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Fuchsjagd im Preussenhorst

 

Wer ein Bonanza Fahrrad früher besaß und einen Manta fuhr, der kennt dieses niedliche Beistück, welches man spazieren fuhr. Die Rede ist vom allseits beliebten Fuchsschwanz, der das Fahrzeug schmückte. Die Zeit ist reif für eine neue Fuchsschwanztrophäe. Wenn der Preussenadler am Freitagabend lauernd seine Kreise über der Glocke zieht, sollte der Fuchs auf der Hut sein.

Nach dem schon fast überragenden Auftritt am letzten Sonntag gegen die Niederländischen Gäste aus Tilburg reist nun nicht Reineke an, sondern eher der Pottfuchs. Eine nicht besonders possierliche, aber auch nicht minder gefährliche Art der Vulpes. Diese Art zieht nicht durch die Wälder, sondern streift beutesuchend durch die Eishallen Deutschlands und den Niederlanden. Seine Beute sind Punkte, die er auch schon 10x erfolgreich ergatterte. Der Duisburger Pottfuchs stammt, wie der Name schon sagt, aus dem Pott, wie der Ruhrpott von einigen nur einfach genannt wird. Mehr oder weniger erfolgreich durchstreift er auch diese Saison unsere Hallen und sucht sich seine nächste Beute am kommenden Freitag in unserem heimischen Preussenhorst.

Das dürfte für das Füchschen jedoch nicht einfach werden, denn es befindet sich im Jagdrevier des Preussenadlers. Der Preussenadler zeigte zuletzt, dass seine Krallen und seine Sinne durchaus geschärft sind und er blitzartig im Sturzflug zupackt. Da wurde schon mal der Indianer z.B. skalpiert und zuletzt wurde der übermächtige Niederländische Trapper dort gut gerupft, als man nahe an einer Sensation war und sich mit einem Punkt belohnte.  Das der Fuchs nicht unbesiegbar ist, zeigten die vergangenen Aufeinandertreffen. Im Preussenhorst gab es schon einen 3:2 Sieg unserer wilden Preussenadler und im Fuchsbau zeigte man beim letzten Aufeinandertreffen mit einem kleinen Kader, das man auch in fremden Gefilden durchaus in der Lage ist, den Fuchs zu erlegen. Nur knapp schrammten die Füchse an einer Blamage vorbei und retteten mit viel Mühe und dem Quäntchen Glück die 3 Pkt. Wenn der Pottfuchs nun am Freitag unseren Horst betritt, sollte ihm klar sein, dass er auf einen wilden und hungrigen Preussenadler trifft, der nicht gewillt ist, das sich der Pottfuchs hier einfach an der Punktebeute bedient.

Falkner David Haas hat die Krallen seiner Schützlinge geschärft und die Schwingen sind gewachsen. Die Jungadler werden angeführt von erfahrenen Adlern und zusammen bilden sie einen gefährlichen Schwarm, wenn es im Sturzflug auf den Pottfuchs geht. Hinten im Kasten krallt sich Olafr jeden Puck, vor dem Gehäuse wird der Horst dicht gemacht und vorne werden die Krallen ausgefahren. Alles bereit für eine erfolgreiche Fuchsjagd im Preussenhorst. Angetrieben von unseren tollen Fans im Rücken werden die Adlersinne dann nochmals geschärft. Nichts wie hin also am kommenden Freitag zur Fuchsjagd unserer wilden Preussen in die Eissporthalle am Glockenturm. Um 19:30 Uhr ist Anbully und nach 60min hat der Preussenadler hoffentlich eine neue Trophäe und fette Beute…den Pottfuchsschwanz und 3 Punkte.

ECC Preussen – EV Duisburg
Freitag 24.11.2017 • 19:30 Uhr
Eissporthalle Charlottenburg • „PO9“ I

Bericht: Marcus Schulze
Presseteam ECCPREUSSEN/ OBERLIGA