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#22 Philip Reuter, alias „Pille“, startet wieder durch

 

Bei vielen eingefleischten Preussenfans dürfte diese Meldung wohl Jubelstürme auslösen. „Pille“, wie Philip Reuter nur kurz genannt wird, startet endlich wieder richtig durch. Mit Philip hat der ECC Preussen nicht nur einen absoluten Routinier in seinen Reihen, nein, Philip ist ein absoluter Kämpfer.

Da wird das Eis mehr beackert, kein einiger Zentimeter Eis geht verloren und keinem Zweikampf wird aus dem Weg gegangen. Wenn wir den Kurztrip zum EHC Dortmund 2007/08 mal geflissentlich außen vorlassen, dann kann man auch bei Philip inzwischen von einem Preussen Urgestein reden. Eine reine Preussenweste die, außer dem kleinen Dortmunder Flecken, nicht weißer sein könnte.

Schauen wir uns seinen beeindruckenden Arbeitsnachweis bei den Preussen doch mal näher an. 398 Spiele – 136 Tore – 262 Vorlagen – 267 Strafminuten. Wenn das kein Arbeitszeugnis ist und wenn da nicht sein beruflicher Werdegang gewesen wäre, dann würde sein Zeugnis noch beeindruckender sein. Selbst als Philip beruflich sehr eingespannt war, war er dennoch da, als Joker in der größten Not. Der Mann hat die Preussen aber mal sowas von im Blut.  Aufgeben ist für den ansonsten besonnenen und hochsympathischen Berliner Jungen ein Fremdwort und auch wenn es aussichtslos scheint, geht er immer voran und fightet, als gebe es kein Morgen mehr. Ein Arbeitstier, wie es sich jeder Trainer wünscht.

Sobald Philip in die Halle kommt, ist das Visier runter geklappt und der Fokus liegt nur auf dem Spiel. Hochkonzentriert geht es an die jeweils bevorstehende Aufgabe. Schon beim Anbully beschlägt das Visier des Gegners, wenn Philip antritt. Leicht ist das dann für keinen Gegner. Seine Trikots deshalb auch nicht umsonst mit die begehrtesten. Wie schon angesprochen, in der letzten Saison spannte ihn sein Beruf derart ein, dass er lediglich ein Spiel bestreiten konnte, das aber erfolgreich. Die Quote der gewonnenen Bullis schnellte in die Höhe und da war richtig Dampf auf dem Eis.

Es war die Zeit, als die Preussen vom Verletzungspech verfolgt waren und arg gebeutelt, da konnte er nicht mehr an sich halten und unternahm alles, um wenigstens ein Zeichen zu setzen und seinen Preussen in dieser schweren Zeit zu helfen.

Das kam an…leuchtende Augen auf den Rängen, als die #22 auflief. Nun hat sich beruflich bei Philip einiges getan und er kann und möchte wieder angreifen.

Nachgefragt bei Uli Egen,„ – Wir sind froh, Philip wieder in unseren Reihen zurück zu haben – das versicherte mir Thomas Leonhardt, der große Stücke auf ihn hält. Ich lasse mich gern überraschen, denn so gut kenne ich Philip noch nicht, aber sein Ruf eilt Ihm voraus.“

An Philip werden die Fans und auch der ECC Preussen ihre Freude haben und wir wünschen ihm eine erfolgreiche und ebenfalls verletzungsfreie Saison 2018/19

 

Autor: Marcus Schulze

Bildquelle: https://www.eishockey.info/eishockey/philip-reuter/spieler/7263

ECC Preussen Berlin e.V.

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ECC Preussen Berlin erhält Oberliga-Lizenz für die Saison 2018/2019

 

Donnerstag, 12. Juli 2018, hörte man in den vergangenen Wochen Seitens des DEB, dass manche Vereine Ihre Hausaufgaben noch wesentlich nachbessern mussten, so konnten die Preussen, dank der guten Arbeit des Vorstandes, gelassen auf den heutigen Tag warten.

Auch wir mussten noch Kleinigkeiten nachreichen, jedoch nichts Gravierendes. Und umso mehr freuen wir uns nun nach getaner Arbeit, das positive Ergebnis verkünden zu können. Denn mit dem heutigen Datum, haben wir offiziell vom DEB, die Spiellizenz für die Saison 2018/2019 in der Oberliga-Nord erhalten.

Jetzt erwarten wir nur noch die Spielansetzungen, wobei wir sehr gespannt sind, welche Mannschaften endgültig den kommenden Spielbetrieb in der Oberliga aufnehmen.

Wir freuen uns auf die neue Saison, auf spannende Begegnungen und eine ausgelassene Stimmung auf den Rängen, wenn es ab August wieder heißt… „Habt Ihr Bock auf Eishockey?“

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Der „Schimming-Express“ rollt weiter für die Preussen

 

Wenn man von „Schimmi“ spricht, wie Christopher Schimming von den Fans liebevoll genannt wird, dann darf man inzwischen getrost von geballter Erfahrung sprechen.

113 Spiele hat der gebürtige Berliner inzwischen für unsere Preussen auf dem Buckel, netzte 9x ein und legte 18x für seine Mitspieler auf. Ganze 145 Strafminuten stehen auf dem Konto des Verteidigers, was für einen besonders fairen Sportsmann spricht. Dabei ist Papa Schimming auf dem Eis alles andere, als zimperlich, wenn es darum geht, das Preussengehäuse zu verteidigen. Da gibt es auch keine 2 Meinungen, wenn das Spiel beginnt, rollt der „Schimming-Express“ los auf dem Eis und einmal unter Dampf, ist es äußerst schwer, den Express zu stoppen. Zuhause und privat ist Christopher ein ganz anderer. Handzahm und lammfromm wird Papa „Schimmi“, wenn Kuschelzeit mit Frau und Kind angesagt ist.

2002 taucht der Name Schimming erstmalig in der Statistik auf, als er auf der anderen Spreeseite der Stadt die Schmiede der dortigen U16 genoss. 5 Jahre später rollte der Express weiter über Crimmitschau, Chemnitz, Schönheide, Rostock nach Jonsdorf.  2014/15 war für Christopher Schimming dann erst einmal Pause angesagt. Jeder Express muss halt mal gewartet werden und bedarf neuer Betriebsstoffe. Im Anschluss an der Frischzellenkur zog es den sympathischen und ruhigen Verteidiger dann zu unseren Preussen, wo er einfach nicht mehr weg zu denken ist. Seit dem „Schimmi“ erstmalig die Kohlen zum Glühen brachte und somit den „Schimming–Express“ ins Rollen, gibt es für ihn nur Volldampf.

Dass sowas natürlich gut ankommt, ist klar. Die Fans haben „Schimmi“ umgehend in ihr Herz geschlossen und dürften sich nun gemeinsam mit dem ECC Preussen freuen, wenn wir verkünden dürfen: Der „Schimming–Express“ rollt weiter. Den Verantwortlichen ist es gelungen, Christopher Schimming bei den Preussen zu halten und wir freuen uns auf eine weitere Saison mit dem sympathischen Verteidiger.

Nachgefragt bei Uli Egen,„Christopher Schimming ist auf dem Eis einfach nicht zu halten. So unauffällig wie er neben der Bande ist, umso präsenter ist er im Spiel. Seine Bodenständigkeit machen Schimmi zu einem wichtigen Teammitglied, was sich auch in der letzten Saison zeigte, als alle mit der Geburt seines Sohnes mitfieberten.“

Auf dass dem „Schimmi-Express“ die Kohlen nie ausgehen und ihm ein Aufenthalt in einer Reparaturwerkstatt erspart bleibt, er also eine verletzungsfreie Saison absolviert. Die Signale dafür stehen jedenfalls auf Grün…

 

Autor: Marcus Schulze

Bildquelle: https://www.eishockey.info/eishockey/christopher-schimming/spieler/5675

ECC Preussen Berlin e.V.

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ECC Preussen Berlin und Justin Ludwig bleiben zusammen

 

Der Angreifer mit der linken Schusshand bleibt am Glockenturm und geht in seine dritte Spielzeit für den ECC Preussen in der Oberliga Nord.

Der 25jährige gebürtige Bad Muskauer unternahm seine ersten Gehversuche auf dem Eis in Weißwasser. 2008 führte ihn sein Weg nach Berlin. Hier stand er für die Eisbären Juniors in der DNL auf dem Eis und wurde 2009 mit einer Förderlizenz für die Akademiker ausgestattet.

2011/12 dürfte das Highlight in seiner bisherigen noch jungen Laufbahn gewesen sein. Zweimal durfte er mit den Eisbären DEL-Luft schnuppern.

Justin ist eine ehrliche Haut, einwandfrei im Charakter und mit einem großen Kämpferherz ausgestattet. Er spielt sehr körperbetont und geht auch dahin wo es weh tut. Wo das Tor steht weiß er natürlich auch.

Letzte Saison stand er in 43 von 44 Pflichtspielen auf dem Eis. Sein wahres Können blitzte so richtig in der Relegationsrunde auf, wo er zum Spieler der wichtigen Tore avancierte. Insgesamt gelangen ihm 10 Tore und genauso oft bereitete er Treffer vor.

Nachgefragt bei Uli Egen,„Justin ist immer präsent auf dem Eis. Auch er ist durch seine Beständigkeit und vor allem seinem unbändigen Willen Eishockey zu spielen, eine wichtige Säule im Sturm der Preussen. Es ist wichtig auch in der Spitze Spieler zu haben, die nicht nur Torschützen, sondern auch Vorbereiter sind, die auch durch ihren Körpereinsatz, manch gefährliche Situationen für den Gegner kreieren.“

Verein und Fans freuen sich auf eine tolle Saison mit dem „permanently burner on ice“.

 

Autor: Johannes Maier

Bildquelle: https://www.eishockey.info/eishockey/justin-ludwig/spieler/7278

 

ECC Preussen Berlin e.V.

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Dauerbrenner bleibt bei Preussen

 

Nicht nur in puncto Vereinstreue ist er ein Dauerbrenner.

Felix, „Für Preussen war ich schon in der SBL, JBL, DNL II, Regionalliga und Oberliga aktiv. Zwei Regionalligameisterschaften durfte ich miterleben. Letztes Jahr war ein weiterer Reifeprozess für mich und zum Glück blieb ich von Verletzungen verschont. In der nächsten Saison will ich im Oberligateam der Preussen den nächsten Schritt machen und dafür werde ich in der Vorbereitung hart arbeiten“.

Felix Braun hat als einziger Spieler alle 44 Pflichtspiele in der abgelaufenen Saison für seine Preussen auf dem Eis gestanden. 7x hat er es klingeln lassen und 9x hat er prima für seine Kameraden aufgelegt.

Der 23 jährige gebürtige Bad Homburger geht in seine vierte Oberliga-Saison und weiß inzwischen wo der Hase langläuft. Er lässt sich nicht mehr alles gefallen und setzt sich zur Wehr. 50 Strafminuten zeugen von einer gesunden Einstellung zum körperbetonten Spiel Eishockey. Netter und zurückhaltender Typ außerhalb der Arena, aber auf dem Eis traut er sich immer mehr zu.

Er ist auf dem besten Weg vom Rohdiamanten zum Juwel. An dem Jungen werden wir noch viel Freude haben. Davon sind jedenfalls die Verantwortlichen im Verein überzeugt und haben den 23-jährigen Stürmer mit einem neuen Kontakt für die Spielzeit 2018/19 ausgestattet.

Nachgefragt bei Uli Egen, „Felix hat ein sehr gutes Spielverständnis. Er war in der letzten Saison an vielen Torgefährlichen Momenten beteiligt und hat auch selbst einige Abschlüsse zu verzeichnen. Seine Energie auf dem Eis und die Tatsache, dass er in der vergangenen Saison, als Einziger, alle Spiele absolvierte, machen ihn zu einer aufstrebenden Stütze für die Mannschaft.“

Na dann gutes Gelingen Felix.

Autor: Johannes Maier

Bildquelle: https://www.eishockey.info/eishockey/felix-braun/spieler/10408

ECC Preussen Berlin e.V.

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Eigengewächs bleibt bei Preussen

 

Seit Kindesbeinen schnürt Niklas Pilz die Schlittschuhe für den ECC Preussen.  Letzte Saison gelang dem inzwischen volljährigen der Sprung ins Oberligateam der Preussen. In elf Begegnungen durfte er die raue Luft im Seniorenbereich schnuppern und das hat bei ihm Appetit auf mehr gemacht.

Stand er letzte Saison noch zusätzlich für die Dresdner Eislöwen und die Eisbären Berlin in der DNL auf den Kufen, so wird er ab dieser Spielzeit ausschließlich für seinen Heimatverein auf den glatten Untergrund gehen.

Der gebürtige Berliner bringt bei einer Körpergröße von 1,85m ein Kampfgewicht von 81kg mit und dürfte somit im Abwehrverbund seinen Mann stehen.

Wenn es seine Zeit neben dem Studium und dem Trainings- und Spielbetrieb der OL Mannschaft erlaubt, wird er auch das U 20 Team unterstützen.

Auch im Sommer kommt bei ihm keine Langeweile auf. Bei den Inlinern wurde er im Juniorenbereich in die Landesauswahl berufen, mit der Möglichkeit in der Nationalmannschaft aufzulaufen, was neben einigen Turnieren auch zusätzliche Trainingseinheiten mit sich bringt.

Der Junge dürfte sich also topfit bei Headcoach Uli Egen vorstellen.

Nachgefragt bei Uli Egen, „Niklas ist ein junger, aufstrebender Spieler aus dem eigenen Nachwuchs, mit einigem Potential. Seine Einsatzbereitschaft in der vergangenen Saison und sein unbedingter Wille Eishockey zu spielen, versprechen ihm eine Zukunft in diesem Sport. Niklas wird neben Einsätzen in der Oberliga, auch in der U20 auflaufen. Damit kann er ein hohes Maß an Erfahrungen sammeln.“

Niklas, Verein und Fans wünschen Dir eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison 2018/19.

Autor: Johannes Maier

Bildquelle: ECC Preussen Berlin e.V. (Rolf Lux)

ECC Preussen Berlin e.V.

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Lust auf ganz viel Nähe zum Oberligateam? Gesucht wird ein Betreuer bzw. eine Betreuerin.

 

BetreuerInnen sind die gute Seele der Mannschaft. Sie kümmern sich ehrenamtlich, um alle anfallenden Arbeiten rund um die Mannschaft. Zuverlässigkeit und Verschwiegenheit sind hier wichtige Charaktereigenschaften. Der Lohn, ist das absolute Vertrauen der Spieler und des Trainers. Denn was in der Kabine passiert bleibt in der Kabine.

Ganz wichtig, auch bei Auswärtsspielen sind sie ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft.

Du bist der/die Richtige, wenn Du:

• mit beiden Beinen im Leben stehst, aber eine aktive und ausfüllende Freizeitgestaltung suchst

• die Rolle als Kummerkasten, Ersatzmutti/-papa annimmst

• über ein gesundes Maß an Einfühlungsvermögen verfügst

• aktiv an Aufgaben heran gehst und dich durch Begeisterungsfähigkeit und Eigenmotivation auszeichnest

• auch bei Niederlagen oder ungerechten Entscheidungen souverän agierst

• Flexibilität, Belastbarkeit und Einsatzbereitschaft zu deinen Tugenden gehören

Diese anspruchsvolle Aufgabe ist kein Hexenwerk. Aber wir haben mit KW Riemer einen Hexer der dich behutsam in die Materie einweist.

Sollte dein Interesse geweckt worden sein, so zögere nicht, dich unter 0172 3246424, mit Herrn Riemer in Verbindung zu setzen.

Werde Teil des ECC Preussen Teams!

ECC Preussen Berlin e.V.

 

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Preussen machen hinten dicht mit Mark Dunlop

 

Im Süden der Republik kennt sich der in Selb geborene Deutsch-Kanadier, Mark Dunlop, bereits prächtig aus und zu übersehen dürfte der 1,93m Hüne ebenfalls nicht sein. 2002 traute sich der Leuchtturm des Eises erstmalig in Selb auf das Eis, bevor er sich anschließend jenseits des großen Teiches 3 Jahre lang einen Feinschliff in der United Hockey League und Major League Hockey verpasste.

Mit diesem Feinschliff ging es dann wieder zurück ins Geburtsland. Zunächst zog er in Ulm seine Kreise, bevor er dann in die Regionalliga nach Hügelsheim wechselte. Höchstadt und Schweinfurt waren weitere Stationen, bevor es ihn dann in seine Geburtsstadt verschlug und er erstmalig Oberligaluft schnupperte.

Das gute Verteidiger rar sind, ist nicht neu und so fiel Dunlop den Verantwortlichen in Regensburg auf, welche sich dann von 2015 bis 2017 die Dienste von Mark sicherten. Dann kam es, wie es vielen Eishockeyspielern ergeht. Eine Knieverletzung bremste Mark aus und er nahm sich eine Auszeit, beendete seine Karriere, um das lädierte Knie erst einmal in den Griff zu bekommen. Doch aufgeben ist für den mittlerweile 34jährigen Routinier keine Option und so floss viel Schweiß und viele Rehastunden wurden absolviert, um wieder durchstarten zu können. Nun ist Mark bereit und er möchte bei den Preussen nochmal angreifen, respektive in unserem Fall eher verteidigen. Nach den notwendigen medizinischen Checks entschloss man sich, die Dienste des alten Haudegens zu sichern.

Uli Egen, „Mark ist ein erfahrener Spieler. Er kennt die Oberliga gut und seine Einsätze in der United und Major League, haben sein Spiel bis heute geprägt. Dunlop wurde uns empfohlen und ist zu 100% einsatzfähig. Mit Mark haben wir eine große Stütze in unserer Verteidigung.“

Der ECC Preussen freut sich, mit Mark einen erfahrenen Verteidiger verpflichtet zu haben, auf dass es dem Gegner schwerfällt, unseren Kasten zu bedrängen. Der ECC Preussen wünscht Mark einen erfolgreichen Neustart und auf dass er unseren Fans viel Freude bereitet.

Autor: Marcus Schulze

Bildquelle: http://www.eishockey.info/eishockey/mark-dunlop/spieler/7940

ECC Preussen Berlin e.V.

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Brian Bölke wird ein Lausitzer Fuchs

 

Einige haben es sicherlich schon aus der Lausitz vernommen. Nicht nur Olafr zieht es zu den Füchsen, auch das Megatalent Brian Bölke wechselt dorthin. „Dit is nen richtja Berlina Junge, der Brian und Eishockey spielen kanna och noch und dit verdammt jut“. So würde der Berliner wohl sagen, wenn er sich über Brian äußern müsste.

1999 erblickte der supersympathische Bengel das Licht der Welt und schnell wurde der Welli sein 2. Zuhause, nachdem Mama und Papa feststellten, dass er auf dem Eis besser aufgehoben ist, als ihn mit unnötigen Hausarbeiten zu ärgern. Die Schmiede auf der östlichen Seite der Spree genießt nicht umsonst einen sehr guten Ruf und so schmiedete man mit Brian erneut ein Eishockeykunstwerk.

Es ist dann nicht sonderlich verwunderlich, das Brian 2015/16 erstmalig das Nationaltrikot überstreifen durfte. Solche Talente bleiben natürlich nicht unbemerkt und selbst beim Dauerrivalen Preussen sprach es sich herum, dass mit Brian ein klasse Verteidiger in der Stadt weilt. Die Verantwortlichen schafften es dann, Brian an den Glockenturm zu lotsen, wo er in der Saison 17/18 13 Spiele absolvierte und sogar 2 Treffer erzielte. Selbst bei den eingefleischtesten Preussenfans schaffte es Brian, sich in Schallgeschwindigkeit in die Herzen zu spielen. Ein Junge, der auf dem Eis derart präsent ist, dass es einem das Eishockeyherz höherschlagen lässt.

Auf der Wunschliste der Verantwortlichen und auch der Fans des ECC Preussen stand der Name Brian Bölke ganz weit oben für die kommende Saison, jedoch sollte es ein frommer Wunsch bleiben. Mit den Lausitzer Füchsen macht Brian nun den nächsten Schritt in seiner Karriere, der für jeden Eishockeyfan wohl nachvollziehbar sein dürfte. DEL2 heißt es nun für den Berliner Jungen, der nie Starallüren erkennen ließ und sich das Ganze durch viel, viel Fleiß hart erarbeitet hat.

Den Lausitzer Füchsen kann man zu den 2 Verpflichtungen jedenfalls nur gratulieren. Ganz wird er seiner Mutterstadt jedoch wohl nicht den Rücken kehren, denn sein Heimatclub, die Eisbären Berlin denken wohl daran, den mit einer Doppellizenz ausgestatteten Brian auch in der DEL ggf. einzusetzen. Damit dürfte sich für Brian wohl ein Traum erfüllen. Und wer weiß, vielleicht ruft ja auch Marco Sturm bald bei Brian an?

Brian….der ECC Preussen Berlin und auch seine Fans bedanken sich bei Dir für deinen Einsatz im Preussentrikot und wünschen Dir auf jeden Fall alles, alles Gute für deine Zukunft. Auf das Du von Verletzungen verschont bleibst und eine erfolgreiche Karriere hinlegst. Oder, wie der Berliner sagt…

Danke, allet Jute und viel Erfolg!

Autor: Marcus Schulze

Bildquelle:https://www.eishockey.info/eishockey/brian-boelke/spieler/13226

ECC Preussen Berlin e.V.

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Ene mene miste – es Rumpel(t) wieder in der Kiste

 

Wer erinnert sich nicht an das Spiel, als Jakub letzte Saison im 6.Spiel verletzt das Eis verließ und es kurz darauf hieß, Saisonaus. Entsetzen bei den Verantwortlichen, Entsetzen bei den Fans, denn mit Jakub wurde den Preussen ein Stück Herz genommen und dass merkte man in den darauffolgenden Spielen doch recht deutlich. Über 500 Spiele hatte der sympathische Slowake aus Hrnciarovce bis dato schon auf der Habenseite und 214 Tore erzielte er in seiner bisherigen Karriere. Über Herne und Schönheide verschlug es ihn 2016/17 zu den Preussen und in Schallgeschwindigkeit spielte er sich in die Herzen aller. Doch nun offenbart Jakub auch Qualitäten abseits des Eises. Kampf für´s Comeback, was ihm so wirklich wohl niemand mehr zugetraut hat. Aber Jakub wollte sich mit dem Schicksal „Sportinvalide“ nicht abgeben.

Wie ein Berserker schuftete er nach der Operation am Knie an seiner Genesung und wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Quickfidel, als ob nie etwas gewesen wäre, huscht der technisch hoch versierte Jakub wieder durch die Gegend. Auch den Verantwortlichen blieben die Bemühungen nicht verborgen und wer derart für sein Comeback fightet, der hat eine weitere Chance doch aber sowas von verdient. Sprach´s und schon setzten man sich mit Jakub zusammen und der wiederum fackelte gar nicht lange, schnappte sich den Kugelschreiber und unterzeichnete.

Uli Egen, „Jakub ist ein sehr guter Stürmer. Seine Erfolge erzielt er durch sein Spielverständnis, seine Geschwindigkeit und Abschlusssicherheit. Die Verletzung in der vergangenen Saison war ein Dilemma, nun aber, so versicherte er uns, ist er wieder zu 100% fit. Daher konnten wir nicht anders, als Jakub eine zweite Chance zu geben.“

Die Fans des ECC Preussen dürfen sich also wieder auf geniale Momente ihres Lieblings auf dem Eis freuen und dem Gegner dürfte es in der Defensive an Arbeit nicht mangeln. Mit mittlerweile 31 gehört er nun auch wahrlich nicht zum alten Eisen und er will es noch einmal wissen.

Vor so viel Eifer und Einsatz kann man sich nur verneigen und so wünschen wir Jakub eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie Saison. Auf das es so oft wie möglich heißt: „Ene mene miste, es rumpelt in der Kiste“. veľa šťastia Jakub

Autor: Marcus Schulze

Bildquelle: http://www.eishockey.info/eishockey/jakub-rumpel/spieler/8116

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