Dissens zu herrschen.

Wenn es Preussen gelingt an die Leistung letzten Sonntag in Herne anzuknüpfen wird es schwer die Punkte nach Sachsen-Anhalt zu entführen.

Und hier die ultimative Frage:

„Habt ihr Bock auf Eishockeeeeeeeeey???“

Dann liebe Preussen, pilgert Freitag zahlreich zur Eissporthalle am Glockenturm und seid der siebte Mann. Nur gemeinsam sind wir stark! Wenn der erste Puck eingeworfen wird heißt es wieder: Uli lass die Adler los.

Freitagabend ….19:30 Uhr….Eishockeyzeit in Berlin

….hier sind unsere Preussen.

 

09.12.2018 | 18:30 Uhr

Hannover Scorpions vs. Preussen Berlin

hus de groot EISARENA

 

Sonntag reisen die Charlottenburger zum Tabellenzweiten, in die Wedemark. Die Scorpione gehen als klarer Favorit in diese Begegnung. Doch schon die Spiele in Tilburg und Herne haben gezeigt, mit der richtigen Einstellung ist dem Team von Uli Egen immer eine Überraschung zuzutrauen. Auf dass die zweite Kerze noch heller scheint als die Erste, ist der Wunsch der Preussenfans zum 2. Advent.

 

Autor: Johannes Maier

 

ECC Preussen Berlin e.V.

 

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Preussen Berlin senden ein Lebenszeichen

 

Rumpelfestspiele im Kohlenpott

Preussen senden ein Lebenszeichen und entführen einen Punkt aus Herne

Herner EV vs. Preussen Berlin 5:4 n.V. (0:1, 2:1, 2:2, 1:0 OT)

Vom Start weg war Preussen flott auf der Kufe unterwegs. Das erste Drittel konnte das Team von Trainer Uli Egen ausgeglichen gestalten und Erik Reukauf hielt alles was auf die Kiste kam. Nach knapp 10 Minuten netzte Jakub Rumpel gegen seinen Ex-Verein zur Führung für die Charlottenburger ein. Mit diesem überraschenden Drittelgewinn gingen die Preussen in die erste Pause.

Herne kam mit einer gehörigen Portion Frust aus der Pause und machte nun reichlich Dampf auf den Berliner Kessel. Zunächst in der 23. Minute der Ausgleich und nach 38. Gespielten Minuten die Führung für die Gastgeber. Nils Liesegang war der Doppeltorschütze. Wer jetzt dachte nun gibt es richtig auf den Deckel für die Berliner wurde erneut in Person von Jakub Rumpel eines besseren belehrt. Kurz vor dem Pausentee der nicht unverdiente Ausgleich für die Gäste.

Richtig Musik war dann im Schlussabschnitt in der Bude Namens Gysenberg. Zunächst die erneute Führung durch Felix Braun für die Preussen nach 48 Minuten. Keine zwei Minuten später der erneute Ausgleich durch das Preussen-Schreckgespenst Brad Snetsinger.

Doch auch bei den Gastgebern sollte sich heute ein Name im Gedächtnis einbrennen. Jakub Rumpel zum Dritten bedeutet ein 3:4 auf der Anzeigetafel. Kurz vor Schluss der Ausgleich, ausgerechnet durch den ehemaligen Capitals-Spieler Dennis Thielsch.

Jetzt folgte die Zusatzschicht drei gegen drei. Hier zogen die Gastgeber noch mal den Kopf aus der Schlinge und retteten sich mit zwei Punkten ins Ziel

Todgesagte leben länger!!!

Ein klasse Auftritt der Berliner der wenigstens mit einem Punkt belohnt wurde. Auf diese Leistung lässt sich aufbauen.

 

Autor: Johannes Maier

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Berliner Preussen verlieren trotz Aufholjagd gegen Erfurt

 

Erik Reukauf und Hannes Ulitschka trafen auf Ex-Team

Es war eine Woche nach der Klartext-Ansage „Es ist Urlaub in Berlin“ von Uli Egen und zwei Tage nach der Meldung, dass sowohl der Berliner Coach als auch der ECC Preussen grundsätzlich auch nächste Saison miteinander arbeiten wollen. Und so schien es auch, dass die Mannschaft gegen Erfurt verstanden hat, um was es auch perspektivisch geht und die Körpersprache war positiv.

 

Für einige Preussen-Spieler wie Torwart Erik Reukauf oder Hannes Ulitschka war die Partie gegen die TecArt Black Dragons Erfurt auch ein besonderes Spiel, traf man doch auf das Ex-Team und war gewiss noch mit einer Extra-Portion Motivation geschmückt. Aber die Frage danach dürfte sich nach dem katastrophalen letzten Wochenende mit 4:16 Toren gegen Hamburg und in Duisburg eigentlich gar nicht stellen. Trotz allem Kampf und Bemühen verlor der ECC Preussen Berlin gegen die Black Dragons Erfurt mit 2:4 (0:1, 2:1, 0:2).

Der Tabellenletzte der Oberliga Nord geriet wieder relativ früh durch Jakub Körner in der achten Spielminute in Rückstand und zu allem Überfluss konnten die Preussen danach aus zweimaliger Überzahl im ersten Drittel wenig machen. Zu selten kam man letztendlich konsequent vor das gegnerische Tor, um die Black Dragons in die Box zu zwingen – so hieß es nach dem ersten Drittel 1:0 für den Oberliga-Elften.

Hunderte Fans sahen am Glockenturm aber auch ein zweites, gutes Drittel. In dem überstanden zwar die Hausherren das erste Unterzahlspiel, aber nur Sekunden später in der 32. Minute schlug der Puck hinter Erik Reukauf ein und er musste sich gegen seine ehemaligen Teamkameraden geschlagen geben. Dass nicht immer alles seinen „gewohnten“ Gang gehen muss, bewiesen aber die Jungs von Uli Egen – denn mit einem Doppelschlag von Can Matthäs (38.) und Marvin Krüger (40.) schockte man die Dragons, ging also mit dem 2:2 in die Kabinen und sorgte wieder für etwas Stimmung auf den Rängen.

Im Schlussabschnitt entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Seiten noch zu ihren Chancen kamen und auch die eine oder andere Nettigkeit ausgetauscht wurde. In der 50. Minute war es dann aber doch wieder der Gast in Person von Tom Fiedler, der mit 3:2 in Führung gehen konnte und so kam es, wie es kommen musste: Der Rückstand wurde zwar noch probiert auszugleichen – aber das 3:3 wollte einfach nicht fallen und so schaffte Uli Egen noch Überzahl durch die Herausnahme des Torwarts in der Auszeit. Am Ende traf Maurice Keil das leere Preussen-Tor und die Gäste aus Thüringen nahmen alle drei Punkte mit aus der Hauptstadt. Am Sonntag geht es für den ECC Preussen Berlin zum Herner EV und Erfurt empfängt die Saale Bulls Halle.

 

Rolf Lux

 

Quelle:

https://www.hockeyweb.de/oberliga/nord/berliner-preussen-verlieren-trotz-aufholjagd-gegen-erfurt-95325?fbclid=IwAR2dam4Bn9mEjDpMEY7CULsQQQBUkVLRSxuc0KEe8TcpXG8FqlkQ3Ged3RY