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Hinter den Kulissen der Preussen

 

Am heutigen Tag beschäftigen wir uns mit einem inzwischen unverzichtbaren Mitglied unseres Preussenteams. Was macht er nicht alles….

Er kümmert sich um die Spendenbar, aktiv in der Fanszene dabei, mit dem schöner Wohnen Team war er fleißig bei der Sache …Sorgen? Probleme? Nicht mit ihm…Er ist nicht nur ein Mann der Worte, sondern er fackelt da gar nicht lange und dann geht’s aber ran an den Speck. Frauchen gleich mit eingespannt sind Probleme und Sorgen der Vereinsverantwortlichen im nu ad acta gelegt. Unvergleichlich auch seine soziale Ader.. wenn es darum geht, vor allem kleine Fans glücklich zu machen, kennt er nichts… zack, raus mit dem Portemonnaie, Scheinchen gezückt und kleiner Fan entzückt. Ein Familienmensch der allerfeinsten Sorte. Die Rede ist von unserem Schally, der dann noch zwischen alledem noch einfach mal eine Schulung zum Kaufmann im Gesundheitswesen mit Bravour abschloss.

Ich habe heute die Ehre, euch meinen Freund etwas näherzubringen.

Hallo Schally, wann und wie hat es dich denn zu den Preussen verschlagen?
Eine gute Frage…gab es ein Leben vor den Preussen? 🙂

Meine ersten Berührungen mit Eishockey gab es noch zu Zeiten des BFC Preussen…es wurde mit den Jahren intensiver, jedoch richtig extrem wurde es in der Zeit, als Mr. Tom O´Regan bei uns spielte, man, was war der gut.

Woher der Name Schally und was zum Henker hat es mit der 66 auf sich die Du stets mit dir rumträgst?
Lach…das Schally kommt aus meiner Jugend, jeder zweite hieß Carsten und das nervte mich extrem. Also den Nachnamen abgekürzt, y hinten ran gehängt, schon war der Schally geboren. Die 66 kommt zum einen aus meinem Geburtsjahr und zum anderen, nun große Überraschung, vom Eishockey…. Super Mario Lemieux, spielte mit der 66 in Pittsburgh bei den Penguins, mein NHL Lieblingsteam.

Du bist nicht nur ein Typ der vielen Worte, wo Du auftauchst wird in die Hände gespuckt und ab geht die wilde Fahrt. Woher nimmst Du diesen Elan, diese Power und diesen Enthusiasmus?
Ich bin eben ein Mann der Tat, nicht lange quatschen, sondern machen ist meine Devise. Dazu kommt noch ein weiteres Motto von mir, geht nicht – gibt´s nicht!!!!

Außerdem fällt mir für vieles eine Lösung ein, meine innere Ruhe und die Liebe zu den Preussen, von jedem etwas mehr. Und weil das noch nicht reichte, ist seit dreieinhalb Jahren noch die Moni an meiner Seite, einer der größten Glücksfälle in meinem Leben…nach meinen Töchtern…ohne Sie würde vieles nicht gehen. Nur durch diese Mischung kann ich so vieles machen und bewegen.

Was macht unser Schally eigentlich in seiner Freizeit, wenn er mal nicht in irgendeiner der vielen Aktionen für die Preussen unterwegs ist?
Tja, man glaubt es kaum, es gibt ein Leben außerhalb des Eishockeys. Zuerst kommt da die Familie. 4 Kids haben wir zusammen, da ist immer was los. Dann sind wir, Moni und ich, unter anderem oft mit den „Freunden der Straße“ (eine Motorradgruppe) zusammen in sozialen Projekten engagiert. Zudem pflegen wir unseren Freundeskreis und sind auch so viel auf Achse. Ab und zu schaffen wir es auch mal, ganz für uns alleine etwas zu machen, ich glaube, das sind die besonderen Momente für uns.

Man munkelt, für deine Trikotsammlung wäre eigentlich eine Scheune notwendig, stimmt das und woher dieser Sammelwahn, wenn ich das so formulieren darf?
Also, ich weiß nicht, was Du meinen könntest…es sind immer 60 Trikots 🙂

Woher es kommt? Eine gute Frage, aber es ist eine der Macken, die ich habe und mit der Moni leben muss. Für mich gibt es zu jedem Trikot eine Geschichte – ein Stück Erinnerung. Und irgendwann wird es ein reines Eishockeyzimmer bei uns geben, freue mich jetzt schon drauf.

Bei den Preussen hat sich in den letzten Jahren vieles getan, bist du zufrieden?
Die Entwicklung der Preussen kann mir nur gefallen und ich danke allen, die daran mitgewirkt haben. Ja, es klappt manches nicht, wie man es sich wünscht aber für mich ist eines das alleroberste Ziel……egal, was passiert, es muss ohne Schulden gelingen. Für mich steht ganz klar finanzielle Sicherheit vor sportlichem Erfolg. Deshalb ist der Weg mit den jungen Wilden für mich der Richtige.

Gibt es denn für dich einen sogenannten Lieblingsspieler?
Einen Lieblingsspiele…hmm…sagen wir es mal so, durch die vielen Sachen, die man so macht und dadurch, dass ich schon lange dabei bin, lernt man ja einige Spieler auch mal persönlich kennen. Deshalb gibt es für mich nicht den Lieblingsspieler im Moment. Aber, ein paar größere Sympathien gibt es…Michael Raynee zum Beispiel, was für ein Typ…oder Lucas Ogorzelec, Max Janke, Nico Jentzsch…super Typen. Und einen darf man natürlich nicht vergessen ……PILLE!!!! Philip Reuter, für mich ein absolutes Vorbild an Einsatz und Motivation, wenn er auf und neben dem Eis ist. Uns verbindet glaube ich einiges…spätestens seit wir uns damals im Hangar beim Fanspiel mal kurz nicht nur verbal ausgetauscht haben…lach…Alles feine Kerle, von daher gibt es für mich halt im Moment nicht diesen „Lieblingsspieler“.

Was erwartest Du in der kommenden Saison von den Preussen?
Was ich erwarte? Ich hoffe, wir machen den nächsten Schritt aber, wie oben bereits erwähnt, Bitte finanziell gesund. Möglich ist einiges, das haben wir letzte Saison erlebt. Mit etwas Glück wären die PO drin gewesen. Ich gehe von einem stärkeren Kader, als letzte Saison aus. Vergessen dabei darf man aber nicht, dass die gesamte Liga stärker wird. Wenn es gut läuft, ohne Verletzte, kann Platz 7 rausspringen. Realistisch aber sollte Platz 8 – 10 sein. Kommt halt noch drauf an, wen die Preussen noch alles verpflichten…Aber es geht voran.

Du hast beim letzten Saisonabschlußfest ein Meet & Greet ersteigert, wie groß war die Vorfreude?
Schmunzel…das Meet & Greet war eine Zugabe. Ich wollte unbedingt Maxes Trikot…für meine Moni…weil es ihr absoluter Lieblingsspieler ist. Wir haben uns riesig auf dieses treffen mit Maxe und Quirin gefreut und es war ja dann auch ein supergeiler Abend. Aber darüber habt Ihr ja schon alle gelesen.

Hast Du noch was auf dem Herzen, was Du loswerden möchtest?
Da gäbe es so einiges… zum Beispiel ein großes Dankeschön an alle Fans und Freunde, die uns bei all den Aktionen, die wir so machen, unterstützt haben. Ohne euch würde vieles nicht funktionieren. Seid euch aber auch sicher, der Schally hat neue Ideen, bzw. wird einige, die ihm mal zugetragen wurden, in die Tat umsetzen. Ich hoffe, Ihr seid dann alle wieder dabei, wenn es um das große Ziel geht, unsere Preussen zu unterstützen. Ich habe erst noch einiges zu erledigen und dann ist erst einmal Urlaub angesagt. Ende Juli geht es dann wieder in die Vollen. Zum Abschluss noch eins…Ein RIESIGES DANKESCHÖN an meine Moni…Dafür, dass sie mich Chaoten so aushält und liebt, mich bei all den Preussen-Sachen unterstützt.

Schally mein Freund, ich danke dir für deine offenen und sehr ausführlichen Antworten und wir alle wünschen dir und deiner Frau einen erholsamen Urlaub. Auf das wir dich bald wieder in Aktion erleben!

 

Interview: Marcus Schulze
Design: Sebastian Millbrandt
Pressestelle ECCPreussen