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U20 • 9. Spiel und Sieg gegen den HSV – weiterhin souveräner Tabellenführer

 

8.12.2018 • HSV vs. ECC Preussen Berlin 6:7 (4:1 / 1:5 / 1:1)

 

Zuerst einmal heißt es DANKE sagen. Danke den Sponsoren, die ein Herz für die Jugend haben und die U20-Boys sagen DANKE den Sponsoren, IKK BB und dem  Ambulanz Team Havel Spree die getreu dem Motto „Wir von hier – regional ist beste Wahl“ immer da sind, wenn man sie braucht.

 

Da man beim ersten Spiel gegen den HSV das Eis mit 10:3 verließ, war von Anfang an eine leichte Arroganz und Überheblichkeit zu spüren und wozu das meistens führt sollte allseits bekannt sein. So geriet man schnell mit 1:0 ins Hintertreffen und nach dem Ausgleich von T. Mathea (10. Minute) auf Zuspiel von L. Zelmer und S. Neumann schien man wieder im Soll. Doch weit gefehlt und das 1. Drittel ist schnell erzählt. 3 eklatante Abwehrfehler luden den Gegner förmlich ein zum Tore schießen und da sagten die Hausherren nicht nein. Ehe man sich versah lag man völlig unnötig 4:1 hinten. Eine etwas andere Ausgangslage als die meisten Spiele zuvor. Dann wurde es laut in der Kabine und das zu Recht….

 

Die Ansprache hatte ihre Wirkung nicht verfehlt und man kam deutlich druckvoller nach dem Pausentee ins Spiel. Druckvolle Aktionen von Beginn an und durch gute Aktionen durch Pässe, Schüsse und Rebounds wurden man Zug um Zug gefährlicher. Das Team wollte nun den Druck sukzessive erhöhen und in der 25. Minute war dann der sehnsüchtig erwartete Anschlusstreffer zum 4:2 auf der Anzeigetafel zu sehen. Geschossen von B. Fonte-Venegas auf Zuspiel von H. Schümann und P. Pondorf. Eine kleinen Dämpfer gab es wieder zum 5:2 und wie konnte es anders sein? Begünstigt durch einen weiteren Abwehrfehler. Danach folgte eine kuriose Phase, denn alle 3 folgenden Tore gelangten in Unterzahl.

 

Die Schiedsrichterleistungen speziell in dieser Phase sind mit unterdurchschnittlich noch nett beschrieben aber diese Entscheidungen schienen die verbliebenen 4 Recken auf dem Eis besser zu verschweißen denn je. Dem 5:3 ging ein sauberer, krachender Check voraus aus dem heraus N. Meißner die Scheibe auf M. Kuszynski passte und dieser den Puck lang auf H. Schümann weiterreichte, der wunderbar abschloss (28. Minute). Auf ähnliche Weise mit einem feinen Pass aus dem eigenen Drittel von N. Meißner auf M. Kuszynski erzielte er unhaltbar das 5:4 nur eine Minute später. So langsam gewöhnte man sich an das attraktive Unterzahlspiel und das 5:5 in der 33. Minute war ein Zusammenspiel von H. Schümann und T. Mathea. Zuerst tankte sich H. Schürmann durch und scheiterte am Hamburger Goalie. Den hoch aufspringenden Rebound versenkte dann T. Mathea im Stil eines Baseballspielers. Für diese Aktion haben sich beide ein Autogramm verdient. Nun war die Truppe heiß und wollte den Sack zu machen. Das spürte man und in der letzten Minute dann die erstmalige Führung durch S. Neumann nach Zuspiel von L. Zelmer mit einem wunderschönen Tor rechts oben ins Kreuzeck 19 Sekunden vor Drittelende.

 

Abschnitt 3 sollte nun für die Entscheidung sorgen aber anstelle einer kontrollierten Offensive wollte man wieder mal zu viel und nach dem atemberaubenden 2. Drittel verfiel man wieder in die anfängliche Überheblichkeit. Vielleicht war es auch einfach schlechtweg zu leise in der Kabine . man weiß es nicht. Man stürmte wieder munter drauflos ohne Absicherung nach hinten und wunderte sich als man die Quittung bekam. So stand es nun 6:6 und die Uhr zählte runter. Als man sich schon wieder Richtung Shoot-out bewegte tankte sich L. Lemke 2 Minuten vor Schluss  aus dem eigenen Drittel kommend auf der linken Seite durch und als er sich dann bereits hintern dem Tor befand schoss er schlitzohrig einfach den Torwart im spitzen Winkel von hinten an seine Hüfte und von da prallte er ins Tor. Das war dann das Game Winning Goal. Aber man hat danach nicht verstanden, die Uhr taktisch runterzuspielen und so mussten noch bange 120 Sekunden überstanden werden bevor der Sieg endlich feststand.

 

Fazit: Ein hartes Stück Arbeit. Eine coole Truppe, wenn’s drauf ankommt. Ein junges Team, das manchmal nicht zuhören will oder kann. Aber wir sind alles nur Menschen und wenn es am Ende reicht so überwiegt mal wieder die Freude – Glückwunsch an Trainer, Betreuer und TEAM und ein frohes Fest.

 

Tore:

2 x Theo Mathea, Baran Fonte-Venegas, Henning Schümann, Steven Neumann, Milosz Kuszynski, Luis Lemke

 

Assist:

2 x Nils Meißner, 2 x Henning Schümann, 2 x  Lukas Zeller, Paul Gondorf, Milosz Kuszynski, Steven Neumann,

 

Strafen:

HSV 18 Min. | ECC Preussen 28 Min.

 

Autor: Thomas Lemke

 

ECC Preussen Berlin e.V.