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Nummer Drei des Preussen Dreigestirn • Martin Tetzlaff

Zwei der neuen Drei haben wir schon etwas näher beleuchtet, heute nun der letzte Mann im Bunde der Fanbeauftragten des ECC.

Martin, Du wurdest ja nun zu einem von drei Fanbeauftragten des ECC ernannt, seit wann bist Du dem ECC verbunden und wie kamst Du zu den Preussen? „Ich bin im Januar 1987 das erste Mal zu den Preussen gegangen als der BSC mit Uli Egen gegen den SC Solingen 10:0 gewann. Dann war ich noch bis zu Preussen Devils-Zeiten dabei. Als der Name „Preussen“ gestrichen und durch das sperrige „Capitals“ ersetzt wurde, raubte man meinem Verein die Identität. Der Rest ist leider bekannt… In den letzten Jahren hatte ich den ECC immer wieder im Blick, aber erst als ich inzwischen ein paar Male in New York bei den Islanders war, kam die Leidenschaft zum Eishockey zurück. Letztes Jahr war ich dann das erste Mal seit über 20 Jahren wieder bei den Preussen und plötzlich war die Liebe zurück und glücklicherweise nahm mich die wundervolle Preussen-Familie wieder bei sich auf.“


Wie kamst Du zu der Funktion des Fanbeauftragten?
„Während der vergangenen Saison durfte ich viele großartige Menschen kennenlernen: bei einer Auswärtsfahrt in Hamburg, bei den Heimspielen, beim Saisonabschluss im Autohaus Meklenborg. Dazu habe ich immer wieder kleinere Aufgaben übernommen, was mir großen Spaß machte und im Laufe der Zeit habe ich immer mehr das Innenleben des ECC ein Stück weit kennen gelernt und viele Gespräche mit Fans, Verantwortlichen und vielen Leuten, die für ihre Kids und den Verein ihre Freizeit mit Herzblut geben, geführt. Dabei gab ich zu vielen Themen meinen Senf dazu und hier und dort gibt es unterschiedliche Perspektiven bei Fans und Verantwortlichen, bei denen ich mal die eine Seite, das nächste Mal die andere Position mehr verstand. Das blieb offenbar dem Vorstand nicht verborgen.“


In dieser Funktion vertrittst Du den Verein gegenüber den Fans, wo liegt der Schwerpunkt Deiner Arbeit?
„Ich verstehe meine Aufgabe darin, zusammen mit meinen zwei Kollegen, Bindeglied zwischen Fans und Vorstand zu sein. Innerhalb einer solch großen Familie kann man nicht immer einer Meinung sein und zu gewissen Themen wird Moderation sicherlich nötig sein. Da ich ja selbst in erster Linie Fan bin, sehe ich mich nicht als Sprachrohr des Vereins, sondern als offenes Ohr für die Wünsche und Bedürfnisse der Preussen auf der Tribüne, gleichzeitig aber als Kontaktperson für den Verein, um den Dialog zu moderieren, der während einer langen Saison und in der Sommerpause geführt werden muss. Ein Verein lebt und bewegt sich konstant und ich freue mich schon auf viele befruchtende Gespräche, die unseren ECC nach vorne bringen.“


Was wünschst Du dir für die Arbeit mit den Fans?
„Natürlich hoffe ich zunächst, dass mich die Fans in dieser Funktion annehmen werden. Ich bin ja erst seit sehr kurzer Zeit im ECC dabei und bestimmt für viele noch relativ unbekannt. Im Laufe des letzten Jahres habe ich auf und neben der Tribüne und teilweise sogar außerhalb des ECC viele wundervolle Fans der Preussen-Familie als offene, zugewandte und liebevolle Menschen erlebt. Mein Wunsch ist, dass mit derselben Offenheit und positiven Energie, die diese Leute bislang in unseren familiären Verein investiert haben, das Gespräch mit meinen Kollegen Thomas Zeisberg, Hanjo Diedrich und mir gesucht wird und keine Berührungsängste existieren oder aufkommen. Ich freue mich schon sehr auf konstruktive und entspannte Stammtische, spannende und interessante Begegnungen und dass wir alle einen Verein gestalten, der sich von anderen absetzt und in dem sich jeder wiederfinden kann.“

 

Wir danken nun unserer Nr. Drei, Martin Tetzlaff, dass auch er sich bereit erklärt hat, uns als Fanbeauftragter in dieser so wichtigen Aufgabe der Fanbetreuung zu unterstützen und wünschen ihm dabei viel Spaß und Erfolg.

 

ECC Preussen Berlin e.V.