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BERLIN • Ein junger Verteidiger geht, ein routinierter und erfahrener Defender kommt

 

Kadertechnisch konzentrierten sich die Personalmeldungen der Berliner Preussen in der letzten Woche auf den Abwehrverbund vor den beiden Goalies Erik Reukauf und Morten Braun.

Verzichten müssen die Berliner in der kommenden Spielzeit auf Brian Bölke. Der 19-Jährige, der in der abgelaufenen Saison in 13 Partien zwei Treffer erzielen konnte, wechselt in die DEL2, der 193 Zentimeter große Defender schließt sich den Lausitzer Füchsen an.

Im Gegenzug konnten die Verantwortlichen einen ebenso großgewachsenen und mit den für einen Verteidiger idealen Maßen ausgestatteten Akteur an den Glockenturm holen: Mark Dunlop soll in der neuen Saison für Ordnung vor dem ECC-Gehäuse sorgen.

Der 34-Jährige Dunlop, geboren im oberfränkischen Selb, lief nach drei Spielzeiten in nordamerikanischen Minor-Leagues den Großteil seiner Karriere hauptsächlich in den südlichen Gefilden Deutschlands auf.  So stand er neben seiner Geburtsstadt unter anderem für Ulm, Hügelsheim, Höchstadt, Schweinfurt und zuletzt Regensburg auf dem Eis. Bei den Eisbären setzte den Routinier dann eine langwierige Knieverletzung außer Gefecht, die den Linksschützen zu einer einjährigen Pause zwangen. „Im letzten Jahr habe ich mein Knie vollständig auskuriert, um sicher zu sein, dass ich wieder zu einhundert Prozent einsatzfähig bin und eine komplette und erfolgreiche Saison spielen kann.“

Nun also der Wechsel in die Hauptstadt. „Ich wollte eigentlich immer im Süden bleiben, bekam in den letzten Jahren hin und wieder auch Angebote aus dem Norden. Aber nach Berlin wollte ich, es ist eine großartige Stadt“, so Dunlop, der sich klare Ziele bei und mit seinem neuen Club setzt: „Ich möchte dazu beitragen, die Defensive zu stabilisieren und in die Playoffs kommen.“

Worte, die man beim Tabellen-Zwölften der abgelaufenen Spielzeit sicher gerne hört. Denn vollständig genesen soll Dunlop mit seiner Erfahrung ein wichtiger Bestandteil im Team von Uli Egen werden. „Mark ist ein erfahrener Spieler. Er kennt die Oberliga gut und seine Einsätze in den nordamerikanischen Ligen haben sein Spiel bis heute geprägt“, so der Checoach über den nächsten Neuzugang. „Dunlop wurde uns empfohlen und ist zu einhundert Prozent einsatzfähig. Mit Mark haben wir eine große Stütze in unserer Verteidigung.“

 

Autor: Mario Schoppa

Quelle: Eishockey NEWS vom 3.7.2018

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Zwei Neuzugänge und ein Comeback beim ECC

BERLIN. Schlag auf Schlag geht es aktuell bei den Preussen zu, was die Vervollständigung des Kaders für die bevorstehende Saison angeht.

Nach dem Transfercoup mit der Verpflichtung des 34-jährigen, kanadischen Top-Stürmers Kyle Piwowarczyk von den Selber Wölfen, der mit einer beeindruckenden Bilanz von 880 Scorerpunkten, darunter 334 Treffern, in bislang 519 Oberliga-Spielen an den Glockenturm wechselt, gaben die Berliner in den anschließenden Tagen zuerst zwei Personalentscheidungen der Rubrik „junge Wilde“ bekannt, ehe am Wochenende die Rückkehr eines bestens bekannten und in der vergangenen Saison schmerzlich vermissten Angreifers offziell verkündet wurde. Doch der Reihe nach:

Das Torhüter-Duo der Berliner in der neuen Saison wird komplettiert durch Morten Braun, der 20-Jährige kommt aus Dresden in die Hauptstadt. Der gebürtige Bad Muskauer erlernte das Torwart-ABC in Weißwasser, von wo es ihn 2015 nach Dresden zog. In der sächsischen Landeshauptstadt stand er für das DNL-Team der Eislöwen zwischen den Pfosten und möchte nun den nächsten Schritt seiner noch jungen Karriere machen.

Vor dem ECC-Gehäuse für Ordnung sorgen soll in der kommenden Saison Lucas Topfstedt, der 21-Jährige Defender kommt vom Ligarivalen ESC Wohnbau Moskitos Essen an die Spree. Für Topfstedt eine Art Rückkehr, wechselte der gebürtige Lüdenscheider doch bereits mit 15 Jahren zur Spielzeit 2012/13 zu den Eisbären Juniors. Nach anschließenden 66 Einsätzen für FASS Berlin in der Oberliga mit 14 Punkten (drei Treffer) schloss sich Topfstedt letzte Spielzeit den Moskitos an, für die er drei Tore vorbereiten konnte.

Nun die Rückkehr in die Hauptstadt, wo er „trotz seines noch jugendlichen Alters (…) eine feste Größe im Preussenteam sein wird“, so Sportwart Thomas Leonhardt zur Verpflichtung des großgewachsenen Defenders.

Einen weiteren Rückkehrer für die kommende Spielzeit können die Verantwortlichen mit Angreifer Jakub Rumpel begrüßen. Der Slowake steht zwar bereits seit der Saison 2016/17 im Kader, doch warfen Verletzungen den Stürmer immer wieder zurück, so dass bislang lediglich 18 Partien im Berliner Dress zu Buche stehen. Doch die dort von ihm gesammelten 29 Scorerpunkte (zehn Treffer) verdeutlichen die Bedeutung des 31-Jährigen für die Preussen.

Eine schwere Knieverletzung zu Beginn der letzten Saison bedeutete das frühe Saisonaus für den Rechtsschützen, der nun jedoch vor einem Comeback steht. „Jakub ist ein sehr guter Stürmer. Seine Erfolge erzielt er durch sein Spielverständnis, seine Geschwindigkeit und Abschlusssicherheit“, so Trainer Uli Egen über seinen zweiten Kontingentstürmer im Team. „Die Verletzung in der vergangenen Saison war ein Dilemma.  Nun aber, so versicherte er uns, ist er wieder zu einhundert Prozent fit. Daher konnten wir nicht anders, als Jakub eine zweite Chance zu geben.“

 

Autor: Mario Schoppa

Quelle: Eishockey News vom 26.06.2018

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Ausgezeichnet: Ex-Preusse Nico Appendino ist bester DNL-Spieler!

 

Wir gratulieren: Die Trainer der DNL-Teams wählten Junghai Nicolas Appendino zum besten DNL-Spieler der Saison 16/17! Er ist damit der erste Verteidiger überhaupt, der den Gesamtsieg für sich verbucht UND es ist darüber hinaus die erste Auszeichnung, die nicht nach Bad Tölz oder Mannheim geht. Da hat der Nico also gleich so richtig zugeschlagen und macht nicht nur die Kölner froh, auch wir Preussen sind mächtig stolz auf ihn: Nico ist nämlich ein Preussen-Gewächs – hier in Charlottenburg hat er mit dem Eishockey begonnen und gehörte rund zehn Jahre lang zu den Stützen der Preussen-Nachwuchsteams.

 

Ehrungv.l. Nicolas Appendino, Rodion Pauels (Geschäftsführer KEC „Die Haie“ e.V., Peter Schönberger (Geschäftsführer Haie GmbH), Dominik Bokk

Zur Saison 2013/14 wechselte Nico nach Köln, Junghaie-Cheftrainertrainer Rodion Pauels ist voll des Lobes: “Nico war schon mit 14, als er zu uns kam, technisch sehr versiert. Er hat nahtlos den Übergang in die U16-Schülermannschaft  geschafft und ist seitdem (…) einer der besten Spieler“. Das zeigt Nicos besondere Klasse und freut sicher auch Preussen-Coach Rainer Struck, der die Jahrgänge 99/2000 jahrelang geprägt hat. Viele Preussen-Spieler dieser Jahrgänge beweisen sich mittlerweile in DNL und DNL2, aber auch international – z.B. in Salzburg, Finnland oder in den USA.

 

Für Nico Appendino ist es nicht die erste Auszeichnung: Er gewann mit den Junghaien die Deutsche Schülermeisterschaft 14/15, wurde von der Erich-Kühnhackl-Stiftung als bester Verteidiger des Jahrgangs `99 ausgezeichnet und nahm im vergangenen Jahr an der U18-Weltmeisterschaft in Weißrußland teil. Und obwohl sich Nico in Köln sehr wohl fühlt, hofft er auf den Schritt nach Übersee: Im Sommer entscheidet sich, ob Nico demnächst in der amerkanischen Juniorenliga spielt. Der junge Mann hat klare Ziele und denkt auch schon weiter: „Einmal in der DEL zu spielen ist auf jeden Fall eines meiner Ziele in der Zukunft.“

 

 

Die Preussen wünschen Nico Appendino viel Erfolg und werden ganz sicher seinen weiteren Weg interessiert und ein wenig stolz mitverfolgen. Und so ganz weg ist er ja gar nicht: Nico ist nach wie vor Mitglied des ECC Preussen Berlin und sein kleiner Bruder durchläuft gerade die jüngeren Preussen-Nachwuchsjahrgänge …

 

Und hier noch einige Eindrücke vom besten DNL-Spieler der Saison 2016/17, als er noch im Preussen-Trikot spielte und kämpfte:

 

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Den “Schorsch” kann man nicht kopieren

Die Berliner Morgenpost berichtet….

Mit Veit Holzmann spielt jetzt auch der Sohn von Preussen-Legende Georg Holzmann für den Berliner Klub.
Stürmer Veit Holzmann ist im Sommer aus Weiden zum Oberligisten ECC Preussen gewechselt. Der 24-Jährige ist der Sohn von Preussen-Legende Georg “Schorsch” Holzmann (55). Am Freitag tritt Veit Holzmann mit den Preussen bei den Harzer Falken in Braunlage an, Sonntag empfängt der Tabellenzehnte aus Berlin den EHC Timmendorfer Strand (16 Uhr) in der Eissporthalle am Glockenturm. Vor den beiden Spielen sprach die Berliner Morgenpost mit Veit Holzmann (180 Meter/83 Kilo). Continue reading

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Ticket-Kooperation zwischen dem ECC Preussen und Hertha BSC.

Im September trafen sich die Fanbeauftragten des ECC Preussen und Hertha BSC zu einem Gedankenaustausch auf der Geschäftsstelle von Hertha BSC.

Wir freuen uns sehr euch mitteilen zu können, dass man folgendes vereinbaren konnte:
Dauerkartenbesitzer von Hertha BSC können die Heimspiele des ECC Preussen in der Eissporthalle Charlottenburg, direkt an der Waldbühne, für 5€ Eintritt besuchen.

Im Gegenzug dafür wird Hertha BSC künftig regelmäßig im OFC Aktuell über die Preussen berichten.

Hertha BSC, aber natürlich vor allem der ECC Preussen, würde sich freuen wenn möglichst viele den Weg in die Eisporthalle am Glockenturm (P09) finden.

Pressestelle ECC Preussen
Foto: Offizielle Hertha BSC Homepage

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Preussen stellen neuen Fanbeauftragten vor.

Der ECC Preussen stellt in einem kurzen Interview ihren neuen Fanbeauftragten Stephan Unrath vor.

Hallo Stephan, danke das du es einrichten konntest. Es geht auch gleich los mit der ersten Frage;
1. Wie kam es dazu, dass du das Amt des Fanvertreter übernommen hast?
Der Verein und die Sponsoren baten mich beim ersten Sponsorentreffen am 13. April, diese in ihren Augen wichtige Funktion zu übernehmen.

2. Stell dich doch mal kurz vor, wo kommst du her, wie lange bist du schon ECC Fan usw.?
Seit über 25 Jahren bin ich Fan dieses Sportes und mindestens 20 Jahre dem Verein verbunden.

3. Was kann man sich unter dem Job Fanvertreter vorstellen und was sind deine
Aufgaben?
Ich stelle mir vor, dass ich als Bindeglied zwischen den Fans, den Sponsoren und dem Vorstand agiere, damit die Fans wieder mehr im Verein eingebunden werden. Zum Beispiel sollte es künftig wieder mehr Fantreffen geben, bei denen ein reger Austausch möglich ist.

4. Du hast vorab schon mal gesagt, es wird einen Fanbeirat geben. Was ist das,wer ist in diesem Beirat und was wird da entschieden?
Unter einem Fanbeirat stelle ich mir eine Gruppe von mindestens drei Personen vor, die Aktionen an Spieltagen planen sowie die Öffentlichkeitsarbeit ausweiten.

5. Was für Ziele hast Du und der Verein für die Zeit der Sommerpause und der
kommenden Saison?
In der Sommerpause, ganz klar, viele öffentliche Auftritte nutzen, wie zum Beispiel auf Straßenfesten und Fantreffen organisieren, bei denen eventuell Spieler und Sponsoren teilnehmen.

Danke dass du dir die Zeit für das kurze Interview genommen hast und wir wünschen ein gutes Gelingen.

Pressestelle ECC Preussen.

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Kuscheltier Weitwurf bei den Preussen

Landesliga aktuell…
Preussen sammeln für den guten Zweck.

Mit Eishockey verbindet man im Allgemeinen „harte Kerle“ und körperbetonten Kampf mit vielen Bodychecks.
Doch hinter der harten Schale verbirgt sich oft ein weicher Kern.

So auch bei der Landesliga Mannschaft des ECC Preussen Berlin. Gemeinsam mit den Fans und dem Namensverwanten Fußball Verein BFC Preussen plant man für das letzte Spiel in der Hauptrunde eine nicht alltägliche Aktion. Continue reading

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Trauer um einen Freund.

Der ECC Preussen Berlin e.V. trauert um seinen langjährigen Stadionsprecher, Trommler und Fanshop-Betreiber Thomas Hübner.
Die traurige und schockierende Nachricht vom Ableben unseres Urgesteins, allen unter dem Namen „Lechl“ bestens vertraut, erreichte uns heute in den frühen Morgenstunden.
Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt all denen, die um ihn trauern.

Pressestelle ECC Preussen.