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Preussen Berlin verlieren trotz Führung gegen bissige Piranhas

 

Rostock Piranhas vs. Preussen Berlin 6:3 (2:0,0:3,4:0)

Erfreulicherweise konnte Trainer Uli Egen auf 16+2 Spieler zurückgreifen. Ulitschka, Schimming, Krüger und Rumpel meldeten sich rechtzeitig einsatzbereit. Auch ca. 50 Preussenfans haben sich auf den Weg an die Ostsee gemacht und so sollte doch einem schönen Abend beim letzten Auswärtsspiel 2018 nichts im Wege stehen. Wären da nicht die Piranhas gewesen, die ihrerseits mächtig an der Tür zu den Playoffs rütteln. Ohne Rücksicht auf die arg geschundene Preussenseele legten sie mal gleich einen Traumstart hin. Bereits nach 5 Minuten führten sie durch den Doppeltorschützen M. Bezouska

mit 2:0. Die Preussenspieler haben sich kurz geschüttelt und erspielten sich nun 2 gute Torchancen. Nur der Puck spielte nicht mit, er wollte einfach nichts ins Gehäuse der Piranhas. Somit ging es mit dem zwei Tore Vorsprung für die Gastgeber in die erste Pause. Die Führung für die Piranhas war verdient, sie hatten die reifere Spielanlage und waren bei 9:2 Torschüssen auch optisch überlegen.

Der Mittelabschnitt ist bekanntlich das neuralgische Drittel der Charlottenburger und somit schwante den Berliner Fans nichts Gutes.

Doch es kam anders, Marvin Krüger verkürzte in der 21. Spielminute auf 2:1. Er hat den Puck ganz zärtlich ins Tor getragen. Preussen blieb am Drücker. Über 1100 Zuschauer trauten ihren Augen nicht. Nach 25 Spielminuten stand es 2:2. Kyle Piwowarzyk netzte völlig humorlos in Überzahl zum 2:2 ein. Da wollte sich der Dritte im Bunde nicht rumpeln lassen und Jakub brachte seine Farben in Führung. Nach 30 gespielten Minuten drückten beide Mannschaften mächtig auf die Tube. Jetzt war Tempo im Spiel und es ging hin und her. Nicht nur Krüger, Piwowarczyk und Rumpel grüßten in den Rostocker Abendhimmel, auch Matthäs und Rebel hatten gute Torchancen auf der Kelle.

Das 2. Drittel ging ganz klar an die Charlottenburger und somit Advantage Preussen.

Im letzten Abschnitt hatten die Gastgeber den besseren Start. M. Bezouska erzielte in der 42. Minute seinen dritten Treffer an diesem Abend. Und die Piranhas wischten gleich nach. T.Kurka trifft in der 47. Spielminute zum 4:3. Rostock jetzt wieder Herr aller Reusen und das 5:3 die logische Konsequenz.

Das 6:3 ließ nicht lange auf sich warten und damit waren alle nachweihnachtlichen Messen gesungen.

Zwar versucht Preussen noch mal ranzukommen und Uli Egen nimmt schon 3:50 Minuten vor Schluss den Torwart raus, noch 2 Minuten und Rostock unterbindet den Spielfluss der Gäste durch eine Auszeit.  Aus die Maus. 3Tore, inzwischen Preussenstandard, haben leider nicht für was Zählbares gereicht

 

Autor: Johannes Maier

 

ECC Preussen Berlin e.V.