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Preussen sahen rot

 

Preussen Berlin wurden mit einem Ergebnis von 12:1, im Auswärtspiel, durch die Saale Bulls richtig auf die Hörner genommen. Mit 16+2 reisten die Adler zu den Saale Städtern, die in dieser Begegnung als Favoriten galten. Dieser Rolle wurden die Bulls dann auch gerecht, auch wenn sie sich im ersten Drittel schwer taten, gegen gut stehende Preussen anzuspielen. Erst in der 20.Spielminute schafften es die Jungs um Dave Rich, den Puck ins Tor der Gäste zu bringen, dann jedoch gleich zweimal hintereinander. Was nun folgte, zeigte eindeutig wie schwer es ist, mit 9 fehlenden Leistungsträgern und einem mit U20 Spielern aufgestockten Kader, gegen souveräne und gut aufeinander eingestellte Mannschaften anzutreten.
Die Preussen versuchten kämpferisch die sich anbahnende Niederlage so gering wie möglich zu halten, jedoch reichte der Kampfgeist und die harte Arbeitsleistung, was auch durch beide Trainer in der PK sehr honoriert wurde, nicht aus, das Ergebnis einstellig zu halten. Wie es jeder Trainer attestiert, stimmt die Leistung der Vordermannschaft nicht, ist jeder Goalie aufgeschmissen. Auch der Wechsel von Erik Reukauf zu Morten Braun, 40.Spielminute, hatte keine signifikante Änderung gebracht. Immerhin mussten die Preussen Goalies 54 Schüsse auf das Tor parieren, da kann man durchaus honorieren, dass nur 12 durchgekommen sind. Ein kleiner Lichtblick kurz vor Ende des Spiels, Justin Ludwig, die #14 der Preussen, erzielte noch einen Anschlusstreffer, auf Vorlage vom neuen Verteidiger Tyler Brower.

Nun empfangen Ulis Jungs vor “heimischer Kulisse” die Hannover Scorpions, die Tabellen zweite. Und auch hier kann das Ziel nur sein, es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen und das Ergebnis für die Gäste, so gering wie möglich zu halten.

ECC Preussen Berlin e.V.