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Preussen mit Kampf und Leidenschaft und sportlich fair im letzten Saisonspiel – Ex-Rostocker vermasseln den Piranhas die Tour

Rostock Piranhas – ECC Preussen Berlin 4:3 n.V. (1:1, 1:0, 1:2, 1:0)
Eigentlich ging es für Preussen in den letzten beiden Saisonspielen gegen die Rostock Piranhas um die goldene Ananas. Platz vier in der Qualifikation war bereits eingetütet. Ganz anders die Zielsetzung der Ostseestädter. Die Pre-Playoffs zum Greifen nahe, weil Erfurt auf der Zielgraden schwächelt. Preussen somit das Zünglein an der Waage und diese Rolle schien ihnen gut zu gefallen. Am Freitag beim Hinspiel, welches die Preussen mit 4:1 für sich entschieden, avancierten die Ex-Rostocker Patrick Hoffmann und Jan Schmidt zu den Matchwinnern. Für das Rückspiel am Sonntag waren die personellen Voraussetzungen alles andere als rosig. Zu den verletzten Spielern Janek Seemann, Olafr Schmidt, Philipp Grunwald und Quirin Stocker gesellten sich noch Jakub Rumpel und Nico Jentzsch. Also eine komplette Reihe von bester Güte stand nicht zur Verfügung. Da auch Marvin Tepper bereits vor dem Hinspiel gegen die Piranhas seinen Platz in der Kabine räumen musste, machten sich 14+2 Aufrechte auf den Weg an die Küste. In Erfurt hatte man deshalb schon ein leichtes Ziehen in der Wange, haun die Berliner sich nochmal richtig rein? Rostock brauchte einen klaren Sieg bei gleichzeitiger Niederlage der Dragons gegen die Indians. Um es vorweg zu nehmen, es war eine Frage der Ehre für die Charlottenburger sich nochmal voll reinzuhängen. Alle Spieler holten die letzten Saisonkörner raus und Patrick Hoffman war wieder der Fels in der Brandung. Neben einem Penalty entschärfte er die Chancen der Gastgeber im Minutentakt.
hoffistehtMarcus Schulze | ECC Preussen Berlin e.V.
Bei den Black Dragons gesellte sich zwischenzeitlich zu den oben schon erwähnten Beschwerden ein starkes Unwohlsein in der Magengrube. Rostock führt mit zwei Toren und selber liegt man mit zwei Treffern im Rückstand. 3:1 für Rostock, bricht Preussen jetzt ein? Mitnichten, jeder Spieler der Preussen holte jetzt die letzten Saisonkörner raus und das Team von Lenny Soccio kämpfte sich in die Overtime. Damit waren alle Messen für die Rostocker gesungen. Die Indians gewannen gegen die Black Dragons mit 3:1. Irgendwie war aber Preussen der Matchwinner am Pferdeturm. Ein Hauch von großer Dankbarkeit soll durch die Erfurter Kabine geweht sein.
Tore: 0:1 (6.) Ludwig (Reuter), 1:1 (12.) Franz (Ullmann, Piehler), 2:1 (35.) Stratmann (Sternkopf, Piehler), 3:1 (45.) Schug (Ulib Gleb Berezovskyy, Constantin Koopmann), 3:2 (51.) Ludwig , 3:3 (59.) Volynec (Reuter), 4:3 (63.) Kunce (Lemmer, Koopmann); Strafminuten: Rostock: 10, Berlin: 10;
Zuschauer: 980
Presseteam ECC Preussen