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Die Preussen greifen den Osten an

 

Berlins Drittligist will mit dem neuen Trainer Uli Egen zu einer Konkurrenz für die Eisbären reifen. Der Klub träumt von großen Auftritten und Aufstiegen.
Claus Vetter

Kleine Halle, große Pläne. Mit Uli Egen als Trainer wollen die Preussen wieder nach oben. Foto: Sven Wendt/promo

Kleine Halle, große Pläne. Mit Uli Egen als Trainer wollen die Preussen wieder nach oben. Foto: Sven Wendt/promo

Es wäre ja völlig normal, wenn der Mann mit der kräftigen Statur von der Vergangenheit schwärmen würde. Von den ruhmreichen Zeiten des BSC Preussen, der einst im geteilten Berlin im Westen der Stadt eine große Nummer im Sport war. Aber das macht Holger Wettlaufer nicht. Der Unternehmer aus dem Rheinland redet vor allem über die Zukunft seines Klubs, der inzwischen ECC Preussen heißt und als Drittligist außer dem Namen nicht mehr viel gemein hat mit dem Klub, der einst in Bundesliga und Deutscher Eishockey-Liga (DEL) eine Spitzenmannschaft war. Wettlaufer lächelt. „Da könnte es dann auch mal langfristig wieder hingehen“, sagt der neue Mäzen des Klubs.

Vor wenigen Monaten erst ist Wettlaufer beim Oberligisten eingestiegen; als Geldgeber und als Vizepräsident. Und der Kölner hat etwas bewegt, glaubt er. In den Strukturen nach innen und auch, was den Sport betrifft: Als neuen Trainer hat er Uli Egen verpflichtet, in den Achtzigern Preussen-Spieler und dann zwei Jahrzehnte später Eisbären-Trainer. Der weitgereiste Allgäuer ist eine große Nummer im Berliner Sport. Und kein Trainer, der für ein ganz schmales Gehalt zu haben ist. Egen sei ein Signal, sagt Wettlaufer. „Der Trainer ist der wichtigste Mann im sportlichen Bereich. Mit Egen zeigen wir, dass wird es ernst meinen.“

Ganz nach oben. Die Preussen greifen den Osten an? Der einstige Konkurrent Eisbären Berlin ist mit seiner Arena am Ostbahnhof und sieben deutschen Meisterschaften in den jüngsten Jahren die Nummer in Berlins Eishockey. Die Preussen sind weniger Gegenwart als Vergangenheit. Ihre Halle an der Jafféstraße war sehr oft voll, wenn Georg Holzmann, Tony Tanti, Tom O’Reagan und John Chabot die Gegner schwindelig spielten. Doch die Halle an der Jafféstraße gibt es seit Jahren nicht mehr, auch der Nachfolgespielort, die Deutschlandhalle, wurde abgerissen. Die Preussen sind inzwischen an den Rand von Charlottenburg gedrängt, spielen in einem neuen kleinen schmucklosen Zweckbau an der Glockenturmstraße. „P09“ heißt die Funktionshalle. Ein schlechter Name in der Außendarstellung, sagt der neue Mäzen, fortan würde man die Halle „Eissporthalle Charlottenburg“ nennen.

Der neue Mäzen träumt von einem Spiel im Fußballstadion

Erst einmal gehe es darum, sich in der Oberliga zu etablieren, langsam hoch zu kommen und dann mittelfristig an die DEL2 zu denken. „Es ist wichtig, dass der Klub wieder fester in Charlottenburg verankert wird, dass die Menschen ihn mit ihrem Bezirk verbinden. Aber ganz Berlin ist willkommen bei uns!“ Das sperrige „ECC“ (Eishockey Club Charlottenburg) vor dem Preussen will er nicht mehr hören. „Wir nennen uns nur noch Preussen“, sagt der Mäzen. Es ginge darum, „ehrliches Eishockey“ zu zeigen. Sozusagen einen Gegenentwurf zur glattgebügelten Show, die die Eisbären in ihrer Riesenarena Woche für Woche zelebrieren. Aber es wird nicht ganz so einfach, angesichts des großen Angebots in Berlin, die Menschen davon zu überzeugen, sich einen drittklassigen Eishockeyklub anzuschauen – auch wenn die Namen der Gegner interessant klingen.

Die Halle in Charlottenburg ist auf Dauer viel zu klein, nur 1000 Zuschauer passen hinein

Essen, Duisburg, Hamburg, Hannover – in Liga drei haben sich viele Klubs aus Städten versammelt, in denen es einst auch mal DEL zu schauen gab. Dazu kommen dann noch Vertreter aus dem Osten, aus Rostock, Halle oder Erfurt. Und dann gibt es mit den Tilburg Trappers auch noch einen Klub aus den Niederlanden. Uli Egen kennt sich aus, er hat in den vergangenen Jahren einige Klubs in der Oberliga betreut. „Da gibt es viele sehr professionelle Teams. Für uns kann es erst einmal nur darum gehen, die Play-offs zu erreichen.“ Sollte möglich sein bei nur 13 Mannschaften – schon der Zehnte kommt in die Pre-Play-offs.

Aber auch Egen, der im Jahr 2002 die Eisbären verlassen hat und inzwischen 62 Jahre alt ist, weiß, dass bei der neuen Offensive der Preussen auch Geduld gefragt ist. Die habe er, obwohl sein Vertrag zunächst nur für ein Jahr läuft. „Wir brauchen noch Verstärkung für die Verteidigung. Aber wir können einen guten Weg einschlagen mit der Mannschaft.“ Nur wegen Wettlaufers Plänen sei er in Berlin. Egen gerät ins Schwärmen. „Damals bei den Preussen war ja bei uns in der Zweiten Liga die Halle an der Jafféstraße fast immer ausverkauft. Schön, wenn wir da nun in der kleinen Halle auch mal hinkommen.“

Mit Geld lässt sich im Eishockey fast alles regeln, aber solche Möglichkeiten wie die Eisbären und ihr Mäzen Anschutz haben die Preussen natürlich nicht. Aber sie hätten viele Ideen, sagt der neue Mäzen, Chef eines Sicherheitsunternehmens im Kölner Raum. Die größte Idee ist: Ein Open-Air-Spiel der Preussen im Fußballstadion, nach Vorbild der Winter Games in der DEL. Wenn die Eisbären schon nicht in das Olympiastadion wollen… Aber, mal ganz leise, sagt Wettlaufer, das Olympiastadion sei natürlich zu groß und erst einmal sei das eine Vorstellung in seinem Kopf, nicht mehr. Konkreter sei sein Vorhaben, die Preussen in Berlin in einer Traglufthalle spielen zu lassen. „Im Zelt“, wie er sagt.

Die Halle in Charlottenburg sei auf Dauer viel zu klein, nur 1000 Zuschauer passen hinein, die Eiszeiten sind ein Problem. Denn die Preussen haben sogar eine zweite Mannschaft, 200 aktive Mitglieder, einen breiten Nachwuchs, dazu eine Para-Eishockey-Mannschaft – und müssen sich die Halle noch mit anderen Klubs teilen.

Am 21. September beginnt die Saison in der Oberliga für die Preussen, mit einem Spiel bei den Hannover Indians

Wettlaufer ist trotzdem zuversichtlich: „Wir werden schon verschiedene Aktionen starten, um neue Fans zu begeistern.“ Siege seien nicht alles, sondern Sympathie. „Ein hart umkämpften 5:6 ist oft mehr wert als ein 6:1.“ Und dann holt der Kölner, der auch schon für die Kölner Haie spielte, tief Luft: „Der FC hat in Köln seit Jahrzehnten keinen Schneeball mehr gewonnen, trotzdem ist das Stadion voll.“ Die Marke sei wichtig und da seien die Preussen ganz groß.

Das mit dem Namen ist aber auch eine Verpflichtung. Viele der 200 bis 300 Zuschauer, die vergangene Saison zu den Spielen pilgerten, sind aus besseren Zeiten übriggeblieben und tragen noch Tanti- und Holzmann-Trikots.

Dirk Franke ist sich dessen bewusst. Er ist Vorstandsmitglied, Sprecher des Klubs und für die Musikbeschallung in der Halle verantwortlich. Er kommt wie Wettlaufer nicht aus Berlin – hat also mit der Preussen-Tradition weniger zu tun. „Cotton Eye Joe“, ein Gassenhauer aus den frühen Neunzigern, wird in der kommenden Saison trotzdem wieder in der Halle eingespielt. „Es gehört einfach dazu, bedingt durch unsere vielen langjährigen Anhänger“, sagt Franke. Natürlich werde er auch moderne Songs einspielen. Denn anders wird es wohl kaum gelingen, neue Zuschauer zu begeistern.

Bis dann eines Tages „Cotton Eye Joe“ nicht mehr gespielt wird und es wieder einmal ganz oben ein Derby mit den Eisbären auf Augenhöhe gibt – das letzte war im Jahr 2002 – wird es wohl noch ein paar Jahre dauern. Am 21. September beginnt die Saison in der Oberliga für die Preussen, mit einem Spiel bei den Hannover Indians. Zwei Tage später kommt Essen in die Halle am Glockenturm.

Autor
Claus Vetter
Redakteur

https://www.tagesspiegel.de/sport/eishockey-oberligist-will-nach-oben-die-preussen-greifen-den-osten-an/23034050.html

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Kulinarik und Tradition

 

Wer zünftige bayrische Kulinarik, gemischt mit Berliner Gemütlichkeit liebt, der ist im „Tegernseer Tönnchen“ genau richtig. Seit 1947 ist das Restaurant bei Gästen und Einheimischen gleichermaßen beliebt. So beliebt, dass das Tönnchen kurzzeitig um das „Tegernseer Faß´l“ erweitert wurde.

Anfänglich, in der Geschichte der Kultlokalität, traf man sich in der Mommsenstraße 34, jedoch musste man auf Grund einer Erbengemeinschaft, diese Räumlichkeiten verlassen und fand eine neue Heimat in der Berliner Straße 118, Berlin-Wilmersdorf. Dort genießt man nun nicht nur die reichlichen Speisen, vom Schnitzel bis zur Haxen, sondern auch den Berliner Charm des Tönnchen Teams.

Und So kam was kommen musste, kulinarische Tradition trifft auf Eishockeytradition, denn seit der Saison 2017/2017 ist das „Tegernseer Tönnchen“, Partner des ECC Preussen Berlin. Um so mehr freut es uns, dass das „Tegernseer Tönnchen“ sein Engagement für die Saison 2018/2019 verlängert hat und nun auch von den Fans der Preussen für Fanabende genutzt wird.

An dieser Stelle bedanken wir uns für die weitere Unterstützung und freuen uns, das Tönnchen Team bei den Spielen der Preussen begrüßen zu dürfen.

 

Bildquelle: https://www.tegernseer-tönnchen.info/

ECC Preussen Berlin e.V.

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IKK-Brandenburg und Berlin, verlängert ihr Engagement

 

Lange hat man nichts mehr von uns in Sachen Sponsoren gehört. Das Liegt daran, dass weiterhin auf diesem Gebiet fleißig gearbeitet wurde. Machen wir zunächst mit einem Unterstützer weiter, der sein Engagement bei den Preussen verlängert hat. Die Rede ist von einer der größten Versicherungen Deutschlands. Mit rund 5 Millionen Versicherten Bundesweit und über 600 Geschäftsstellen, ist die IKK auch für unsere Preussen da. Nicht nur die 5 Millionen Versicherten wissen sich bei der IKK in guten Händen. Auch der ECC Preussen weiß sich mit der IKK-Brandenburg und Berlin, als Partner bestens versorgt. Mit Oliver Müller, unserer Ansprechpartner hinter dem Unternehmen, hat man gemeinsam einen gesunden Weg eingeschlagen und gemeinsam geht man diesen Weg nun weiter, in eine hoffentlich verletzungsfreie und erfolgreiche Zukunft. Der ECC Preussen freut sich mit der IKK einen starken Partner an seiner Seite zu wissen.

Dafür sagt der ECC Preussen Berlin Danke und wünscht allen eine spannende und erfolgreiche Saison.

Autor: Marcus Schulze

ECC Preussen Berlin e.V.

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Ein gelungenes Sommerfest, beim Ambulanz Team Havel-Spree

 

Am gestrigen Samstag veranstaltete der Partner des ECC Preussen, das Ambulanz Team Havel-Spree, ein gelungenes Sommerfest in Spandau. Das Wetter spielte mit und gab der Veranstaltung einen würdigen Rahmen. Unterhaltungsikone und Stadionsprecher Dirk Franke, gewohnt souverän in seinem Handeln, begleitete die Veranstaltung musikalisch und mit der ein oder anderen Information während des Festes.

Es war für jeden etwas dabei, für die Kleinsten gab es 2 große Hüpfburgen, Rettungsfahrzeuge zum bestaunen und erkunden, eine Tombola, Wasserlöschspiele, bei denen man seine Zielgenauigkeit unter Beweis stellen konnte und vieles mehr. Highlight dann sicherlich die Ankunft der US Police-Cars verschiedenster Generationen, welche sich lautstark bemerkbar machten und zum Leuchten vieler kleiner Augen, aber auch vieler großer Augen beitrugen.

Viele Fans des ECC fanden sich ein und es wurde in geselliger Runde ein wirklich tolles Fest. Selbstverständlich musste niemand hungern, oder gar verdursten. Für Speis und Trank war ebenfalls in Hülle und Fülle, für einen schmalen Taler, vom Ambulanz Team gesorgt. Und das Gute…der Nachwuchs des ECC Preussen profitierte, Dank unseres Partners, ebenfalls von diesem Tag, denn ein Teil der Einnahmen flossen eben in unseren Nachwuchs und der andere Teil kam der Tierseelenrettung zu Gute. Zum Schluss standen somit für beide Vereine jeweils 550,00 € zu buche. Dafür nochmals ein riesen Dankeschön, an das Ambulanz Team Havel-Spree.

Gegen 16:30 Uhr nahm die Spannung dann merklich zu. Hatte natürlich seinen Grund darin, dass die ersten Spieler eintrafen. Viele bekannte Gesichter tauchten dann vermehrt auf, aber auch viele neue Gesichter beim ECC Preussen. Und wer da nicht alles zu sehen war…Hier nur mal ein paar davon. In Dänemark gibt es die Olsenbande, wir haben bei uns die Krügerbande, wenn man das mal so nennen darf. Neuparth, Can Matthäs hinter dem man sich locker verstecken konnte, so breit ist sein Kreuz. Auch Neuzugang Reukauf tauchte auf und beantwortete geduldig mit einem Lachen im Gesicht die Fragen der Fans. Das Lachen dürfte demnächst wohl noch breiter werden, denn er ist in freudiger Erwartung eines Mini-Reukauf. Josh sah man an, das es ihm gut geht in Berlin, Justin Ludwig wie immer gut gelaunt mittendrin. Schimmi, wie er ja nur kurz genannt wird, tauchte mit Gattin und Nachwuchs auf und zeigte, dass er nicht nur auf dem Eis eine gute Figur macht, sondern auch als Daddy, beim Flasche geben, richtig gut ist. Bis auf wenige Ausnahmen, die beruflich leider nicht konnten, waren nahezu alle Spieler zugegen und konnten ihren neuen „Chef“ kennenlernen.

Leuchtende Augen nun bei allen Altpreussen die, wie der Autor, Uli Egen als Pimpf noch zugeschaut haben. Locker und lässig schlenderte Uli dann auf das Gelände und stellte sich ebenfalls den Fans. Stadionsprecher Dirk Franke nutzte umgehend die Gunst der Stunde, bewaffnete sich schwer mit einem Mikrofon und ging auf Stimmenjagd. Schonungslos griff er sich mehrere Spieler sowie den Coach und stellte sie den Fans dann vor. Knallharte Fragen des Sprechers, wurden dann sehr souverän und locker von allen beantwortet.

Alles in allem war es gestern ein wunderschöner Tag und ein toller Erfolg beim Sommerfest des Ambulanz Team Havel-Spree. Der ECC Preussen bedankt sich bei seinem Partner, bei seinem Team und bei den Fans, die alle zu diesem tollen Tag beitrugen. Für die Jungs geht es nun in die heiße Phase der Vorbereitung. Wer Uli kennt, der weiß, es wird heiß auf dem Eis und die Jungs dürften ordentlich ins Schwitzen kommen, was dann nicht unbedingt am Wetter liegt.

Am 31.08.2018 um 19:30 Uhr empfangen unsere Preussen dann zum ersten Testspiel die Falken aus dem Harz.

Autor: Marcus Schulze

ECC Preussen Berlin e.V.

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Preussen TV sucht Verstärkung

 

Unsere Pressearbeit beschränkt sich nicht nur auf die Print- und Social Medien, sondern seit letzter Saison auch vielmehr auf den Bereich Video. Die Aufzeichnung unserer Heimspiele dient zum einen, zur nachträglichen Spielanalyse durch die Coaches beider Mannschaften und zur Videoberichterstattung über unsere Facebook Seite und YouTube Kanal. Ebenso veröffentlichen wir die Pressekonferenzen nach dem Spiel.

Du bist ambitionierter Hobbyfilmer, oder hast sogar Erfahrung? Du hast Spaß am Videoschnitt und bist kreativ? Du gehst zudem noch gern zum Eishockey? 

Dann suchen wir genau Dich!

Für unseren Pressebereich Preussen TV, suchen wir Verstärkung und würden uns über eine kurze Bewerbung von Dir freuen!

Zu Deinen Aufgaben zählen:

• Videoberichterstattung der Oberliga Heimspiele

• Aufzeichnung der Pressekonferenzen

• Unterstützung der Kollegen bei der Action Cam Videoaufzeichnung

• Schnitt und Bereitstellung des Videomaterials

Die Tätigkeit ist auf ehrenamtlicher Basis. Du erhältst jedoch als Pressemitarbeiter, freien Zugang zu den Heimspielen der Oberliga, sowie zum V.I.P Raum. Eine Videoausrüstung wird Dir vom Verein gestellt. Du kannst aber auch, sofern vorhanden, gern Deine eigene Ausrüstung nutzen.

Wenn wir Dein Interesse geweckt haben, dann bewirb Dich bis zum 19.08.2018 unter 

franke@ecc-preussen.berlin 

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

ECC Preussen Berlin e.V.

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BERLIN • Ein junger Verteidiger geht, ein routinierter und erfahrener Defender kommt

 

Kadertechnisch konzentrierten sich die Personalmeldungen der Berliner Preussen in der letzten Woche auf den Abwehrverbund vor den beiden Goalies Erik Reukauf und Morten Braun.

Verzichten müssen die Berliner in der kommenden Spielzeit auf Brian Bölke. Der 19-Jährige, der in der abgelaufenen Saison in 13 Partien zwei Treffer erzielen konnte, wechselt in die DEL2, der 193 Zentimeter große Defender schließt sich den Lausitzer Füchsen an.

Im Gegenzug konnten die Verantwortlichen einen ebenso großgewachsenen und mit den für einen Verteidiger idealen Maßen ausgestatteten Akteur an den Glockenturm holen: Mark Dunlop soll in der neuen Saison für Ordnung vor dem ECC-Gehäuse sorgen.

Der 34-Jährige Dunlop, geboren im oberfränkischen Selb, lief nach drei Spielzeiten in nordamerikanischen Minor-Leagues den Großteil seiner Karriere hauptsächlich in den südlichen Gefilden Deutschlands auf.  So stand er neben seiner Geburtsstadt unter anderem für Ulm, Hügelsheim, Höchstadt, Schweinfurt und zuletzt Regensburg auf dem Eis. Bei den Eisbären setzte den Routinier dann eine langwierige Knieverletzung außer Gefecht, die den Linksschützen zu einer einjährigen Pause zwangen. „Im letzten Jahr habe ich mein Knie vollständig auskuriert, um sicher zu sein, dass ich wieder zu einhundert Prozent einsatzfähig bin und eine komplette und erfolgreiche Saison spielen kann.“

Nun also der Wechsel in die Hauptstadt. „Ich wollte eigentlich immer im Süden bleiben, bekam in den letzten Jahren hin und wieder auch Angebote aus dem Norden. Aber nach Berlin wollte ich, es ist eine großartige Stadt“, so Dunlop, der sich klare Ziele bei und mit seinem neuen Club setzt: „Ich möchte dazu beitragen, die Defensive zu stabilisieren und in die Playoffs kommen.“

Worte, die man beim Tabellen-Zwölften der abgelaufenen Spielzeit sicher gerne hört. Denn vollständig genesen soll Dunlop mit seiner Erfahrung ein wichtiger Bestandteil im Team von Uli Egen werden. „Mark ist ein erfahrener Spieler. Er kennt die Oberliga gut und seine Einsätze in den nordamerikanischen Ligen haben sein Spiel bis heute geprägt“, so der Checoach über den nächsten Neuzugang. „Dunlop wurde uns empfohlen und ist zu einhundert Prozent einsatzfähig. Mit Mark haben wir eine große Stütze in unserer Verteidigung.“

 

Autor: Mario Schoppa

Quelle: Eishockey NEWS vom 3.7.2018

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Zwei Neuzugänge und ein Comeback beim ECC

BERLIN. Schlag auf Schlag geht es aktuell bei den Preussen zu, was die Vervollständigung des Kaders für die bevorstehende Saison angeht.

Nach dem Transfercoup mit der Verpflichtung des 34-jährigen, kanadischen Top-Stürmers Kyle Piwowarczyk von den Selber Wölfen, der mit einer beeindruckenden Bilanz von 880 Scorerpunkten, darunter 334 Treffern, in bislang 519 Oberliga-Spielen an den Glockenturm wechselt, gaben die Berliner in den anschließenden Tagen zuerst zwei Personalentscheidungen der Rubrik „junge Wilde“ bekannt, ehe am Wochenende die Rückkehr eines bestens bekannten und in der vergangenen Saison schmerzlich vermissten Angreifers offziell verkündet wurde. Doch der Reihe nach:

Das Torhüter-Duo der Berliner in der neuen Saison wird komplettiert durch Morten Braun, der 20-Jährige kommt aus Dresden in die Hauptstadt. Der gebürtige Bad Muskauer erlernte das Torwart-ABC in Weißwasser, von wo es ihn 2015 nach Dresden zog. In der sächsischen Landeshauptstadt stand er für das DNL-Team der Eislöwen zwischen den Pfosten und möchte nun den nächsten Schritt seiner noch jungen Karriere machen.

Vor dem ECC-Gehäuse für Ordnung sorgen soll in der kommenden Saison Lucas Topfstedt, der 21-Jährige Defender kommt vom Ligarivalen ESC Wohnbau Moskitos Essen an die Spree. Für Topfstedt eine Art Rückkehr, wechselte der gebürtige Lüdenscheider doch bereits mit 15 Jahren zur Spielzeit 2012/13 zu den Eisbären Juniors. Nach anschließenden 66 Einsätzen für FASS Berlin in der Oberliga mit 14 Punkten (drei Treffer) schloss sich Topfstedt letzte Spielzeit den Moskitos an, für die er drei Tore vorbereiten konnte.

Nun die Rückkehr in die Hauptstadt, wo er „trotz seines noch jugendlichen Alters (…) eine feste Größe im Preussenteam sein wird“, so Sportwart Thomas Leonhardt zur Verpflichtung des großgewachsenen Defenders.

Einen weiteren Rückkehrer für die kommende Spielzeit können die Verantwortlichen mit Angreifer Jakub Rumpel begrüßen. Der Slowake steht zwar bereits seit der Saison 2016/17 im Kader, doch warfen Verletzungen den Stürmer immer wieder zurück, so dass bislang lediglich 18 Partien im Berliner Dress zu Buche stehen. Doch die dort von ihm gesammelten 29 Scorerpunkte (zehn Treffer) verdeutlichen die Bedeutung des 31-Jährigen für die Preussen.

Eine schwere Knieverletzung zu Beginn der letzten Saison bedeutete das frühe Saisonaus für den Rechtsschützen, der nun jedoch vor einem Comeback steht. „Jakub ist ein sehr guter Stürmer. Seine Erfolge erzielt er durch sein Spielverständnis, seine Geschwindigkeit und Abschlusssicherheit“, so Trainer Uli Egen über seinen zweiten Kontingentstürmer im Team. „Die Verletzung in der vergangenen Saison war ein Dilemma.  Nun aber, so versicherte er uns, ist er wieder zu einhundert Prozent fit. Daher konnten wir nicht anders, als Jakub eine zweite Chance zu geben.“

 

Autor: Mario Schoppa

Quelle: Eishockey News vom 26.06.2018

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Ausgezeichnet: Ex-Preusse Nico Appendino ist bester DNL-Spieler!

 

Wir gratulieren: Die Trainer der DNL-Teams wählten Junghai Nicolas Appendino zum besten DNL-Spieler der Saison 16/17! Er ist damit der erste Verteidiger überhaupt, der den Gesamtsieg für sich verbucht UND es ist darüber hinaus die erste Auszeichnung, die nicht nach Bad Tölz oder Mannheim geht. Da hat der Nico also gleich so richtig zugeschlagen und macht nicht nur die Kölner froh, auch wir Preussen sind mächtig stolz auf ihn: Nico ist nämlich ein Preussen-Gewächs – hier in Charlottenburg hat er mit dem Eishockey begonnen und gehörte rund zehn Jahre lang zu den Stützen der Preussen-Nachwuchsteams.

 

Ehrungv.l. Nicolas Appendino, Rodion Pauels (Geschäftsführer KEC „Die Haie“ e.V., Peter Schönberger (Geschäftsführer Haie GmbH), Dominik Bokk

Zur Saison 2013/14 wechselte Nico nach Köln, Junghaie-Cheftrainertrainer Rodion Pauels ist voll des Lobes: “Nico war schon mit 14, als er zu uns kam, technisch sehr versiert. Er hat nahtlos den Übergang in die U16-Schülermannschaft  geschafft und ist seitdem (…) einer der besten Spieler“. Das zeigt Nicos besondere Klasse und freut sicher auch Preussen-Coach Rainer Struck, der die Jahrgänge 99/2000 jahrelang geprägt hat. Viele Preussen-Spieler dieser Jahrgänge beweisen sich mittlerweile in DNL und DNL2, aber auch international – z.B. in Salzburg, Finnland oder in den USA.

 

Für Nico Appendino ist es nicht die erste Auszeichnung: Er gewann mit den Junghaien die Deutsche Schülermeisterschaft 14/15, wurde von der Erich-Kühnhackl-Stiftung als bester Verteidiger des Jahrgangs `99 ausgezeichnet und nahm im vergangenen Jahr an der U18-Weltmeisterschaft in Weißrußland teil. Und obwohl sich Nico in Köln sehr wohl fühlt, hofft er auf den Schritt nach Übersee: Im Sommer entscheidet sich, ob Nico demnächst in der amerkanischen Juniorenliga spielt. Der junge Mann hat klare Ziele und denkt auch schon weiter: „Einmal in der DEL zu spielen ist auf jeden Fall eines meiner Ziele in der Zukunft.“

 

 

Die Preussen wünschen Nico Appendino viel Erfolg und werden ganz sicher seinen weiteren Weg interessiert und ein wenig stolz mitverfolgen. Und so ganz weg ist er ja gar nicht: Nico ist nach wie vor Mitglied des ECC Preussen Berlin und sein kleiner Bruder durchläuft gerade die jüngeren Preussen-Nachwuchsjahrgänge …

 

Und hier noch einige Eindrücke vom besten DNL-Spieler der Saison 2016/17, als er noch im Preussen-Trikot spielte und kämpfte:

 

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Den “Schorsch” kann man nicht kopieren

Die Berliner Morgenpost berichtet….

Mit Veit Holzmann spielt jetzt auch der Sohn von Preussen-Legende Georg Holzmann für den Berliner Klub.
Stürmer Veit Holzmann ist im Sommer aus Weiden zum Oberligisten ECC Preussen gewechselt. Der 24-Jährige ist der Sohn von Preussen-Legende Georg “Schorsch” Holzmann (55). Am Freitag tritt Veit Holzmann mit den Preussen bei den Harzer Falken in Braunlage an, Sonntag empfängt der Tabellenzehnte aus Berlin den EHC Timmendorfer Strand (16 Uhr) in der Eissporthalle am Glockenturm. Vor den beiden Spielen sprach die Berliner Morgenpost mit Veit Holzmann (180 Meter/83 Kilo). Continue reading

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Ticket-Kooperation zwischen dem ECC Preussen und Hertha BSC.

Im September trafen sich die Fanbeauftragten des ECC Preussen und Hertha BSC zu einem Gedankenaustausch auf der Geschäftsstelle von Hertha BSC.

Wir freuen uns sehr euch mitteilen zu können, dass man folgendes vereinbaren konnte:
Dauerkartenbesitzer von Hertha BSC können die Heimspiele des ECC Preussen in der Eissporthalle Charlottenburg, direkt an der Waldbühne, für 5€ Eintritt besuchen.

Im Gegenzug dafür wird Hertha BSC künftig regelmäßig im OFC Aktuell über die Preussen berichten.

Hertha BSC, aber natürlich vor allem der ECC Preussen, würde sich freuen wenn möglichst viele den Weg in die Eisporthalle am Glockenturm (P09) finden.

Pressestelle ECC Preussen
Foto: Offizielle Hertha BSC Homepage