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Zwei Neuzugänge und ein Comeback beim ECC

BERLIN. Schlag auf Schlag geht es aktuell bei den Preussen zu, was die Vervollständigung des Kaders für die bevorstehende Saison angeht.

Nach dem Transfercoup mit der Verpflichtung des 34-jährigen, kanadischen Top-Stürmers Kyle Piwowarczyk von den Selber Wölfen, der mit einer beeindruckenden Bilanz von 880 Scorerpunkten, darunter 334 Treffern, in bislang 519 Oberliga-Spielen an den Glockenturm wechselt, gaben die Berliner in den anschließenden Tagen zuerst zwei Personalentscheidungen der Rubrik „junge Wilde“ bekannt, ehe am Wochenende die Rückkehr eines bestens bekannten und in der vergangenen Saison schmerzlich vermissten Angreifers offziell verkündet wurde. Doch der Reihe nach:

Das Torhüter-Duo der Berliner in der neuen Saison wird komplettiert durch Morten Braun, der 20-Jährige kommt aus Dresden in die Hauptstadt. Der gebürtige Bad Muskauer erlernte das Torwart-ABC in Weißwasser, von wo es ihn 2015 nach Dresden zog. In der sächsischen Landeshauptstadt stand er für das DNL-Team der Eislöwen zwischen den Pfosten und möchte nun den nächsten Schritt seiner noch jungen Karriere machen.

Vor dem ECC-Gehäuse für Ordnung sorgen soll in der kommenden Saison Lucas Topfstedt, der 21-Jährige Defender kommt vom Ligarivalen ESC Wohnbau Moskitos Essen an die Spree. Für Topfstedt eine Art Rückkehr, wechselte der gebürtige Lüdenscheider doch bereits mit 15 Jahren zur Spielzeit 2012/13 zu den Eisbären Juniors. Nach anschließenden 66 Einsätzen für FASS Berlin in der Oberliga mit 14 Punkten (drei Treffer) schloss sich Topfstedt letzte Spielzeit den Moskitos an, für die er drei Tore vorbereiten konnte.

Nun die Rückkehr in die Hauptstadt, wo er „trotz seines noch jugendlichen Alters (…) eine feste Größe im Preussenteam sein wird“, so Sportwart Thomas Leonhardt zur Verpflichtung des großgewachsenen Defenders.

Einen weiteren Rückkehrer für die kommende Spielzeit können die Verantwortlichen mit Angreifer Jakub Rumpel begrüßen. Der Slowake steht zwar bereits seit der Saison 2016/17 im Kader, doch warfen Verletzungen den Stürmer immer wieder zurück, so dass bislang lediglich 18 Partien im Berliner Dress zu Buche stehen. Doch die dort von ihm gesammelten 29 Scorerpunkte (zehn Treffer) verdeutlichen die Bedeutung des 31-Jährigen für die Preussen.

Eine schwere Knieverletzung zu Beginn der letzten Saison bedeutete das frühe Saisonaus für den Rechtsschützen, der nun jedoch vor einem Comeback steht. „Jakub ist ein sehr guter Stürmer. Seine Erfolge erzielt er durch sein Spielverständnis, seine Geschwindigkeit und Abschlusssicherheit“, so Trainer Uli Egen über seinen zweiten Kontingentstürmer im Team. „Die Verletzung in der vergangenen Saison war ein Dilemma.  Nun aber, so versicherte er uns, ist er wieder zu einhundert Prozent fit. Daher konnten wir nicht anders, als Jakub eine zweite Chance zu geben.“

 

Autor: Mario Schoppa

Quelle: Eishockey News vom 26.06.2018