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TuS Wiehl Penguins sind Deutscher Para-Eishockey Meister

 

Begleitet durch die Organisation „Hockey is Diversity e.V.“, welche den offiziellen Spielpuck und die Fair-Play Trophy stellten war es nun soweit, am 16. Und 17.März 2019 fand die Deutsche Para-Eishockey Bundesliga, mit den Finalspielen in der Eissporthalle Charlottenburg statt. Neben den AngryBirds des ECC – eine Spielgemeinschaft aus Berlin, Dresden und Dachau – nahmen in dieser Liga die TuS Wiehl Penguins, die Weserstars Bremen und Ice Lions Hannover teil.

Wie es sich für Finalspiele gehört, war die Aufregung bei den Teams spürbar. Nicht nur wegen den anstehenden Spielen, nein, auch wegen der geladenen Prominenz.
Eröffnet wurden die Spieltage durch Herrn Gregor Kemper (Vorstand ECC Preussen, Spartenverantwortlicher Paar-Eishockey), welcher zugleich das Wort an Frau Schmitt-Schmelz, Bezirksstadträtin für Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur und Hausherrin der Eissporthalle Charlottenburg weiter reichte. Zudem begrüßte man Frau Katarina Witt, als Vertreterin ihrer gleichnamigen Stiftung, welche das Para-Eishockey in Berlin intensiv unterstützt. Herr Professor Breuer, Chef der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, deren Logo das Trikot der AngryBirds ziert, erläuterte warum sich die DGUV für das Para-Eishockey engagiert. Herr Sven Krey, Präsident des ECC Preussen Berlin e.V., konnte mit wenigen Worten deutlich ausdrücken, warum die Preussen dem Para-Eishockey eine Heimat in Berlin geben, „…jeder sollte diesen wunderbaren Sport ausüben können, ob mit oder ohne Einschränkung und am besten gemeinsam…“

Und so ging es nach der feierlichen Eröffnung und dem Ehrenbully durch Frau Katarina Witt, mit der ersten Begegnung des ersten Finalspieltags, AngryBirds vs. Ice Lions Hannover los. Beide Teams brachten auf ihren Schlitten viel Druck ins Spiel, jedoch zeigten die Ice Lions sich bissiger, was sich dann auch im Ergebnis wiederspiegelte. Schon zur ersten Drittelpause zeichnete sich der Trend dieser Begegnung ab.

Einen Trend, den man sehr gerne verfolgt, ist auch die Bewerbung der Stadt Berlin um die Weltmeisterschaften im Para-Eishockey. Frau Schmitt-Schmelz sicherte in einem weiteren Interview zu, dass der Bezirk Charlottenburg bereit wäre, die Eissporthalle vollkommen barrierefrei umzubauen, diese, sollte es zum Zuschlag kommen, für eine Woche zu blocken und die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Ein Statement welches Herr Pickardt, Vorsitzender der Deutschen Behindertensportjugend gerne hört, vertritt er doch den potentiellen Ausrichter der WM. Herr Thomas Härtel, Präsident des Landessportbundes, wettete noch 2016, ob es gelänge eine Para-Eishockeymannschaft in Berlin zu etablieren, nun sagt er ein klares “Ja” zur WM und würde sich freuen, wenn diese in Charlottenburg stattfände, ebenso wie Herr Özcan Mutlu, Präsident des Berliner Behindertensportverbandes, der die Para-Eishockey WM als ein ebenso großes und wichtiges Sportereignis für den Behindertensport in Deutschland ansieht, wie die Leichtathletik-EM für Behinderten 2018 in Berlin. Ein weiteres Highlight war jedoch das Statement des Para-Eishockey Nationaltrainers Andreas Pokorny. Als ehemaliger Profi bei den Kölner Haien, spielte er noch im Wellblechpalast und nun trainiert er mit der Nationalmannschaft unter anderem in der Eissporthalle Charlottenburg und da scheint er sich wohl zu fühlen. Auf alle Fälle versicherte er, dass das Nationalteam heiß ist auf die Spiele 2019.

Nach diesen Aussichten Richtung November, ging die Begegnung AngyBirds vs. Ice Lions Hannover weiter und was soll man sagen, genauso wie im ersten Drittel. Die Birds versuchten zwar alles um den Anschluss zu schaffen, jedoch fehlte oftmals die Spielübersicht und klare Fahrtwege um den Lions Paroli zu bieten. Somit endete das Spiel nach 3×15 Minuten verdient mit einem 0:7 Sieg für die Lions.

Im zweiten Spiel am ersten Spieltag, trafen die Westerstars Bremen auf den amtierenden Meister, die TuS Wiehl Penguins. Das Spiel war geprägt von hoher Geschwindigkeit auf beiden Seiten, jedoch schaffte es Wiehl geschickter die Pucks in den Toren zu versenken. Auch wenn Bremens Goalie einige Glanzparaden hinlegte, konnte dies den 1:9 Erfolg für Wiehl nicht verhindern. Somit ging ein erster, aufregender und sehr ansehnlicher Spieltag zu Ende.

Am Sonntag, den 17.März, hieß es dann zeitig aufstehen, denn das Face Off der ersten Begegnung erfolgte schon um 08.30 Uhr. Zu Beginn trafen die Ice Lions Hannover auf die Weserstars Bremen. Hat man die Spiele vom Vortag noch vor Augen, dann kann man sich vorstellen, wie heiß es wieder auf dem Eis war. Diesmal jedoch zeichneten sich die Ergebnisse nicht so eindeutig wie am Vortag ab. Mit viel Energie lieferten sich beide Teams eine wahres „Gefecht“ welches die Ice Lions mit einem Endstand von 5:3 für sich entschieden. Auch die zweite Begegnung sollte das Eis zum Schmelzen bringen, trafen doch die AngryBirds auf die Tus Wiehl Penguins und diesmal waren die Birds deutlich bissiger unterwegs. Es will ja auch etwas heißen, den Meister der Vorsaison schlagen zu können. Was dann auch eindrucksvoll gelang. Mit 7:6 schlugen die Birds den amtierenden Meister die TuS Wiehl Penguins, dennoch reichte das Gesamtergebnis der Liga aus, den Meistertitel wieder mit nach NRW zu nehmen.

Somit trat am Ende das ein, was sich schon vor Ende der Saison abzeichnete. Die TuS Wiehl Penguins wurden mit 30 Punkten erneut Deutscher Meister in der Para-Eishockey Bundesliga, GRATULATION!

Als Vizemeister mit 24 Punkten, konnten sich die Ice Lions Hannover feiern lassen und die AngryBird belegten bei 12 Punkten den stolzen dritten Platz. Hochachtung heißt es aber auch für das Team der Weserstars Bremen, welche die sehr begehrte „Hockey is Diversity e.V.“ Fair-Play Trophy erhielten und das vollkommen zu Recht, mit 6 Punkten landeten sie jedoch auf Tabellenlatz 4.

Wir können uns vor allen Teams und Helfern rund um die Teams und den Ligabetrieb nur verneigen. In keiner anderen Form des Eishockeys kann man das gemeinsame Spiel trotz unterschiedlicher, persönlicher Voraussetzungen besser erleben als beim Para-Eishockey. Um so wehmütig stimmt es uns, dass das Interesse an den Spielen so gering scheint.

Aber vielleicht hebt die Para-Eishockey WM 2019 diese Form des Spiels deutlich in den Vordergrund, gerade wenn diese WM in Berlin sattfinden würde und vielleicht erhält die DPEL damit mehr Teams und diese mehr Zuschauer, verdient hätten sie es.

Foto: Rolf Lux

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Preussens Para Eishockey wurde mit einem Stern prämiert

 

Die Initiative – Para Eishockey des ECC Preussen Berlin e.V.- ist am 6.November 2018 mit dem Förderpreis „Sterne des Sports“ ausgezeichnet worden. Aus den Händen von Andreas Geisel, Senator für Inneres und Sport, Martina Palte, Vorstandsmitglied der Berliner Volksbank und Claudia Zinke, Vizepräsidentin Landessportbund Berlin, durften wir (Julia Rojahn, Jörg Herbrig, Hannes Erdmann und Gregor Kemper) den begehrten Stern nebst Scheck in Höhe von 500,00 EUR entgegennehmen.

 

Der Wettbewerb „Sterne des Sports“, der vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken und dem Deutschen Olympischen Sportbund initiiert wird, würdigt gesellschaftliches wie ehrenamtliches Engagement in Sportvereinen.

Unsere Bewerbung trug den Namen: Steig ein – spiele Para-Eishockey. Im Vordergrund der Bewerbung stand die Überwindung physischer wie psychischer Barrieren im Rahmen des Eissports.

Autor: Gregor Kemper

Foto: Stephanie Pilick

ECC Preussen Berlin e.V.

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1.000 Euro für Deinen Verein

 

Damit rief die Berliner Sparkasse, anlässlich zu ihrem 200jährigen Geburtstag dazu auf, sich für ein Voting zu registrieren…

„Vereine prägen das soziale Miteinander. Hier treffen sich Menschen, die mit Spaß, Freude und Engagement gemeinsam etwas bewegen und damit auch die Zukunft unserer Stadt mitgestalten und vorantreiben. Genau an diese Kraft glauben wir als Berliner Sparkasse und möchten gemeinnützige Vereine unterstützen.

Habt ihr ein spannendes Projekt und möchtet es in eurem Verein umsetzen? Ob Materialien für den neuen Schuppen, Möbel für die Lese-Ecke, Instrumente für den professionellen Auftritt oder Sportmatten für den Wettkampf – erzählt uns eure Geschichte und bessert eure Vereinskasse auf.“ (Homepage Berliner Sparkasse)

Auch unsere Abteilung Para-Eishockey des ECC Preussen Berlin nahm an dem Voting teil. Mit 1.000,00 € können neben Ausrüstungsgegenständen auch anfallende Fahrtkosten bei Spieltagen refinanziert werden.

Einen Monat lang sammelten wir online Stimmen und das mit Erfolg…Heute erhielten wir die Gewinnbenachrichtigung per E-Mail. Der ECC Preussen Berlin e.V. ist mit der Abteilung Para-Eishockey einer von 200 glücklichen Vereinen, die sich über 1000,00 € freuen dürfen.

Wir danken von ganzem Herzen all denjenigen, die für unsere Sledger ihre Stimme abgegeben haben, vor allem danken wir aber der Berliner Sparkasse für diese großartige Form der Vereinsförderung.

Gratulation auch allen anderen Gewinnern…

Pressestelle ECC Preussen Berlin e.V.

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Inklusion auf Kufen auch in Berlin

Von Benjamin Apitius

„Feuer auf Eis. Das Finale bei den Paralympics bestritten in der Nacht auf Sonntag Kanada und die USA – die Vereinigten Staaten“ (siehe Titelbild)

Para-Eishockey war ein Publikumsmagnet in Pyeongchang. Dass es in Berlin eine Bundesliga-Mannschaft gibt, ist Gregor Kemper zu verdanken.

Natürlich denkt Gregor Kemper auch an sie. Wenn er denn jetzt schon mal an einem dieser langen Holztische sitzt. Im Alpenhaus in Pyeongchang, dem Ort der abendlichen Zusammenkunft des deutschen Teams während der Paralympics, lassen sich am vergangenen Sonntagabend Anna Schaffelhuber und Andrea Eskau für ihre Medaillen feiern. Kempers Mitspieler vom ECC Preussen Berlin fehlen, die deutsche Nationalmannschaft im Para-Eishockey verpasste Ende des vergangenen Jahres im entscheidenden Spiel gegen Schweden die Qualifikation für die Winterspiele. Dass Kemper nun trotzdem für ein paar Tage in Pyeongchang verweilen darf, verdankt der 47-Jährige seinem Arbeitgeber, der die Reise organisiert. Der ist seit Jahrzehnten im Behindertensport engagiert, und die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) war es auch, die den gelernten Juristen vor etwas mehr als zwei Jahren aufs Eis schickte.

Para-Eishockey kann ein spannender Sport sein, das beweisen in der Eishalle von Gangneung in diesen Tagen nicht zuletzt die sehr gut besuchten Spiele bei den Paralympics. Die Spieler sind dabei auf Schlitten festgeschnallt, darunter zwei hauchdünne Kufen, zur Beschleunigung und zum Schießen nutzen die Kontrahenten zwei kurze Schläger, die am Ende mit Spikes besetzt sind. Gespielt wird dreimal 15 Minuten, die Regeln sind mit dem Eishockey der Fußgänger ansonsten identisch, auch der Faustkampf scheint durchaus kultiviert. Im Halbfinale gegen Kanada schlug am Donnerstag etwa der südkoreanische Schlussmann seinem Gegenspieler mit dem Handschuh voll ins Gesicht. Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten, das Publikum grölte.

Seine Augen blitzen auf

Ungefähr solche Szenen sind es wohl auch gewesen, die Gregor Kemper vor vier Jahren bei den Paralympics in Sotschi nachhaltig beeindruckten. Der Kölner hatte während seines Studiums in Lausanne einmal selbst Eishockey gespielt. Vor allem, dass Para-Eishockey die wohl inklusivste aller Para-Wintersportarten ist, faszinierte den Juristen sehr. „Im Schlitten sind alle gleich, egal ob Querschnittgelähmter oder Fußgänger“, sagt Kemper. In der Bundesliga spielen alle bunt gemischt mit, das wollte Kemper auch.

Heute blitzen seine Augen hinter der schmalen Brille auf, wenn er von dem Neuaufbau einer Para-Eishockey-Abteilung bei den Preussen erzählt. „Nach Sotschi schloss ich eine Wette ab“, sagt Kemper. Mit den Chefs der Versicherung, für die er seit vier Jahren in Berlin arbeitet, vereinbarte er ein Trikotsponsoring – falls er es denn schaffen sollte, ein eigenes Team aufs Eis zu schicken. „Mir wollte damals einfach nicht einleuchten, dass das in einer Stadt wie Berlin, mit dreieinhalb Millionen Einwohnern und fünf Eishallen, nicht geht.“ Und noch heute, wenn Kemper diese Geschichte wieder einmal erzählt, verrät sein Blick all die Bemühungen, die er damals auf sich genommen hat.

Gregor Kemper wollte die Eiszeit zurück, die dem Para-Team der Preussen zu Bundesligazeiten schon einmal zugestanden hatte. Doch Jahre später hatte er ja nicht einmal genügend Mitspieler, geschweige denn Schlitten. Er versuchte es trotzdem und stieß erst einmal auf Ablehnung. Er blieb hartnäckig, bis er plötzlich an einem Montagvormittag, das weiß er noch genau, von einer freien Hallenzeit erfuhr – am Abend des gleichen Tages. Kemper blieb kaum Zeit, um die wenigen Interessenten, die er bis dahin für seine Idee begeistert hatte, zusammenzutrommeln. Er schaffte es. Zu fünft betraten sie damals das Eis, Gregor Kemper setzte sich das erste Mal in seinem Leben in einen Schlitten auf Kufen.

Weitere Spieler gesucht

Etwa vor einem halben Jahr löste die DGUV dann ihre Wette ein und überreichte den Satz Trikots. Die Trainingsgruppe war mittlerweile auf rund 15 Spieler angewachsen, Schlitten und Schutzausrüstung hatte Kemper über Spenden organisiert, sein kleiner Traum sollte in Erfüllung gehen. Zusammen mit Klubs aus Dresden und Dachau meldeten die Preussen als Spielgemeinschaft eins von insgesamt vier Bundesliga-Teams. Weitere Spieler, Nachwuchs und Einsteiger, werden noch gesucht und können sich gern melden.

An diesem Samstag und Sonntag kommt es in der Eissporthalle am Glockenturm nun zum letzten Spieltag in dieser Saison. Die Gastgeber aus Berlin haben zwar in den bisherigen zehn Saisonspielen keinen Punkt holen können. Gregor Kemper glaubt aber trotzdem noch daran.

Foto: Thilo Rückeis

Quelle: Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/sport/ecc-preussen-will-ersten-sieg-in-der-bundesliga-inklusion-auf-kufen-auch-in-berlin/21082232.html

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Die Para-Eishockey Bundesliga zu Gast an der Glocke und die Preussen mit dabei

 

Das war sie nun, die Para-Eishockey Bundesliga 2017/2018. Mit den Spieltagen 11 und 12 ging eine spannende und für unsere Preussen sehr lehreiche und zugleich aufopferungsvolle Saison zu Ende.

Auch wenn man meist den klaren Favoriten unterlag, so war der Spaß an dieser einzigartigen Form des Eishockeys und die Grundidee der Inklusion Mittelpunkt aller Spiele. Man schenkte sich auf dem Eis nichts und so kam es auch hier zu Aktion geladenen und emotionalen Spielszenen in den unterschiedlichsten Spielstätten.

Auch an der Glocke ging es an beiden heiß her, konnte doch schon am Spieltag 12, am 18.März, der Meister in der Bundesliga ermittelt werden. Dabei waren die Preussen des ECC das sprichwörtliche Zünglein an der Waage.

Am Samstag, den 17.März, traf man auf die Ice Lions Langenhagen. Nach der offiziellen Eröffnung durch die geladenen Gäste Herrn Professor Axel Ekkernkamp (Geschäftsführer Unfallkrankenhaus Berlin), Erol Celik (Leiter Mikroförderung Aktion Mensch, Sponsor der Schlitten), Heike Schmitt-Schmelz (Bezirksstadträtin Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur und somit Hausherrin der Eishalle), sowie Gregor Kemper (Vorstand ECC, Spartenleiter Para-Eishockey) und Carsten Herlitz (Vize-Präsident ECC) ging es mit viel Speed und vollem Einsatz los.

Beide Teams wollten als Sieger diese Begegnung beenden, doch zeigte sich schnell, dass die Preussen des ECC das Spiel klar dominierten. Gutes taktisches Stellungsspiel, gute und gezielte Pässe, sowie der anhaltende Drang auf das Tor der Ice Lions führten letztlich zum verdienten Erfolg.

Mit 5:2 siegten unsere Preussen in einem fairen Spiel, mit nur zwei Strafzeiten von gesamt 4 Minuten, gegen die Ice Lions aus Langenhagen.

Um 17.30 Uhr ging es dann für die Weser Stars Bremen gegen die Spielgemeinschaft NRW auf Eis.

Am Sonntag, den 18.März, traf man sich 8.30 Uhr zur Begegnung ECC Preussen vs. Spielgemeinschaft NRW. Hierbei nahmen die Mannen aus NRW die klare Favoritenrolle ein, hatten sie bei einem Sieg den Meistertitel vorzeitig in der Tasche. Dennoch gab es eine Chance der Preussen, trat man aus NRW nur mit einem Feldspieler als Goalie an.

Das Spiel begann mit viel Druck seitens der SpGm NRW. Enormes Tempo, gutes Stellungsspiel und Druck auf das Preussentor ermöglichte schon nach wenigen Minuten das erste Tor in dieser Partie. Die Preussen im Spielaufbau an diesem Morgen etwas behäbig, vielen nur mit vereinzelten Aktionen auf, fanden aber gesamt noch nicht so richtig in das Spiel. Erst in der 25. Minute begann man die Aufholjagd mit dem Treffer zum 1:4. Doch NRW weiter konzentriert und auf Sieg fokussiert. Die 26. Spielminute nutzten Sie zum 1:5 und begannen auch das dritte Drittel zugleich mit dem Tor zum 1:6.

Die Preussen ließen sich dennoch nicht beirren und legten nun im letzten Drittel nach. Sie schafften innerhalb weniger Minuten die Anschlusstreffer zum 3:6 und erhöhten zunehmenden den Druck auf die nun ein wenig nachlassenden NRW´ler. Diese konnten aber mit viel Glück ihren Vorsprung weiter ausbauen und erhöhten 1 Minute vor Spielende auf 3:7, mit der Schlusssirene sogar auf 3:8. Auch diese Begegnung zeigte sich trotz dem energischen Auftreten der Teams in einem fairen Spielverlauf, mit nur einer 2minütigen Strafe für NRW.

Die Spielgemeinschaft NRW konnte nun aber so richtig feiern, haben die Jungs ja nicht nur dieses Spiel als Sieger, sondern vielmehr die Bundesliga im Para-Eishockey vorzeitig als Meister beendet.

In der zweiten Begegnung spielten die Ice Lions Langenhagen und die Weser Stars Bremen noch den Vizemeister aus.

An dieser Stelle gratulieren wir der Spielgemeinschaft NRW zum Meistertitel und bedanken uns bei allen Teams des Para-Eishockeys, sowie allen ehrenamtlichen Akteuren auf und neben dem Eis für ihr Engagement und die Leidenschaft, mit der sie diese Spielart des Eishockeys leben und beflügeln.

 

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Die Sledger des ECC als Gastgeber der Para-Eishockey Bundesliga an der Glocke • Spieltag 11 & 12

 

Es ist endlich soweit, zweimal dürfen wir in Berlin das Zünglein an der Waage sein…

Am kommenden Wochenende treffen unsere Sledger im P09 auf die Ice Lions Langenhagen und die SG NRW. Beide Teams können an diesem Wochenende noch Meister werden, weshalb die Spiele eine besondere Brisanz haben.

Gegen die Ice Lions haben wir bislang immer enge Spiele gehabt. So unterlagen wir Langenhagen am Pferdeturm mit 13:7 und wenn man in Berlin die Defensive stabilisieren kann, sollte für uns der erste 3er möglich sein.

Da steht das Spiel gegen die SpG NRW unter ganz anderen Vorzeichen in 3 Spielen gab es ein Torverhältnis von 27:0 zu Gunsten von NRW.  Dieses Verhältnis gilt es vor heimischer Kulisse zu verbessern.

Aber mit den Fans an unserer Seite, sollten diese Ziele zu erreichen sein.

Deshalb hier nochmal die Zahlen zu den Spielen:

Sa. 17.03.2018 15.00 Uhr ECC Preussen vs. Ice Lions Langenhagen
So. 18.03.2018 08:30 Uhr ECC Preussen vs. SpG NRW

Somit heißt es, auf zum nächsten Eishockey Highlight des ECC in der Glocke. Die Sledger würden sich über eine zahlreiche und lautstarke Unterstützung auf den Rängen freuen.

Der EINTRITT IST FREI, es werden keine Eintrittskarten benötigt.

Bericht: Marco Stolp

Presseteam ECCPREUSSEN/ Para-Eishockey

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Preussens Sledger am Pferdeturm

 

Nach den 2 bitteren 0:7 Niederlagen in Dachau, geht es nun zu dem leider recht kurzfristig bekanntgegebenen Spielen nach Hannover, an den alt ehrwürdigen Pferdeturm.

Trotz der Kurzfristigkeit sind wir sehr froh, dass man in Hannover überhaupt noch Eis bekommen hat. Denn durch die Schließung der Eishalle Langenhagen, standen die Spieltage vor dem aus.

Die Gegner sind am Samstag um 22:00Uhr die Weser Stars Bremen. Der Gegner verspricht wieder einiges. Zumal die Weser Stars sich erst am vergangenen Wochenende bei den Malmö Open sehr stark gezeigt haben. So wurde z.B. das norwegische Team aus Välerengen mit 1:5 geschlagen. Das alles sollte aber für unsere kleine tapfere Mannschaft kein Grund zur Sorge sein, denn 2 Neuzugänge werden uns wohl für den Ligaendspurt verstärken.

Eine Dame die schon seit einiger Zeit bei uns trainiert und nun soweit ist für die Liga. Dazu kommt wohl aus der Tschechenliga B. Hering.

Das 2. Spiel am Sonntag geht gegen die Gastgeber, die Ice Lions Langenhagen, Anbully um 12:15 Uhr. Wenn also Preussen, die nach Hamburg fahren, aus dem Bett fallen sollten, wir würden uns über ein wenig Support freuen und der Eintritt ist frei.

Da sowohl Bremen als auch Langenhagen starke Anwärter auf den Ligatitel sind, werden wir wohl so etwas wie das Zünglein an der Waage sein. Und gegen Langenhagen haben wir ja bekanntlich alle unsere Saisontore erzielt.

Es ist also wieder soweit es ist Hockeyzeit und wir sind dabei.


Auch hier nochmal der Hinweis:

Am 17.03.2018 um 15:00 Uhr und am 18.03.2018 um 8:30Uhr heißt es…HOCKEYTIME in Berlin…es ist wohl das letzte Mal Hockey vor der viel zu warmen und langweiligen Sommerzeit.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Dirk Franke, der uns an diesem Wochenende als Stadionsprecher unterstützen wird.

Bis dahin ein schönes Wochenende mit vielen Preussen Siegen.

 

Bericht: Marco Stolp

Presseteam ECCPREUSSEN/ Para-Eishockey

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Sledger des ECC starten im Para-Eishockey in den 7. und 8. Spieltag

 

Am kommenden Wochenende treffen die Sledger in Dachau zunächst auf die Weser Stars Bremen, bevor es am Sonntagmorgen gegen die SpG NRW geht, Im Grunde, würde man angesichts der letzten Duelle gegen Bremen, von einer klaren Sache ausgehen. Wenn man sich aber unser junges Team anschaut, darf man durchaus optimistisch sein.

Denn erstmals in dieser Saison sind nach aktuellem Stand alle Spieler dabei. Unsere Torfrau hat sich von ihrer Verletzung, vom letzten Spieltag erholt und ist hoch motiviert.

Dies gilt natürlich auch für das 2. Spiel des Wochenendes.

Und hier noch mal die Daten zum Wochenende:

3.Februar 2018  14:00 Uhr  ECC Preussen Sledger vs. Weser Stars Bremen
4.Februar 2018  08:30 Uhr  ECC Preussen Sledger vs. SpG NRW

und noch eine wichtige Information:

Am Samstag 17.03.2018 am treffen unsere Sledger im P09 um 15 Uhr auf die Ice Lions Langenhagen.
Außerdem spielen wir am Sonntag 18.03.2018 um 8:30 Uhr ebenfalls im P09 gegen die SpG NRW.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir an diesem Wochenende die Halle vollmachen könnten.

Bis dahin wünschen wir euch ein angenehmes Wochenende.
ECCPREUSSEN Berlin/ Para-Eishockey

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Sledger bestreiten ihr erstes Heimspiel Wochenende in Dresden

 

Was sich zunächst merkwürdig anhört ist tatsächlich wahr. Unsere Sledger tragen ihre 1. beiden Heimspiele der Saison in Dresden aus.

Am Samstag den 16.12 treffen wir zum 2. mal auf den amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer die Weser Stars aus Bremen. Im 1. Duell in Bremen haben die Weser Stars unseren Sledgern klar die Grenzen aufgezeigt und keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit zugelassen.

Damals endete das Duell 14:0 für die Weser Stars. Allerdings hat sich unser Team seitdem weiterentwickelt. Zwar müssen wir am Samstag auf unseren Topscorer C. Pilz sowie Center S. Deuschel verzichten, aber dafür ist Stürmer G. Kemper wieder mit dabei. Noch nicht geklärt ist ob auch J. Herbig wieder ins Team zurückkehren kann. Ins Training konnte er zwar bereits wieder einsteigen, aber die Gesundheit geht hier vor. Unter diesen Voraussetzungen ist es natürlich sehr schwer zu Punkten, aber wir werden es Versuchen.

Am Sonntag dann ist erstmal nichts mit Weihnachtlicher Adventsstimmung. Denn zur besten Kaffeezeit treffen wir auf die Wiehl Penguins.
Im letzten aufeinander treffen vor 2 Wochen endete das Spiel deutlich mit 16:0. Solch ein Ergebnis gilt es zu verhindern. In diesem Spiel ist dann auch unser Topscorer wieder mit auf dem Eis. Und vielleicht gibt es ja dann im letzten Spiel vor der Weihnachtspause ein kleines Weihnachtsmärchen.

Insgesamt wird es wohl ein sehr schweres Wochenende werden. Aber wie heißt es doch so schön Preussen geben niemals auf.

Und hier nochmal die genauen Zeiten:

16.12.2017
ECC Sledger vs. Weser Stars Bremen
14:15 Uhr • Energie Verbund Arena Dresden

17.12.2017
ECC Sledger vs. Penguins
12:30 Uhr • Energie Verbund Arena Dresden

Und somit wünschen wir euch allen da draußen eine angenehme Vorweihnachtszeit.

Bericht: Marco Stolp

Presseteam ECCPREUSSEN/ Sledger

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Sledger des ECC holen wieder keine Punkte • Entwickeln sich dennoch gut

Auch am 3 und 4. Bundesliga Spieltag konnten leider keine Punkte geholt werde, dabei war man besonders im 1. Spiel des Wochenendes ganz dicht dran. An diesem 3. Spieltag hieß der Gegner wie am 1. nämlich Ice Lions Langenhagen. Beim ersten Aufeinandertreffen, hatten sich die Ice Lions mit 0:3 die punkte hart erkämpft.
Das sollte auch dieses Mal so sein. Das Spiel begann aber gleichmal mit einem bösen Fehler. Langenhagen gewinnt das Bully Pass auf die Rechteseite der Sturm überläuft die Verteidigung, quergelegt 1:0 Ice Lions nach 30 Sekunden. Danach lief es dann aber besser. Bis Langenhagen in der 5. Minute auf 2:0 erhöhen konnte. Nicht aufgeben, weiter machen, alles ist gut. Hörte man da ganz deutlich auf dem Eis. Und Tatsache bei 7 Minuten und 58 Sekunden war es endlich soweit, unser Kapitän M. Stolp erzielt das 1. Bundesligator in unserer Sledgeishockey Geschichte. Ein Tor das allerdings für viel Chaos sorgte. Langenhagens Torwart S. Kunst war nämlich der festen Überzeugung, dass der, von der Blauen Linie kommende Puck nicht im Tor, sondern am Pfosten gewesen wäre. Nun, wir können es heute nicht mehr klären. Der Unparteiische jedenfalls, hatte beste Sicht. Ergebnis: Tor für uns und 2 Minuten Strafe Ice Lions wegen Meckern. Ende 1. Drittel 2:1 schon das war ein Erfolg.

Im 2. Abschnitt kamen die Ice Lions wieder besser ins laufen und konnten sich früh mit 4:1 absetzten. Ende 2. Drittel 4:1. Doch wer dachte das Spiel wäre nun durch und für die Ice Lions sicher der kam aus dem Staunen wohl nicht mehr heraus. Zunächst erhöhten die Ice Lions auf 5:1 und nur 2 Minuten Später auf 6:1. Doch dann gab es ein Powerplay unserer Sledger, dass wenige Sekunden vor Ablauf der Strafe, durch C. Pilz zum 6:2 genutzt werden konnte. Und nun kamen unsere Sledger in Fahrt. Langenhagen kam höchstens noch zu kleineren Kontern die aber entweder an unserer stark haltenden Torfrau J. Rohjan, oder von der Defensive ohne größere Probleme gestoppt werden konnten. In Folge dessen kam auch das nächste Tor wieder durch C. Pilz. Dieser eigentlich Verteidiger spielte sich nach einem abgefangenen Pass mit  I. Kaleschke mustergültig den Puck zu und vollendet diesen sehr schönen Spielzug zum 6:3.

Das ist dann aber auch der Endstand auch wenn unsere Sledger noch einige gute Möglichkeiten für weitere Treffer ausließen. Man war dann in einigen Aktionen einfach zu nervös. Kein Wunder die Aufholjagt unserer Sledger sehen immerhin rund 150 bis 200 Zuschauer. (In einer Halle ähnlich dem P09 nur das die Fans näher am Eis stehen.) So etwas war unseren Spielern bislang noch unbekannt.

Deshalb nochmal Super Leistung!!!

Im 2. Spiel war unseren Sledgern dann aber anzusehen, das man am Vortag ein hartes Spiel in den Knochen steckte. Der Gegner dieses Mal die Pinguine aus Wiehl. Diese waren zu ihrem Heimspiel mit allem da was sie zu bieten hatten. Und so lief auch das Spiel. Ganze 2:10 konnte man sich den Nationalspielern der Wiehler entgegenstellen, dann begann das Torfestival. Die bis zu diesem Zeitpunkt ebenfalls sieglosen Wiehler schossen aus allen Lagen ihren Frust Richtung Tor und trafen dabei 16x ins Schwarze. Zwar hatten unsere Sledger immer wieder gute Möglichkeiten selbst Tore zu erzielen, aber es sollte einfach nicht sein.

Am Ende bleibt festzuhalten, dass man eine Entwicklung macht. Denn man hat anders als an Spieltag 1 u. 2 nicht nur kassiert, sondern auch ausgeteilt. Soll heißen die Gegner unseres Teams müssen unsere Offensive nun deutlich ernster nehmen als zuvor. Nur reicht z.Zt. leider die Kraft noch nicht für 2 Spiele an 2 Tagen.

Der nächste Termin ist am 16.12 u. 17.12 in Dresden. Dort empfangen wir zu unseren Heimspielen zunächst die Weser Stars aus Bremen Bully 14:15 Uhr und am 17.12 um 12:30 Uhr die Pinguine aus Wiehl. Wer unser Team unterstützen möchte ist bei unseren Trainingseinheiten am 04.12 um 18:30 Uhr und am 11.12 ebenfalls 18:30 Uhr Herzlich Willkommen.

Bericht: Marco Stolp

ECCPREUSSEN/Sledger