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U20 – Spiel 7 und 8 gewonnen – ein perfektes 6 Punkte Wochenende gegen Bremerhaven und verdienter Tabellenführer

 

ECC Preussen Berlin vs. REV Bremerhaven 6:3 (3:0 | 1:3 | 2:0)

 

Wurden bei den letzten beiden Heimspielen die Crocodiles aus Hamburg verspeist, so sollten es an diesem Wochenende die Jungen Pinguine aus Bremerhaven sein, denn mit einem Sieg konnte man endlich an Bremerhaven vorbeiziehen und Tabellenführer werden. Die bisherigen Begegnungen in Bremerhaven waren äußerst spannend und gingen immer ins Penaltyschießen. Diesmal wollte man vor heimischer Kulisse aber keinen Krimi schreiben und so ging es konzentriert ins erste Drittel.

Das 1:0 erzielte in Überzahl N. Binder nach schönem schnörkelosen Zuspiel von C. Diamantidis, der von rechts kommend präzise in den Slot passte. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt bereits verdient aufgrund einer leichten Überlegenheit und hoher Laufbereitschaft. Diese Führung gab weitere Sicherheit und in der 15. Minute erzielte R. Abolinis einen Doppelpack. Auf Zuspiel von N. Pilz und L. Zellmer konnte er völlig freistehend zum 2:0 einnetzen. Und genau 19 Sekunden später eine fast identische Aktion zum 3:0, diesmal auf Zuspiel von T. Mathea und L. Zellmer. Sehr souverän ging es dann in die 1. Drittelpause.

Kaum war der Anpfiff zum 2. Drittel verklungen klingelte es schon wieder im Kasten von Bremerhaven. Einem mustergültigen Konter von 3 Preußen gegen 1 Pinguin konnte auch der Torwart nichts entgegensetzen. Nach einem harten Schuss an die Maske des Torwarts wurde die Scheibe im Gestocher zum 4:0 über die Linie gedrückt. Torschütze war diesmal T. Mathea mit Unterstützung von S. Neumann. Und wie bereits beim Spiel gegen die Crocodiles, gab man auf einmal ein sicher geglaubtes Spiel aus der Hand und der Gegner spielte beherzt auf und zog bis auf 4:3 heran. Unnötige Leichtsinnsfehler in der Abwehr und falsches Stellungsspiel kombiniert mit lautstarken Unterhaltungen auf der Bank waren die Einladung zum Tore schießen und die nahmen die Pinguine dankend an. Zum Glück kam die Drittelpause und die Spieler erwarte eine berechtigte Standpauke.

Diese schien Wirkung gezeigt zu haben, denn das erlösende 5:3 erzielte P. Pondorf in der 44. Minute mit einem trockenen Schuss aus 2 Metern ins rechte Eck. Das schöne Zuspiel kam von G. Gantenbein. Den Deckel drauf gemacht hat dann keine 2 Minuten später T. Mathea mit dem schönsten Tor des Spiels. Auf Zuspiel von R. Abolinis auf L. Zellmer tankte der sich auf der rechten Seite durch und passte scharf in die Mitte, wo T. Mathea bereits lauerte und direkt abschloss. Das war ein sehr schön herausgespielter Treffer. Damit war dann die Messe gelesen und man konnte den Sieg sauber nach Hause fahren.

Fazit: Wenn sie immer hochkonzentriert spielen und die einfache schnelle und präzise Spielweise beherzigen und auch bei vermeintlicher Überlegenheit nicht nachlassen würden, so wären deutlich klarere Erfolge die Folge. Aber speziell das 2. Drittel scheint ein permanentes mentales Problem zu sein an dem gearbeitet werden muss. Dennoch, es war ein spannendes Spiel mit einem verdienten Sieger gegen einen sympathischen Gegner vor einer kleinen aber feinen Zuschauerkulisse. Am Ende des Tages ist man nun Tabellenführer mit noch 2 Spielen Rückstand. Also kann man den Vorsprung weiter ausbauen, wenn man immer am Ball bleibt. Ein besonderes DANKESCHÖN an unseren Edelfan Jogi, der uns auch diesmal wieder toll angefeuert hat.

Tore:
2 x Roberts Abolinis, 2 x Theo Mathea, Paul Pondorf, Niklas Binder

Assist:
3 x Lukas Zellmer, Cristos Diamantidis, Niklas Pilz, T. Mathea, S. Neumann, Roberts Abolinis, Gian Gantenbein

Strafen:
REV Bremerhaven 8 Min. | ECC Preussen 10 Min.

 

ECC Preussen Berlin vs. REV Bremerhaven 5:2 (3:1 | 0:1 | 2:0)

 

Nach Übernahme der Tabellenführung durch den Sieg am Vortag sollte das Wochenende perfekt werden, indem man auch im Stile des Tabellenführers das 2. Spiel souverän gewinnen wollte. Mission accomplished würde man man neudeutsch sagen und die Preussen starteten furios ins 1. Drittel. Schon in der 2. Minute konnte sich R. Abolinis nach feinem Zuspiel von N. Pilz und L. Zelmer im eigenen Drittel auf die Reise zum gegnerischen Tor machen und netzte beherzt zur frühen Führung ein. Und in der 6. Spielminute klingelte es schon wieder im Kasten der Pinguine. B. Fonte Venegas schoß von links kommend trocken ins rechte Eck. Die Beihilfen kamen von N. Binder und N. Pilz. In der 15 Minute dann eine sehenswerte Aktion, ob sie so geplant war weiß man nicht, aber sie war zumindest sehr überraschend und führte zur verdienten 3:0 Führung. Auf Zuspiel von H. Schümann auf N. Pilz schoß dieser, im vollen Lauf kommend, links am Tor vorbei und der Abpraller kam direkt vor den Schläger von L. Patz, der den Angriff sehenswert abschließen konnte. Ein souveränes 3:0 und die Pause war zum Greifen nah, da verkürzte Bremerhaven durch einen Zufallstreffer zum 3:1. Dem Torwart die Sicht genommen und ein Schüsschen  durch die Schoner fand den Weg über die Torlinie.

Da war dann wieder das 2. Drittel aber man hatte das Gefühl, dass sie es diesmal besser hinbekommen wollten. Aber sie machten es sich mal wieder selbst schwer, indem sie gleich zu Beginn eine 5:3 Situation fast 2 Minuten lang überstehen mussten. Dass sie sich heute aber heute  nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollten, war auch genau in dieser Unterzahl zu spüren. Obwohl nur 3 Spieler auf dem Eis waren konnten  sie einen genialen Konter fahren aber leider traf der fulminante Schuss von D. Bozinis nur den Pfosten. Ein Zentimeter weiter nach links gezielt und man hätte ein tolles Tor bejubeln können. Auch wenn das 2. Drittel, wie auch Tag davor,  an die jungen Pinguine ging und sie wieder auf 3:2 verkürzen konnten, war zu spüren, dass man das 6 Punkte Wochenende perfekt machen wollte.

Im Schlussabschnitt tankte sich P. Pondarf bis vors Tor durch  und nur der Torwart konnte ihn mit einem Foul am Torerfolg hindern. Den fälligen Penalty versenkte dann T. Mathea mit einem trockenen Handgelenksschuß links oben ins Eck. Somit stand es nun 4:2 und es waren noch 15 Minuten zu spielen. Das Tor des Spiels folgte bereits eine Minute später. Auf Zuspiel von N. Meißner und N. Binder vernaschte L. Patz 2 Abwehrspieler eiskalt und schoß den Puck unhaltbar zum 5:2 über die Torlinie. Bremerhaven versuchte alles und nahm recht frühzeitig den Torwart aus dem Spiel, zumal sich die Preussen durch dumme Strafen selbst dezimierten. So musste auch eine 6:3 Unterzahl überstanden werden aber die Mannschaft stand jetzt wie eine 1. Da brannte nichts mehr an und am Ende konnte man sich über eine mannschaftlich strake Leistung freuen.

Fazit: Die jungen Preussen müssen anfangen mehr an sich zu glauben und sich gegenseitig unterstützen. Nicht so viel lamentieren sondern sich gegenseitig motivieren. Dazu noch mannschaftsdienlicher spielen und den Nebenmann sehen und auch mal früher zum Wechseln kommen – dann klappt es auch mit allen Gegnern. Auch auf der Coaching Seite stand heute ein großes Plus. Glückwunsch an die Mannschaft und die unermüdlichen, ehrenamtlichen Betreuer.

Tore:
2 x Leon Patz, Theo Mathea, Baran Fonte Venegas, Roberts Abolinis

Assist:
3 x Niklas Pilz, 2 x Niklas Binder, Henning Schümann, Lukas Zelmer, Nils Meißner

Strafen:
REV Bremerhaven 8 Min. | ECC Preussen 14 Min.

 

Autor: Thomas Lemke

 

ECC Preussen Berlin e.V.