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Die Jungen Wilden zeigten bei der „Fuchsjagd“ was sie können

 

Mit 14+2 Spielern machte sich das Oberligateam des ECC Preussen auf den beschwerlichen Weg in den Kohlenpott. Was soll beim Überflieger der Liga schon aufregendes passieren? Klatsche abholen, Mund abputzen und ab zu Mutti.
Nein, diese Preussentruppe ist aus Eichenholz geschnitzt. Von Beginn an kämpft die Truppe um jeden Puck als gäbe es kein Morgen. Endlich fruchten die Bemühungen und Marvin Krüger (wurde auch Zeit) packte in der 14. Spielminute das mitgebrachte Präsent aus. Mit dieser 1:0 Führung ging es auch in die erste Pause.
Zuhause in Berlin am super Ticker von Tom Buktu bei „Eishockeyfans beim ECC Preussen“ wurde es rappevoll. Noch hatten sich Magenbeschwerden und andere Ausfallerscheinungen nicht manifestiert, doch das endete in der 26. Minute schlagartig. Josh Rabbani netzte völlig humorlos zum 2:0 ein. Preussen rettete den Vorsprung in die Pause.
Während es in der Scania-Arena mucksmäuschen still war, bebten die Preussenfans am Ticker. Ist Xavier zurück? Nein es war die Mischung aus hoffen, bangen und der großen Sehnsucht auf den Coup.
Über 10 Minuten vorbei im Schlussabschnitt, die 220 Volt Leitung der Fans drohte zu explodieren. Gebete der Preussenfans hatten jetzt schon was vom jährlichen Kirchentag.
Anschlusstreffer, noch 8 Minuten. Ausgleich noch 4 Minuten. Gleich hinterher die Führung für die Gastgeber. Aus die Maus! Mitnichten der Underdog kam zurück, zwang den Überflieger eine Strafe zu ziehen-nahm Olafr vom Eis- und die Abteilung Attacke holte die letzten Körner raus. Wenige Sekunden vor Schluss der vermeintliche Ausgleich.
Ich belass es hier bei der Stellungnahme des Trainers der Gastgeber:
„Berlin hatte in 6:4-Überzahl getroffen, Schiri Stefan Wentingmann hatte aber zuvor abgepfiffen. Den Treffer konnte er nicht geben, da er ganz klar gepfiffen hatte“, so Irwin. „Ob es richtig war, zu pfeifen? Ich denke, das war ein Fehler.“.

Tore: 0:1 (13:22) Krüger (Matthäs, Rumpel), 0:2 (25:03) Rabbani (Ogorzelec, Gibbons), 1:2 (51:23) Beck (Walkowiak, Berzins), 2:2 (55:59) Slanina (Beck, Cespiva – PP1), 3:2 (57:00) Barta (Habermann, Bjuhr);

Strafminuten: Duisburg 6, Berlin 8; Überzahl-Vergleich: Duisburg 1/4, Berlin 0/3; Hauptschiedsrichter: Wentingmann;
Zuschauer: 1.118.

 

 

Quelle: Eishockeyfans beim ECC Preussen
Pressestelle ECCPreussen/Oberliga