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Die Para-Eishockey Bundesliga zu Gast an der Glocke und die Preussen mit dabei

 

Das war sie nun, die Para-Eishockey Bundesliga 2017/2018. Mit den Spieltagen 11 und 12 ging eine spannende und für unsere Preussen sehr lehreiche und zugleich aufopferungsvolle Saison zu Ende.

Auch wenn man meist den klaren Favoriten unterlag, so war der Spaß an dieser einzigartigen Form des Eishockeys und die Grundidee der Inklusion Mittelpunkt aller Spiele. Man schenkte sich auf dem Eis nichts und so kam es auch hier zu Aktion geladenen und emotionalen Spielszenen in den unterschiedlichsten Spielstätten.

Auch an der Glocke ging es an beiden heiß her, konnte doch schon am Spieltag 12, am 18.März, der Meister in der Bundesliga ermittelt werden. Dabei waren die Preussen des ECC das sprichwörtliche Zünglein an der Waage.

Am Samstag, den 17.März, traf man auf die Ice Lions Langenhagen. Nach der offiziellen Eröffnung durch die geladenen Gäste Herrn Professor Axel Ekkernkamp (Geschäftsführer Unfallkrankenhaus Berlin), Erol Celik (Leiter Mikroförderung Aktion Mensch, Sponsor der Schlitten), Heike Schmitt-Schmelz (Bezirksstadträtin Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur und somit Hausherrin der Eishalle), sowie Gregor Kemper (Vorstand ECC, Spartenleiter Para-Eishockey) und Carsten Herlitz (Vize-Präsident ECC) ging es mit viel Speed und vollem Einsatz los.

Beide Teams wollten als Sieger diese Begegnung beenden, doch zeigte sich schnell, dass die Preussen des ECC das Spiel klar dominierten. Gutes taktisches Stellungsspiel, gute und gezielte Pässe, sowie der anhaltende Drang auf das Tor der Ice Lions führten letztlich zum verdienten Erfolg.

Mit 5:2 siegten unsere Preussen in einem fairen Spiel, mit nur zwei Strafzeiten von gesamt 4 Minuten, gegen die Ice Lions aus Langenhagen.

Um 17.30 Uhr ging es dann für die Weser Stars Bremen gegen die Spielgemeinschaft NRW auf Eis.

Am Sonntag, den 18.März, traf man sich 8.30 Uhr zur Begegnung ECC Preussen vs. Spielgemeinschaft NRW. Hierbei nahmen die Mannen aus NRW die klare Favoritenrolle ein, hatten sie bei einem Sieg den Meistertitel vorzeitig in der Tasche. Dennoch gab es eine Chance der Preussen, trat man aus NRW nur mit einem Feldspieler als Goalie an.

Das Spiel begann mit viel Druck seitens der SpGm NRW. Enormes Tempo, gutes Stellungsspiel und Druck auf das Preussentor ermöglichte schon nach wenigen Minuten das erste Tor in dieser Partie. Die Preussen im Spielaufbau an diesem Morgen etwas behäbig, vielen nur mit vereinzelten Aktionen auf, fanden aber gesamt noch nicht so richtig in das Spiel. Erst in der 25. Minute begann man die Aufholjagd mit dem Treffer zum 1:4. Doch NRW weiter konzentriert und auf Sieg fokussiert. Die 26. Spielminute nutzten Sie zum 1:5 und begannen auch das dritte Drittel zugleich mit dem Tor zum 1:6.

Die Preussen ließen sich dennoch nicht beirren und legten nun im letzten Drittel nach. Sie schafften innerhalb weniger Minuten die Anschlusstreffer zum 3:6 und erhöhten zunehmenden den Druck auf die nun ein wenig nachlassenden NRW´ler. Diese konnten aber mit viel Glück ihren Vorsprung weiter ausbauen und erhöhten 1 Minute vor Spielende auf 3:7, mit der Schlusssirene sogar auf 3:8. Auch diese Begegnung zeigte sich trotz dem energischen Auftreten der Teams in einem fairen Spielverlauf, mit nur einer 2minütigen Strafe für NRW.

Die Spielgemeinschaft NRW konnte nun aber so richtig feiern, haben die Jungs ja nicht nur dieses Spiel als Sieger, sondern vielmehr die Bundesliga im Para-Eishockey vorzeitig als Meister beendet.

In der zweiten Begegnung spielten die Ice Lions Langenhagen und die Weser Stars Bremen noch den Vizemeister aus.

An dieser Stelle gratulieren wir der Spielgemeinschaft NRW zum Meistertitel und bedanken uns bei allen Teams des Para-Eishockeys, sowie allen ehrenamtlichen Akteuren auf und neben dem Eis für ihr Engagement und die Leidenschaft, mit der sie diese Spielart des Eishockeys leben und beflügeln.